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Sony Xperia Z im Test: Eleganter Full HD-Beau, ganz blass


06.03.2013, 18:01 Uhr

Xperia Z-schräg-frontal

Mit dem Sony Xperia Z läuteten die Japaner auf der CES 2013 im Januar nicht nur das Jahr der Full HD-Superphones ein, auch für das Unternehmen selbst bedeutet der Snapdragon S4 Pro-befeuerte Bolide einen Meilenstein: Das Xperia Z ist das erste Flaggschiff der Japaner, das sich nominell mit den High-End-Konkurrenzprodukten von Samsung, HTC, LG und Co. messen kann. Ob der wasserdichte 5 Zoller mit der schicken Optik auch tatsächlich gegen das, was die Wettbewerber jüngst gelauncht und in den kommenden Wochen präsentieren werden, bestehen kann, ob er also wirklich ein waschechtes Oberklasse-Gerät anno 2013 ist, werden wir in unserem Testbericht eruieren.

Was haben wir uns in Las Vegas auf der CES 2013 über Sony gefreut: Da haben die Japaner in den vergangenen Monaten so hart und effektiv an ihrem Image des Community-freundlichen Smartphone-Herstellers gearbeitet, haben mit der Loslösung von Ericsson gleichsam ein neues Kapitel für die Xperia-Geräte aufgeschlagen und sind 2012 nicht gleich dem Quad Core-Trend hinterher gelaufen; sie haben sich Zeit gelassen und schließlich erst zum Anfang dieses Jahres ihr High End-Phone mit Snapdragon S4 Pro-SoC, 5 Zoll-1080p Full HD-Display und schicker Glasrückseite präsentiert — ein Gerät, das uns auf dem Showfloor eben ob dieser Optik, dem großen Display sowie zahlreicher feiner Features, wie Wasser- und Staubschutz, vermeintlich guter HDR-Kamera und MicroSD-Kartenslot begeistert hat.

Knapp zwei Monate später liegt das Xperia Z nach drei Wochen intensiver Nutzung vor mir — es hat mich durch die Messehallen des MWC begleitet, mich durch die ersten Runden in Real Racing 3 getragen, zahlreiche Fotos und Videos geschossen, mich mit seinem Display mehr als irritiert (dazu später mehr) und ist auf diverse Tauchgänge gegangen. Was geblieben ist, ist ein leider durchwachsener Eindruck — der nicht nur in den inzwischen hinreichend bekannten Problemen des Screens begründet liegt, sondern auch in der Haptik des Gerätes und dessen bescheidener Akkulaufzeit.


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So viel vorweg: Das Xperia Z ist für sich genommen ein gutes High End-Smartphone — das bei mir aber im Alltag weder große Emotionen noch große Begeisterung auslösen konnte und mich an einigen Stellen sogar massiv verärgert hat. Insofern ist es leider eine kleine Enttäuschung. Und in Anbetracht des in Kürze launchenden HTC One und des bevorstehenden Samsung Galaxy S4 ist ein gutes Smartphone zu sein unter Umständen nicht gut genug.

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Das Xperia Z im Video

Bevor wir in medias res gehen, schauen wir uns noch kurz an, wie das Xperia Z von uns aus seiner Verpackung entnommen wurde und wie es sich im direkten Vergleich mit dem HTC One macht:


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Verarbeitung und Haptik

Xperia Z-Logo

Auch wenn das Xperia Z nicht über-designt ist, ist es schön: Schlicht, eben und geradlinig präsentiert es sich, ohne auffällige Schnörkel — sieht man einmal von dem prominenten und extravaganten Powerbutton ab — ohne „Hubbel“ für die Kamera oder andere unnötige Biegungen. Stattdessen beinahe rechteckige Formen, eine Glasrückseite und sämtliche Anschlussbuchsen unter Abdeckungen versteckt, was zum einen dem Wasser- und Staubschutz dient, gleichzeitig aber auch für eine ununterbrochene Optik sorgt. Selbst die Seiten sind mit durchsichtigem Kunststoff belegt, so dass sich der Eindruck breitmacht, dieses Gerät sei rundherum Glas-bewehrt.

Xperia Z-schräg

Was die minimalistisch-schlichte Optik trübt, ist die Tatsache, dass sowohl die Front, als auch die gläserne Rückseite des Xperia Z wahre Fingerabdruckmagneten sind: Sauber ist das Smartphone wirklich nur direkt nach dem Auspacken oder kurz nach einer Reinigungs-Session.

Allerdings wirkt das Xperia Z trotz des allgegenwärtigen Glases — das man ja gemeinhin mit Leichtigkeit und Zerbrechlichkeit in Verbindung bringt — nicht grazil: Es ist zwar schön und elegant, aber auch massiv und recht groß. Vor allem in Sachen Haptik macht sich beim Halten des Smartphones in einer Hand zunächst der Eindruck breit, es mit einem ziemlich gewaltigen und schweren Gerät zu tun zu haben. Dabei ist das Xperia Z eigentlich nicht klobig — 139 x 71 Millimeter bei 146 Gramm sind zwar nicht gerade kompakt, aber auch nicht so viel, wie man beim Anfassen vermuten würde; das Samsung Galaxy S3 etwa misst mit 133 mm x 70,6 auch nur unwesentlich weniger, wirkt aber graziler durch seine stärker abgerundete Form. Das Xperia Z ist mit seinen 7,9 Millimetern Dicke, verglichen mit den 8,6 mm des S3, sogar ziemlich schlank.

Xperia Z-vs-S3

Schuld an dieser Fehlwahrnehmung durch die Hand sind die harten Kanten des Xperia Z: Das Glasfaser-Polyamid „Exoskelett“ führt dazu, dass sich das Gerät ziemlich unorganisch anfühlt, hart und kalt. Nein, ein Handschmeichler ist das Z wahrlich nicht.

Xperia Z-Lacksplitter

Wie erwähnt befinden sich alle physischen Schnittstellen des Xperia Z hinter Abdeckungen, schließlich ist das Gerät wasserdicht: Von vorne betrachtet am linken Rand versteckt sich ganz oben der Steckplatz für das Micro USB-Kabel, darunter der Micro SD-Slot und darunter wiederum die Pins für die Docking-Ladestation, die bei Geräten im freien Handel zum Lieferumfang gehören soll (bei unserem Testgerät lag keine bei).

Xperia Z-Pins

Rechter Hand finden wir über dem markanten neuen Power-Button den Schacht für die Micro-SIM und unter jenem die Lautstärkewippe. Diese ist deutlich zu tief positioniert, beim Halten im Portrait-Modus muss man als Rechtshänder den Daumen schon ziemlich stark einknicken, um die Lautstärke herunterzuregeln. Für Linkshänder hat Sony offenbar die Lautstärke-Bedienung per Ringfinger vorgesehen. Leider ist die Lautstärkewippe auch sehr schmal und bietet keinen optimalen Druckpunkt.

Wirklich ungünstig ist aber der Mono-Lautsprecher angebracht: Auf der rechten Seite, ganz unten — also genau da, wo beim vertikalen Halten der Rechtshänder-Daumenballen gegen das Gerät und damit auf den Speaker drückt. Zugegebenermaßen hält man das Smartphone zur Medienwiedergabe und zum Spielen meistens in der Horizontalen — allerdings muss man dann aufpassen, dass der rechte Zeigefinger den Sound nicht dämpft.

Xperia Z-Speaker Xperia Z-Lautstärkewippe Xperia Z-Power

Am oberen Rand befindet sich, ebenfalls hinter einer Abdeckung, der 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer — der Preis, den man für den Wasserschutz zahlen muss und der vor allem bei diesem und dem micro USB-Port beim täglichen Laden des Gerätes ins Gewicht fällt, ist das ständige Aufgefriemel der Deckelchen. Außerdem ist es mit der Wasserdichtheit bei eingestecktem Kopfhörer oder USB-Kabel natürlich Essig.

Xperia Z-open

Auf der Gerätefront stechen lediglich die 2 MP-Frontkamera, der Sony-Schriftzug sowie die symmetrisch gestalteten Aussparungen für Hörer und Mikrofon heraus, Licht- und Näherungssensor sowie die Benachrichtigungs-LED sind nur schemenhaft in der rechten oberen Ecke wahrnehmbar.

Letztere macht übrigens Probleme: Bei unserem Testgerät leuchtete sie nur, wenn das Ladekabel angesteckt war, über eingehende Nachrichten informierte sie jedoch nicht. Das offizielle Sony Xperia Z-Forum ist voller Beschwerden darüber, als Ausweg scheint bislang nur ein kompletter Wipe des Gerätes ohne Wiederherstellen etwaiger Backups zu taugen. Seltsam, dass sich Sony dieses Phänomens noch nicht mit einer komfortableren Lösung angenommen hat.

Rückseitig stören unten ein paar Seriennummern und ein unschönes Mülltonnen-Symbol den feinen Glas-Eindruck, oben finden sich die 13 MP-Kamera mit LED-Blitz, ein Mikro für die Erfassung der Umgebungsgeräusche, mittig prangt der Xperia-Schriftzug.

Xperia Z-unterer-Rücken

An der Verarbeitung unseres Testgerätes gibt es derweil (bis auf einen kleinen Lacksplitter am Exoskelett) wenig auszusetzen: Nichts knarzt oder klappert, alles sitzt fest, sämtliche Abdeckungen schließen bündig. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass die gewollte Spalte, die sich zwischen der vorder- wie der rückseitigen Glasplatte und dem Rahmen auftut, schnell zur zweiten Heimat für Staub und Dreck aller Art wird; und weil diese Ritzen so schmal ist, sind sie auch schwer zu reinigen. Außerdem scheint dieser Abstand auf der rechten und linken Seite unterschiedlich groß, die Gläser sind folglich nicht ganz mittig und gerade eingesetzt.

Das Display des Xperia Z

Der 5 Zoll-Screen des Xperia Z, der mit gewaltigen 1920 x 1080 Pixeln auflöst und damit eine Pixeldichte von 441 ppi realisiert, ist das augenscheinlichste Merkmal des Sony-Flaggschiffs — und leider aktuell auch massiv in der Kritik: Auch auf unserem Testgerät enttäuscht das Display, das uns in den Ausstellungsgeräten in Vegas noch so gefallen hatte, in Sachen Farbintensität, Schwarzwerten und Betrachtungswinkeln herbe.

Xperia Z-Schärfe

Bei aller Schärfe, die 1080p auf 5 Zoll mit sich bringen, wirkt der Screen des Z stets matt, blass und grau. Beim Neigen des Gerätes kommt es zu einem noch stärkeren Verwaschen, das teilweise gar in deutlich wahrnehmbare Gelb- und Graustiche über geht. Sind die Betrachtungswinkel noch hinnehmbar, schließlich schaut man in der Regel frontal auf das Display, so beeinträchtigt die schwache Farbwiedergabe das Vergnügen mit dem Smartphone doch sehr: Alles, nicht nur der Homescreen und der App-Drawer, wirkt fade und pastellig-verschleiert — egal, ob es sich nun um YouTube-Videos oder Spiele handelt.

Xperia Z-vs-S3-vs-Huawei-Screen-Game

Xperia Z-vs-S3-vs-Huawei-Screen-AppDrawer

Auf dem MWC 2013 haben wir uns mit einem Sony-Mitarbeiter darüber unterhalten und auch gezielt nachgefragt, ob in der Serienproduktion eventuell andere Panels eingesetzt wurden, als bei den Ausstellungsgeräten auf der CES respektive worin die blasse Darstellung, die eben nicht nur im direkten Vergleich mit anderen Exemplaren oder Modellen auffällt, begründet liegen könnten. Die Antworten reichten von Schwankungen in der Produktion und zwischen den Panel-Zulieferern über den Einsatz bestimmter Themes bis hin zu unterschiedlichen Softwarekalibrierungen.


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Die Sache mit den Themes halten wir für Quatsch (ebenso wie den vermeintlichen Tipp, der jüngst durch die Bloglandschaft geisterte, nach dem der Haken für die automatische Helligkeitsanpassung im Xperia Z wundersamer Weise die Bildqualität verbessern würde) — auch wenn die Sony-Standard-Themes den grauen Eindruck mit ihrem Farbschema und den nicht ganz schwarzen Hintergründen und Dockleisten durchaus verstärken. Vielmehr glauben wir inzwischen zum einen, dass unser Testgerät und offensichtlich viel der bereits ausgelieferten Exemplare softwareseitig falsch/anders kalibriert sind. Möglicherweise wollte Sony damit den Akku entlasten (der das bitter nötig hat — dazu später mehr) oder das Display schonen und hat es eventuell untertrieben — oder hatte es bei den Ausstellungsgeräten auf der CES übertrieben. Hier müssen wir abwarten, ob Sony ein Update nachschiebt, das das Phänomen angeht, oder ob das Xperia Z auf dem blassen Display sitzen bleibt.

sony-xperia-z-display-neigungswinkel

Was die schlechten Blickwinkel angeht, ein Problem, das viele Sony-Smartphones mit dem Z teilen (diesen Punkt hatten wir etwas schon beim Vorjahres-Flaggschiff Sony Xperia S kritisiert), gehen wir davon aus, dass diese entweder wirklich in den verbauten Panels oder in den auf dem Screen verklebten Folien begründet liegen; die Folie auf unserem Exemplar abzuziehen, haben wir uns zur Überprüfung allerdings nicht getraut.

Es ist relativ schwer, angesichts dieser gravierenden Probleme noch Gutes über den Screen des Xperia Z zu schreiben: Ja, er ist knackscharf – aber das darf man bei einer Pixeldichte von 441 ppi auch erwarten. Natürlich lässt sich mit ihm trotz der angesprochenen Mängel auch gut arbeiten und Spaß haben, nur ein bisschen mehr als das erhofft man sich von einem High-End-Smartphone eigentlich schon; da sollte ein Screen regelrecht begeistern und das Auge quasi an sich fesseln. Ob der starken Spiegelung, der angesprochenen Anfälligkeit für Schlieren und vor allem der nicht so noblen Blässe darf man aber zum aktuellen Stand und zumindest auf unserem Testgerät zufrieden sein, wenn man bei Sonnenlicht, das uns ja nun so langsam wieder erreicht, überhaupt etwas auf dem Display des Xperia Z erkennt.

DSC_0041

Ein absolutes K.O.-Kriterium bedeutet dieser Mangel aber für das Xperia Z nun nicht zwingend — wer keinen übermäßig gesteigerten Wert auf leuchtende Farben legt, der wird sich an der Schärfe erfreuen, wer nur frontal auf sein Gerät schaut, dem fallen die nicht so tollen Blickwinkel nicht weiter auf. Nur wer — gerade von Sony und ihrer Mobile BRAVIA Engine 2 — brillante Farbwiedergabe und tolle Schwarzwerte erwartet, der wird enttäuscht sein. Und schaut sich besser woanders um oder wartet ab, ob Sony das Problem eventuell softwareseitig beheben kann.

Eins noch: Das Xperia Z besitzt On-Screen-Buttons zur Navigation, die sich je nach Lage des Gerätes mal am unteren, mal am rechten Rand positionieren und dem 5 Zoll-Screen so naturgegeben etwas von seiner Betrachtungsfläche abknapsen.

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Leistung und Hardware

Im Inneren des Xperia Z werkelt mit dem S4 Pro die aktuell vorletzte Iteration von Qualcomms Snapdragon-Chipsatz, der von 2 GB RAM unterstützt wird. Im Ergebnis bedeutet das, dass das Z über ausreichend Leistungsreserven für aktuelle Games und Anwendungen verfügt, einem Galaxy S3 in den einschlägigen Benchmarktests davon sprintet und sich lediglich dem brandneuen Snapdragon 600 im HTC One geschlagen geben muss:

Benchmark Samsung Galaxy S3 HTC One Sony Xperia Z
Antutu (Total) 16366 24666 20537
Antutu (CPU) 7669 11299 8687
Antutu (GPU) 4579 8271 7623
Antutu (RAM) 3228 4189 3322
Antutu (I/O) 890 907 905
CF-Bench (Overall) 13268 23693 17635
CF-Bench (Java) 6623 21283 13693
CF-Bench (Native) 23236 27308 23548
GLBenchmark 2.5.1
(Egypt HD C24Z16 Offscreen)
1681 Frames
15 fps
3838 Frames
34 fps
3314 Frames
29 fps
GLBenchmark 2.5.1
(Egypt HD C24Z16 Fixed timestep Offscreen)
105450 msec
11 fps
37505 msec
30 fps
43245 msec
26 fps

Benchmarks sind schön zur Verdeutlichung der Maximal-Power, was zählt, ist aber die Leistung im Alltag — und auch hier gibt sich das Xperia Z keine Blöße: Egal ob im App-Drawer, auf dem Widget-befüllten Homescreen oder in rechenintensiven Spielen wie Real Racing 3, Dead Trigger oder GTA Vice City: Sofern nicht in der App begründet (wie bei Real Racing 3) ruckelt auf dem 5 Zoll-Screen trotz Full HD nichts, alles läuft butterweich; selbst durch Vice City lässt sich mit maximaler Auflösung und voller Distanzdarstellung weitestgehend lagfrei cruisen. In Sachen Hardware-Leistung ist das Xperia Z nominell also zwar nicht mehr auf dem allerneuesten Stand, dürfte aber genug Reserven haben, um die inzwischen übliche Halbwertzeit von Smartphones von anderthalb bis zwei Jahren problemlos zu meistern.

Anzumerken bleibt, dass sich die gläserne Rückseite des Xperia Z bei anspruchsvollen Anwendungen oder im Dauerbetrieb im oberen Drittel recht ordentlich aufheizt — man verbrennt sich zwar nicht die Finger, aber eine deutliche Hitzeentwicklung ist wahrzunehmen.

Konnektivität und Speicher

In Sachen physischer Anschlussmöglichkeiten bietet das Xperia Z gehobene Standardkost: Wie erwähnt finden sich Kopfhörerbuchse, Micro USB-Port und ein Slot für MicroSD-Karten, der übrigens auch 64 GB-Exemplare anstandslos frisst, hinter den Wasserschutz-Abdeckungen. Einen nativen HDMI-Ausgang gibt es nicht, der USB-Anschluss ist jedoch MHL-kompatibel. Ein DLNA-Server zum Medienstreaming ist auf dem Xperia Z integriert und kann über den etwas kryptischen Menüpunkt Einstellungen ⇒ Drahtlos & Netzwerke ⇒ Medienservereinstellungen aktiviert werden.

Kabellos nimmt das intern C6603 bezeichnete Gerät via NFC und Bluetooth 4.0 (mit A2DP) Kontakt mit anderen Gerätschaften auf, die Datenverbindung wird entweder über WLAN (802.11 bis zum n-Standard) oder mobil mit HSPA+ (bis 42 MBit/s) und LTE (Cat 3, 50 Mbit/s Up, 100 Mbit/s Down) hergestellt.

Das im 5 Zoller verbaute GPS-Modul (mit A-GPS und GLONASS-Unterstützung) funktionierte im Test einwandfrei und ortete uns unter freiem Himmel zügig und präzise. Schwierigkeiten gab es hingegen bei der Positionierung über die Netzwerke: Befanden wir uns innerhalb von Gebäuden oder außer direkter Sichtlinie zu GPS-Satelliten oder war GPS gar abgeschaltet, tat sich das Xperia Z zuweilen sehr schwer damit, sich zu lokalisieren, obwohl entsprechende Ortungsdienste in den Einstellungen aktiviert waren.

Xperia Z-Abdeckungen-links

16 GB internen Speicher hält das Xperia Z standardmäßig bereit, rund 12 GB davon stehen dem Nutzer vom Start weg zur Verfügung. Das ist nicht übermäßig viel, aber dafür bietet das Z einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem ebenfalls gläsernen Nexus 4 oder dem schicken HTC One: Es lässt sich per MicroSD-Karten erweitern. Neben den handelsüblichen SDHC-Karten bis 32 GB funktionierte das im Test auch mit einer Class 10 SDXC-Karte mit 64 GB Kapazität von SanDisk.

Die Software des Xperia Z

Ausgeliefert wird das Xperia Z mit Android in der Jelly Bean-Version 4.1.2. Die Gründe, warum die meisten neuen Geräten noch nicht auf das aktuellste Android 4.2 setzten, dürften zum Teil in der bekannten Schwerfälligkeit bei der Adaption neuer Versionen durch die Hersteller und die aufwendigen Anpassungen der UIs an diese liegen, zum anderen aber auch daran, das speziell Android 4.2 eine nicht ganz problemfreie Iteration ist. Wann das Xperia Z in den Genuss der noch aktuellsten Betriebssystemvariante kommt, ist zurzeit offen, Gerüchten zufolge soll das Update aber schon in der Mache sein.

Mit Android 4.1.2 ist der Nutzer aber bereits gut bedient und profitiert von den sinnvollen Features dieser ersten Jelly Bean-Version: Google Now, Project Butter und all die anderen Funktionen und Optimierungen sind an Bord, Sony packt zusätzlich ein paar eigene Apps dazu, die zum Teil sehr praktisch sind. Überdies überziehen die Japaner das Vanilla-UI mit einem eigenen Launcher und Symbolen.

Das geht schon beim Lockscreen los, der durch eine Aufwärtsbewegung schick animiert wegblättert, die Telefonie-, Kontakte- und SMS-App erstrahlen in Weiß und eigenem Sony-Design. Die Systemeinstellungen bleiben zwar schwarz, wurden aber mit Sonys Icons ausstaffiert. Den Vanilla-Browser vormaliger Android-Versionen sucht man vergebens, stattdessen ist lediglich der Chrome-Browser vorinstalliert. In der Benachrichtigungsleiste finden sich oben vier Schnellzugriffsschalter für Sound, Bluetooth, WLAN und die mobile Datenverbindung, daneben führt ein Settings-Symbol direkt in die Einstellungen.

Xperia Z-Lockscreen-Settings

Sonys-OnScreen-Keyboard unterstützt Wischgesten, wie man sie von Swype oder inzwischen auch Swiftkey kennt — so zu schrieben funktioniert auch recht gut, allerdings bietet vor allem der Pionier Swype meines Erachtens hier eine deutlich bessere Nutzererfahrung.

Bis zu sieben Homescreens lassen sich anlegen, die — genau wie die Seiten des App Drawer nicht endlos durchgescrollt werden können: Am jeweils rechten und linken Ende ist wirklich Schluss. Im App Drawer finden sich überdies wirklich nur Apps; Widgets werden anders als unter Vanilla-Android nur durch das Individualisierungsmenü platziert, das sich wahlweise per Pinch-Geste, langes Drücken auf dem Homescreen oder den Auswahlpunkt „Anpassen“ im App Drawer aufrufen lässt. Dort können dann auch Themes, Wallpaper und App-Verknüpfungen ausgewählt und platziert werden.

Xperia Z-Messaging-Keyboard-Drawer

Eine Besonderheit findet sich in Form der so genannten „Small Apps“ im Multitasking-Menü: Hier können am unteren Rand verschieden Mini-Anwendungen ausgewählt und über den Homescreen gelegt werden; man kennt das Prinzip von manchen Samsung-Tablets. Standardmäßig sind hier Taschenrechner, Timer, Notizzettel und Diktiergerät vorinstalliert, aus dem Play Store können aber zahlreiche weitere kostenlose oder kleinpreisige Anwendungen heruntergeladen werden — so wie etwa den praktischen „Taschenspiegel“.

Sony hat das Multitasking-Menü von Android durch ein eigenes ersetzt. Durch die dort ebenfalls sichtbare Mini Apps-Leiste verdeckt ist der Button, mit dem man alle laufenden beziehungsweise kürzlich geöffneten Apps auf einmal beenden kann — beim Xperia Z muss man dies händisch durch, schlimmstenfalls dutzendfaches, Wegwischen tun.

Xperia Z-Small-Apps

In Sachen Apps gibt Sony Besitzern eines Xperia Z neben der OfficeSuite 6 und einer recht umfangreichen Notiz-App, einem eigenen Kalender, einer Uhren-App inklusive Timer, Stoppuhr und Wecker sowie einem Taschenrechner und einer eigenen E-Mail-Anwendung mit „Sichern und Wiederherstellen“ ein gutes Backup-Tool an die Hand, das Systemapps, heruntergeladene Anwendungen inklusive Daten und Mediendateien an einem sicheren Ort, beispielsweise der externen SD-Karte, speichert — das ist praktisch und erspart dem Standardnutzer die Installation von Titanium Backup oder Carbon.

Neben löblicherweise gering gehaltener Bloatware, wie einer Trial-Version des Navigationsprogramms Wisepilot oder dem alternativen App-Laden Sony Select, findet sich mit TrackID noch eine App zur Musikerkennung vorinstalliert, ebenso wie die McAfee-Security Suite für vorsichtige Nutzer – wirklich brauchen tut man aber keine dieser Anwendungen.

Ehemals unter dem Namen Timescape bekannt, offeriert das Xperia Z Nutzern nun mit der Socialife-App eine neue und verbesserte Möglichkeit, News aus Facebook, YouTube, Twitter und dem Google Reader an einem Ort zu verfolgen — inklusive den Optionen, selbst zu posten, sich die Neuigkeiten vorsortieren zu lassen und sich das Ganze in Form von vier verschiedenen Widgets auf den Homescreen zu legen.

Xperia-Z-Backup-TrackID-Socialife

Mit der App Smart Connect lassen sich zudem diverse Regeln festlegen, was das Xperia Z tun soll, wenn Geräte wie Headsets, Ladekabel oder auch andere Smartphones oder Gamepads angeschlossen werden. Die Komplexität reicht dabei vom einfachen Starten einer App bis hin zu komplizierten Bedingungsfolgen mit zeitlichen Regeln und Start- und Schlussaktionen.

Xperia Z-Smart Connect

Insgesamt bietet das Xperia Z damit eine gelungene Software-Erfahrung — sowohl in Sachen flüssiger Bedienung, als auch hinsichtlich des App-Angebotes und des Looks und Designs des ganzen Systems.

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Die Kamera des Xperia Z

Auf der Rückseite des Xperia Z thront eine 13 MP-Kamera; nun wissen wir längst, dass die schiere Zahl der Megapixel nicht zwingend ein Gradmesser für die Qualität der geschossenen Fotos ist. Interessanter erschien uns da schon die Tatsache, dass Sony den feinen Exmor RS-Sensor verbaut hat, der auch HDR-Videos aufnehmen kann, sowie der Kamera-Software eine „Überlegene Automatik“-Funktion verpasst hat. Schade ist übrigens, dass der schicke neue Powerbutton, der auch prima als physischer Auslöser geeignet hätte, diese Funktion leider nicht unterstützt. So bleibt auf dem Xperia Z leider nur die Option, per Touch auf den Screen zu knipsen.

Xperia Z-Kamera

Auf der CES 2013 wurde uns das Video-HDR-Feature vorgeführt — besser hätten wir es nicht präsentieren können, deswegen hier noch einmal der Clip aus Las Vegas:


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Die Fotos, die die 13 MP-Kamera bei Tageslicht produziert sind scharf, satt und kontrastreich — hier gibt es nichts zu beanstanden. Im 16:9-Format werden diese freilich nicht mit vollen 13 MP sondern „nur“ mit 9 MP (3920 x 2204) aufgenommen.

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Der angesprochene „Superior Auto“-Modus (oder „Überlegene Automatik“, wie die etwas unbeholfene deutsche Übersetzung in der Kamera-App lautet) prüft die abzulichtende Szenerie auf ihre Lichtverhältnisse und fotografiert dann mit den besten Einstellungen. Im Ergebnis sorgt das für schöne, kontrastreiche und noch etwas sattere Farben, als die normale Automatik – auch wenn letztere mit zugeschaltetem HDR bei starken Lichtunterschieden zwischen Vorder- und Hintergrund die besser ausgeleuchteten Bilder produziert. Hier ein paar Vergleiche (links das normale HDR-Foto, rechts Superior Auto):

Normal HDR Superior Auto

Normal HDR Superior Auto

Normal HDR Superior Auto

Anzumerken ist, dass der Superior Auto-Modus auch im 4:3-Format mit nur 12 MP statt den vollen 13 MP knipst; warum das so ist, wissen wir nicht.
Nicht so beeindruckend sind die Fotos, die das Z schießt, wenn es dunkel oder gar düster wird; dann stellt sich schnell ein sichtbares Bildrauschen ein.

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Das Xperia Z nimmt Videos in bis zu 1080p-Auflösung auf — allerdings stellt sich auch bei diesen, wie von zahlreichen anderen Smartphone-Kamera bekannt, der unschöne Rolling-Shutter-Effekt bei zügigen Schwenks ein. Trotzdem können sich die mit dem Z aufgenommenen Clips sehen lassen; wie unsere beiden Videos in 720p und 1080p vom Plaça d’Espanya in Barcelona zeigen:


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Insgesamt tut die Kamera des Xperia Z hervorragende Dienste im Tageslicht und liefert annehmbare Ergebnisse in der Dämmerung oder Nacht — ohne dabei ob der Attribute 13 MP, Superior Auto oder Exmor RS großartig besser zu sein, als das was einige gute 8 MP-Knipsen in anderen Smartphones leisten.

Das Xperia Z im Alltag: Multimedia, Telefonie und Akku

In Sachen klassischer Telefonie, also mit Smartphone am Ohr oder eingestöpseltem Headset, gibt es beim Xperia Z keine Auffälligkeiten zu berichten: Die Gesprächspartner sind laut und klar zu verstehen, Verbindungsabbrüche oder sonstige Probleme konnten wir im Testbetrieb nicht feststellen.

Sorge macht der Lautsprecher und zwar sowohl beim Freisprechen in Telefonaten als auch bei der Medienwiedergabe — er ist schlicht (viel) zu leise: Egal ob bei YouTube-Videos oder beim Telefonieren, man muss schon genau hinhören, um etwas zu verstehen. Die Nutzung der Freisprechfunktion ohne Hilfsmittel ist also in lauteren Umgebungen quasi unmöglich.

Bei der Wiedergabe von Medien, zum Beispiel über die Walkman-App, oder in Spielen, wo das Lautstärke-Level insgesamt höher ist, schafft der Mono-Speaker es dann aber schon ab einer ungefähr mittigen Einstellung zu scheppern, zu kreischen und zu quietschen — kurzum: Der Lautsprecher des Xperia Z ist eigentlich ein Totalausfall (und das, auch wenn er nicht gerade ob seiner ungünstigen Platzierung von einem Finger zugedeckt wird). Enttäuschend, denn zusammen mit dem Screen ist das der zweite dicke Negativpunkt, der bei einem Gerät dieser Klasse und speziell einem von Hi-Fi-Legende Sony eigentlich nicht sein dürfte.

Der nicht-wechselbare Akku des Xperia Z ist mit seinen 2.330 mAh ordentlich, aber nicht üppig bemessen. Dass ordentlich bei einem 5 Zoll-Display mit 1080p-Auflösung aber unter Umständen zu wenig ist, zeigt das Z im Alltag leider: Während mein privates Galaxy S3, das nur einen 2.100 mAh-Akku, aber eben auch nur über einen 4,8 Zoll-Screen mit 720p verfügt, locker über den Tag kommt, wurde es im Testzeitraum mit dem Xperia Z gegen Vorabend eigentlich immer recht knapp — vor allem, wenn man sich nicht mehrheitlich in einem WLAN aufhält, sondern mit mobiler Datennutzung unterwegs ist. Wer jetzt noch viel spielt, Videos konsumiert und alle möglichen Hintergrund-Synchronisationen laufen lässt, der wird es mit dem Z nicht über einen ganzen Tag schaffen.

Xperia Z-Powerbutton

Sony fährt gegen diesen Umstand ein eigenes Energiemanagement in den Systemeinstellungen auf: Hier lassen sich der STAMINA-Modus, der bei ausgeschaltetem Screen auch die Datenverbindung kappt, sowie das ortsbezogene Wi-Fi aktivieren, das das WLAN-Modul automatisch beim Aufenthalt in der Nähe vordefinierter Netzwerke einschaltet (das ist allerdings nur praktisch, wenn man die WLAN-Konnektivität standardmäßig deaktiviert hat, um so minimal Strom zu sparen). Außerdem lässt sich ein Akku-Schon-Profil einrichten, das je nach Ladestand bestimmte, selbst wählbare Elemente abschaltet beziehungsweise herunterregelt.

Doch STAMINA-Modus und Akku-Schonung hin oder her: Der Power-User, und an diese Zielgruppe richtet sich das Xperia Z, wird kaum Lust haben, die mobile Datenverbindung zu deaktivieren, wenn der Bildschirm aus ist — auch wenn sich essentielle Apps whitelisten lassen, die dann weiterhin funken dürfen —, noch ist der Modus zum Schonen des Akkus mehr als ein Notnagel in verzweifelten Situationen. Die Akkulaufzeit des Xperia Z bleibt unterm Strich bedenklich kurz.

Wie oben erwähnt gehen wir davon aus, dass auch die Blässe des Screens etwas mit dem Stromverbrauch zu tun hat — wir sind gespannt, wie Sony das regeln wird. Im Moment sieht es nach drei Optionen aus: Entweder man findet einen Weg, das Display „hochzuregeln“, ohne den Akku noch mehr zu belasten, oder man nimmt ein noch schneller leer gesaugtes Kraftwerk in Kauf — oder man lässt alles so, wie es ist und die Besitzer des Xperia Z mit einem faden Screen leben.

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Unser Fazit zum Xperia Z

Da hat das Xperia Z sich zugegeben einen ordentlichen Watschen eingefangen: Enttäuschendes Display, seltsame Haptik, grottiger Lautsprecher sowie unterdurchschnittliche Akkulaufzeit stehen einem guten UI, einer schicken Optik und solider Performance gegenüber. Unterm Strich, ist das kein Grund zum Feiern. Und auch wenn uns vielleicht vorgeworfen wird, uns zu sehr am Screen aufgehängt zu haben (aber bitte, ist das nicht das Meisterstück einen Superphones, das sich Sony mit 5 Zoll und 1080p selbst zu- und zusammengeschustert hat), ist es doch die Summer der Mankos, die die Sony-Party verdirbt.

Gegen das in wenigen Tagen launchende HTC One und das kommende Samsung Galaxy S4 — und man möge mir diese knallharte Prognose verzeihen — wird das Xperia Z keinen Stich machen; es sei denn, das One zeigt im Test ebenfalls massive Schwächen und das S4 wird einfach nur ein schnelleres S3 mit doofem Screen und schlechtem Design. Davon können wir (und davon sollte und wird Sony) aber nicht ausgehen. Ich kann daher Smartphone-Enthusiasten, die sich in den nächsten Wochen ein aktuelles 1080p-Superphone kaufen möchten, wirklich nur raten, die Tests zum HTC One und zum Samsung Galaxy S4 abzuwarten.

Xperia Z-Screen-outdoor

Das Z brilliert aktuell auf Nebenschauplätzen und versagt in den Paradedisziplinen — ich könnte daher schreiben, dass wer auf den Screen und auf lange Akkuleistung sowie guten Sound keinen Wert legt, beruhigt zuschlagen kann — aber wer bitte soll das sein? Und wer möchte dafür über 600 Euro hinlegen?

Gebührt Sony dennoch Lob für das Xperia Z? Definitiv — sie haben mit ihrem ersten Quad Core-Flaggschiff gleichzeitig auch das erste 1080p-Smartphone nach Europa gebracht und damit Mut bewiesen, sie haben ihr Versprechen gehalten, und zum Jahresbeginn 2013 ein potentes Gerät mit aktuellem Vierkerner gelauncht und das Ganze in ein wirklich schickes Gehäuse gepackt.

Aber das ist leider im Vergleich auf einem der am härtesten umkämpften Märkte dieser Zeit nicht genug — denn dort tummeln sich nicht nur etliche Mitbewerber, die mit ähnlichen Spezifikationen um die Gunst der Käufer buhlen, auch haben ebendiese Käufer für einen Preis jenseits der 600 Euro das Beste vom Besten verdient, was die Branche derzeit zu bieten hat. Und das ist das Xperia Z leider nicht.

Wertung zum Sony Xperia Z

Hinweis zur Wertung: Mancher mag sich wundern, warum das Display nach unserer deutlichen Kritik dennoch 4 von 5 Punkten erhält. Ganz einfach: Das Display ist dennoch ein gutes; nur in der Positionierung in der absoluten Oberklasse sind sie ein großes Ärgernis. Insofern stellt obiger Bericht, die relative Einschätzung des Xperia Z dar, unten stehende Zahlen geben eine absolute Wertung in Relation zur aktuellen Genrespitze an. Dass der Akku zu oft nicht über einen Tag kommt und der Lautsprecher den Hörgenuss massiv trübt, sind wiederum Fakten, die auch nicht verwöhnte Nutzer stören dürften; und so finden sich diese unten auch in den Punkten Audio und Alltagstauglichkeit wieder.

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Software: 5/5
  • Performance: 4/5
  • Telefonie und Audio: 3/5
  • Kamera: 5/5
  • Konnektivität und Speicher: 5/5
  • Alltagstauglichkeit: 3/5

Gesamt: 4,1/5

Pro

  • Schönes Design
  • Wasser- und staubgeschützt
  • Scharfer, großer 1080p-Screen

Kontra

  • Extrem blasses Display
  • Schlechter und schlecht positionierter Lautsprecher
  • Mangelhafte Akkulaufzeit

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