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Sony Xperia Z Ultra im Test: Riesig — in jeder Beziehung


12.09.2013, 18:42 Uhr

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Da scheiden sich die Geister nunmehr seit Jahren an den immer größer werdenden Smartphones und der Geräte-Kategorie Phablet — und was macht Sony? Die stellen kurzerhand das mit 6,4 Zoll-Display auch für ein Phablet fast schon surreal große Xperia Z Ultra vor. Aber erstaunlicherweise öffnet dies, hat man sich erst einmal mit seiner Sperrigkeit abgefunden, ganz erstaunliche Genusswelten. Welche das sind und wie problematisch die Ausmaße des Giganto-Phones im Alltag wirklich sind, klärt unser Testbericht.

Wir erinnern uns: Als Samsung im Herbst 2011 das erste Galaxy Note (Test) vorstellte und damit die Phablet-Kategorie begründete, waren wir alle ob des für damalige Verhältnisse mit 5,3 Zoll riesigen Gerätes schwer irritiert: Was sollte das sein? Zu groß für ein Smartphone, zu klein für ein Tablet und ob seiner Dimensionen wohl auch nicht besonders alltagstauglich. Nun, inzwischen haben uns die Koreaner und zahlreiche Nachahmer eines Besseren belehrt, Geräte jenseits der 5 Zoll sind en vogue und beim erstmaligen Betrachten des gerade präsentierten Galaxy Note 3 mit satten 5,7 Zoll Display-Diagonale kam zumindest mir dessen Größe nicht einmal mehr besonders erwähnenswert vor.

Anders beim Xperia Z Ultra, mit dem Sony hart an der Grenze der für ein Smartphone oder Phablet akzeptablen Grenze kratzt: Nicht nur ich selbst, sondern jeder, der das Gerät im Laufe der vergangenen vier Testwochen zu Gesicht oder in die Hand bekam, rief entsetzt, irritiert, schockiert und verwundert „Meine Güte, was ist das denn? Geht das noch als Mobiltelefon oder ist das schon ein Tablet?“ aus, wenn auch mitunter etwas profaner formuliert. Und in der Tat ist es schwierig, das Z Ultra noch als Telefon — sei es nun in Form eines Smartphones oder auch Phablets — zu kategorisieren. Denn die Verwandschaft zu 7 Zoll-Tablets vom Schlage eines Nexus 7 (2013) oder ASUS MeMO Pad HD 7 (Test) scheint ob der Dimensionen des 6,4 Zollers näher als zum Galaxy Note 3 oder selbst zum ASUS FonePad Note 6.

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Mir ist es jedenfalls über den gesamten Testzeitraum nicht final gelungen, das Z Ultra in eine der beiden Kategorien zu pressen: Anfangs habe ich versucht, es als Phablet zu betrachten — und mich dann mit seiner schieren Größe sehr schwer getan. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel hin zur Klassifizierung als kompaktes Tablet mit Telefonie-Funktion; was für mich psychologisch praktikabler war und mir schlussendlich ermöglichte, eine gewisse Leidenschaft für das Gerät zu entwickeln, wenn auch eine komplizierte.

Aber Psychologie, Klassifizierung und ausgebeulte Hosentaschen beiseite: Das Z Ultra bietet auf seinen 6,4 Zoll Displaydiagonale eine Menge positiven wie auch negativen Diskussionsstoff — gehen wir diesen an.

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Das Sony Xperia Z Ultra im Video

Um dem Leser vorab einen visuellen Anhaltspunkt zu den Abmessungen des Phablet-Tabltes zu geben, hier drei Videos, die das Ultra für sich und im Vergleich mit dem nagelneuen 5,7 Zoll großen Samsung Galaxy Note 3 sowie dem Nexus 7 (2013) zeigen:


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Optik, Haptik und Verarbeitung des Xperia Z Ultra

In Sachen Design wagt Sony beim Z Ultra keine Experimente — die hat man sich für das auf der IFA 2013 vorgestellte Xperia Z1 aufbewahrt — und setzt visuell die Tradition, die das Xperia Z (Test) im Januar begründete und die auch dem Xperia Tablet Z (Test) zu seinem Äußeren verhalf, beim Ultra fort. Und das ist auch weitgehend gut so.

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So erbt das Z Ultra die schicke gläserne Rückseite, den optisch zwar ansprechenden, haptisch aber stets etwas anorganisch wirkenden seitlichen Rahmen, der nur vom markanten Power-Button unterbrochen wird, die nach IP55/IP58 zertifizierte Wasser- und Staubdichte sowie insgesamt einen zeitlos-eleganten Look. Besonderheit: Trotz der großen Dimensionen von 179 x 92 Millimetern ist das Z Ultra nur 6,5 Millimeter dick und wiegt, obwohl auf dem Rücken eben Glas statt Kunststoff zum Einsatz kommt, lediglich 212 Gramm — gar nicht mal so viel schwerer als das Xperia Z1 mit seinen 170 Gramm oder das Galaxy Note 3 mit 168 Gramm. Dagegen ist das Nexus 7 (2013) deutlich schwerer: 290 (Wifi) bzw. 299 Gramm (LTE) bringt das Google-Tablet auf die Waage, trotz des nur geringfügig größeren Bildschirms.

So schön diese Schlankheit und Leichtigkeit des Ultra einerseits sind, hat man dennoch stets ein wenig Angst, das Ultra ob seiner vermeintlichen Fragilität gepaart mit der großen Flächenausdehnung durchzubrechen. Das ebenfalls konstant vorhandene Gefühl, eine Tafel Schokolade in der Hand zu halten, ist freilich nur der Länge und Breite des Ultra geschuldet …

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Gehen wir kurz um das Gerät herum: Auf der Vorderseite über dem gigantischen Full HD-Display prangt der Sony-Schriftzug, links daneben (von vorne betrachtet) die 2 MP-Frontkamera sowie das kleine Feld mit den Sensoren. Am oberen und unteren Rand finden sich noch zwei Lautsprechergrille, wobei sich hinter dem unteren das Mikrofon verbirgt, während oben die Hörmuschel verbaut ist. Der eigentliche Lautsprecher für die Medienwiedergabe befindet sich derweil an der Unterkante des Gerätes — wenn man es quer hält, an der oberen Ecke, direkt unterhalb der Öse fürs Anbringen einer Halteschlaufe. Zwar findet sich auf der oberen Kante — diagonal an der anderen Ecke positioniert — ebenfalls eine Lautsprecher-ähnliche Öffnung, diese scheint aber nur das Umgebungsmikrofon zu verbergen — Töne kommen da jedenfalls nicht heraus. Kapazitive Tasten besitzt das Ultra übrigens nicht, der Rahmen unterhalb des Screen ist einfach nur so so dick.

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Auf dem rechten Rand des Z Ultra finden sich mittig ein Anschluss für das offizielle Ladedock von Sony, oben, hinter einer Abdeckung der Micro-USB-Anschluss. Linkerhand liegen von unten nach oben die Lautstärkewippe, der Power-Button, ebenfalls unter einer Abdeckung der Micro-SIM und der micro SD-Kartenslot sowie der 3,5 mm-Anschluss für die Kopfhörer — die unserem Testgerät ebenso wenig beilagen, wie ein Stylus. Laut Produktbeschreibung bei Amazon wird beides aber in der Verkaufsversion mitgeliefert.

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Eine wichtige Anmerkung noch zum Glas auf der Display- und der Rückseite des Xperia Z Ultra: Anders als bei zahlreichen anderen Smartphones setzt Sony zumindest offiziell nicht auf Gorilla Glass, sondern bewirbt die gläsernen Oberflächen des Phablets lediglich damit, aus gehärtetem Mineralglas zu bestehen und mit einer Bruchschutzfolie überzogen zu sein — soweit wir das erkennen können, ist diese Folie vorne wie hinten vorhanden. Das wiederum führt aber dazu, dass sich auf beiden Seiten relativ schnell Mikro-Kratzer breit machen: Trotz gewohnt pfleglichem Umgang mit unserem Testgerät, fanden sich nach kurzer Zeit sowohl auf der Front als auch auf dem Rücken zahlreiche unschöne Kratzer. Vor allem auf halber Höhe des Screens, was wiederum vermutlich auch daran lag, dass das Ultra ob seiner Größe beim Tragen in den Gesäßtasche an dieser Stelle ständig an den Nähten der Tasche rieb (die wohlgemerkt nicht mit Nieten besetzt waren). Hier zeigt sich die Bruchschutzfolie natürlich deutlich weniger Kratzer-resistent als Gorilla Glass. Wie kompliziert sich der Wechsel der Folie gestaltet, können wir nicht beurteilen; wohl aber, dass er wohl wenig sinnvoll wäre: Entschließt man sich nicht gerade dazu, das Z Ultra künftig nur noch in einem Etui herumzutragen, dürften die Kratzer augenblicklich wieder da sein.

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Das Display im Xperia Z Ultra

Wo die Größe des Sony-Phablets beim Transport und in der Handhabung zuweilen schwierig ist, da ist sie in Sachen Display ein Segen — zumal der Full HD-Screen (1920 x 1080 Pixel) des Z Ultra allererste Sahne ist: Wer befürchtet hatte, dass der 6,4 Zoller unter den gleichen Problemen wie die Displays des Xperia Z oder eventuell auch des Xperia Z1 leidet, der darf beruhigt sein — wie schon im Tablet Z brilliert der Screen des Z Ultra mit toller Helligkeit, satten Farben, natürlich knackscharfer Darstellung (trotz seiner größenbedingten, nicht ganz so dramatischen 344 ppi) und ordentlichen, wenn auch nicht optimalen Betrachtungswinkeln. Gerade beim vertikalen Kippen im Portrait-Modus wird das Bild doch schon mal etwas dunkler.

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Insgesamt könnte das Schwarz zwar noch einen Ticken schwärzer und die maximale Helligkeit noch minimal heller sein — das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Nein, das Display des Z Ultra lässt kaum Wünsche offen und macht zusammen mit der überbordenden Leistung des verbauten Qualcomm Snapdragon 800-Chipsatzes nicht nur, aber vor allem beim Spielen auch der Hardware-hungrigsten Games richtig viel Spaß. Vom Betrachten von Webseiten, dem Konsumieren von HD-Videos oder auch nur dem Schmökern in eBooks gar nicht zu sprechen. Wohlgemerkt empfiehlt es sich vor allem vor dem Anschauen von Videos die standardmäßig unter Einstellungen — Display aktivierte X-Reality for mobile-Option abzuschalten. Die verschlimmbessert Bewegtbilder nämlich durch ziemlich unschöne Klötzchenbildung und hatte mich beim ersten Betrachten des Gerätes ziemlich schockiert.

Was wäre ein Phablet ohne Stylus-Unterstützung — wie erwähnt legt Sony der Verkaufsverpackung des Ultra einen solchen bei. In unserer Testbox fehlte der zwar, das ist aber halb so wild. Denn der Touchscreen des Sony-Phablets erkennt tatsächlich Eingaben herkömmlicher Stifte, wenigstens solange diese eine leitende Spitze haben — also zum Beispiel Kugelschreiber mit Metallkappe oder auch Bleistifte dank ihrer Graphitminen. Diese Feature ist allerdings ein zweischneidiges Schwert, denn so toll die Möglichkeit, jeden x-beliebigen Stift als Stylus verwenden zu können, so vorsichtig ist man dabei dann im Ergebnis — vor allem in Anbetracht der erwähnt kratzempfindlichen Oberfläche des Displays.

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Ich selber habe diese Funktionalität des Z Ultra so gut wie gar nicht genutzt; tatsächlich, weil ich irgendwie gehemmt war, mit einem spitzen Bleistift oder einer kratzigen Metallöse eines Kulis auf dem Screen herumzukritzeln, aber auch weil Styli von der Software des Phablets nicht speziell unterstützt werden: So kann man zwar damit die komplette Software bedienen und auch im vorinstallierten Zeichenprogramm oder solchen von Drittanbietern herummalen — einen technischen Mehrwert gegenüber der Nutzung des Finger bringt das aber kaum, weil das Display keine Druckstärken oder ähnliches erkennt. Auch fehlen solche sinnigen Stylus-Funktionen, wie Samsung sie beispielsweise im Note 3 implementiert hat.

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Unterm Strich bleibt also ein Display, dass bei statischer Benutzung sämtliche Nachteile, die seine schiere Größe dem Z Ultra-Nutzer unterwegs bereitet, mehr als wieder aufwiegt — selten habe ich so viel Spaß bei der Nutzung Androids, beim Spielen und beim Konsumieren von Videos gehabt, wie mit dem 6,4 Zoll Triluminous-Display des Ultra (auch wenn der Sound bei der multimedialen Nutzung etwas zu wünschen übrig lässt, doch dazu weiter unten mehr). Und so bin ich sogar fast geneigt zu behaupten, dass das Sony-Phablet in Sachen Formfaktor das bessere 7 Zoll-Tablet ist. Und ein wasserdichtes noch dazu, was mir — Achtung: Bilder im Kopf! — zahlreiche Real Racing 3-Sessions in der Badewanne ermöglicht hat. Auch wenn an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass sich ein nasser Touchscreen einfach nicht gut bedienen lässt.

Hardware und Performance des Sony Xperia Z Ultra

Dieses Kapitel könnte man auch kompakt mit der Feststellung abhandeln, dass das Ultra von einem Snapdragon 800 und damit dem schnellsten, aktuell erhältlichen Mobile-SoC für Android, befeuert wird. Ein paar Worte mehr wollen wir dann aber doch über die Kombination aus dem mit 2,2 GHz getakteten Qualcomm-MSM8974 und den 2 GB RAM verlieren. Und sei es nur, um deutlich zu machen, dass sie pfeilschnell ist — zusammen mit der Adreno 330-GPU lässt sich Real Racing 3 in voller Pracht beinahe völlig ruckelfrei auf dem Ultra spielen (und was habe ich es gespielt!). Dass es hier und da doch mal zu einem Lag kommt, liegt an der App, nicht an der Hardware. Selbstredend, dass praktisch jedes andere erhältliche Spiel auf dem großen Screen ebenso fluffig läuft. Und noch selbstredender ist, dass das für sämtliche anderen Anwendungen noch mehr gilt.

Was mich dann aber tatsächlich beeindruckte, war die Tatsache, dass all diese Potenz die Laufleistung des Z Ultra nicht übermäßig negativ beeinflusste. Das liegt zum einen natürlich an dem mit 3.050 mAh recht ordentlich bemessenen Akku — hauptsächlich dürfte es aber in den Stromsparoptimierungen des Snapdragon 800 begründet sein. Und das wiederum schürt auch die Freude auf kommende High End-Geräte mit diesem Chipsatz; und diesmal eben nicht nur wegen dessen Leistung. Zur ausgezeichneten Akkulaufzeit des S800 und des Z Ultra aber später mehr.

Hier die oben gefühlten Performance-Werte noch in Form und Benchmark-Ergebnissen und im Vergleich mit dem Snapdragon 600-bewehrten Samsung Galaxy S4 sowie dem LG G2, das ebenfalls auf den Snapdragon 800 setzt:

Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-AnTuTu Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-CF-Bench Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-GFX-Bench

Benchmark Samsung Galaxy S4 (Android 4.2.2) LG G2 Sony Xperia Z Ultra
Antutu 4.0.1 Total 25898 35043 34298
Antutu UX (Mulitask/Dalvik) 5288/2643 6882/3649 6465/3573
Antutu CPU (integer/float) 2829/3091 3260/3494 3116/3395
Antutu RAM (Operation/Speed) 1364/1545 1477/2649 1354/2477
Antutu GPU (2D/3D) 1601/5648 1615/9440 1639/9732
Antutu IO (Storage/Database) 1254/635 1912/665 1872/675
CF-Bench 1.3 Overall 26150 33240 34542
CF-Bench Java 22573 30954 32078
CF-Bench Native 31517 36669 38240
GFXBench 2.7
(2.7 T-Rex HD Offscreen)
859 Frames
15 fps
1221 Frames
22 fps
1285 Frames
23 fps
GFXBench 2.7
(2.5 Egypt HD Offscreen)
4645 Frames
41 fps
6381 Frames
56 fps
6830 Frames
60 fps

Auch wenn die erreichten Ergebnisse des Z Ultra und des LG G2 sich an einigen Stellen marginal unterscheiden, ist beiden gemein, dass sie dank Snapdragon 800-Power überbordende Leistung bieten und damit in dieser Hinsicht bestens für die kommenden Monate gerüstet sind.

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Die Software des Xperia Z Ultra

Nominell läuft das Z Ultra mit Android 4.2.2. Darüber hat Sony aber seine schon im Z und im Tablet Z gesehene eigene Oberfläche gelegt. Wer die nicht kennt, der sei an die entsprechenden Abschnitte unsere Testberichte jener beiden Geräte verwiesen; hier soll das, was gleich geblieben ist, nicht noch einmal wiedergekäut werden. Zusammengefasst lässt sich sagen, das Sonys UI Android zurückhaltend modifiziert und um größtenteils sinnvolle Features erweitert: Der App Drawer verfügt über eine vom linken Rand her aufwischbare Seitenleiste mit Sortierungs- und Verwaltungsoptionen für die auf dem Gerät installierten Anwendungen, das Optionsmenü erstrahlt in Weiß und bringt zusätzliche Xperia-Einstellungen zur Konnektivität, Personalisierung und zum Energiesparen und auf dem Homescreen prangen schon vorplatziert die Sony-eigenen Hubs für Musik-, Foto- und Video-Genuss.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-AppDrawer

Apropos Homescreen: Auch der gleicht ob seiner Größe eher den Platzverhältnissen auf einem Tablet und erlaubt die Anordnung von sechs mal sechs Symbolen; manche Apps, wie zum Beispiel der Play Store präsentieren sich gar von selbst im Tablet-Layout.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-Home-Landscape

temple-run-2-doublePositiv: Sony verzichtet beinahe vollständig darauf, Bloatware auf dem Ultra vorzuinstallieren — und die paar Apps, wie beispielsweise die McAfee Security-Suite, der NeoReader für QR-Codes oder die MobiSystems Office Suite sind beinahe sinnvoll, lassen sich aber bei Bedarf auch deinstallieren. Einziges Kuriosum in dieser Hinsicht ist, dass eine Spezial-Version von Temple Run 2 fest, also nicht deinstallierbar, auf dem Geräte platziert ist, die aber in der Play Store-App nicht angezeigt wird. Wer also Temple Run 2 spielt und diese Anwendung mit Updates versorgt wissen möchte, der muss den Endless Runner wohl notgedrungen doppelt im App Drawer positionieren.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-Settings1 Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-Settings Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-Not

Wie schon auf den anderen Geräte der Xperia&bsp;Z-Reihe finden sich auch auf dem Ultra die über den Multitask-Button aufrufbaren schwebenden Mini-Apps und zahlreiche Themes und Sony-Widgets zur Personalisierung des Homescreens. In der Benachrichtigungsleiste findet der geneigte Nutzer überdies noch ein paar Shortcuts, namentlich für WLAN, Bluetooth, Ton, Helligkeit und eben eine Verknüpfung zum vollständigen Einstellungsmenü. Zeitweise nerven dort Erinnerungen an einzurichtende Sony-Dienste wie my Xperia oder Aufforderungen, den STAMINA-Energiesparmodus zu aktivieren — das ist aber nur ein kleines Ärgernis.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Screen-Custom

Insgesamt besticht das Z Ultra also auch mit guten und gleichermaßen zurückhaltenden Software-Anpassungen — wie man es in den vergangenen Monaten dieses Jahres eben von Sony gewohnt war.

Eine Anmerkung noch: Unser Testgerät stürzte nach rund zwei Wochen der Benutzung regelmäßig ab und startete komplett neu, wenn ein Anruf ankam oder man selbst einen solchen tätigen wollte. Ein kompletter Wipe des Phablets behob das Problem zwar zunächst wieder, gegen Ende des Testzeitraums tauchte es aber doch wieder auf. Unser Testgerät lief noch mit der nicht mehr ganz frischen bis dato Firmware 14.1.B.1.493, nach der Installation der Softwareversion 14.1.B.1.510 über Sonys Companion-Software für den PC war das Phänomen dann allerdings erneut (und hoffentlich vollständig) behoben.

Die Kamera des Sony Xperia Z Ultra

Sony-Xperia-Z-Ultra-back-cam

Sony verbaut im Xperia Z Ultra eine 8 MP-Kamera mit dem hauseigenen Exmor RS-Sensor. Im Ergebnis lässt die das Hobbyfotografenherz nicht unbedingt schneller schlagen, liefert aber brauchbare Ergebnisse auf dem Niveau des Xperia Z (auch die Kamera-App gleicht weitestgehend der des Z). An das, was etwa ein Samsung Galaxy S4 schnappschießt, reicht das Ultra nicht heran. Zudem fehlt beim Xperia Z Ultra der LED-Blitz – da ist das Gerät dann doch eher Tablet denn Smartphone. Hier ein paar Knipsereien aus dem vorherbstlichen und entsprechend tristen Berlin — das jeweils erste Foto wurde mit Sonys „Überlegender Automatik“ aufgenommen, das zweit im Normal-Modus. Alle Aufnahmen sind ob des 16:9-Formates nur 5 MP, statt der im 4:3-Format maximal möglichen 7 MP, groß:

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Sony-Xperia-Z-Ultra-Testfoto 8 Sony-Xperia-Z-Ultra-Testfoto 8a

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Sony-Xperia-Z-Ultra-Testfoto 11 Sony-Xperia-Z-Ultra-Testfoto 11a

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Im Detail sind diese Fotos alle ein wenig verwaschen und ansatzweise wird deutlich, dass die Kamera des Z Ultra größere Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen hat. Tatsächlich weisen Aufnahmen in Kunst- oder Dämmerlicht sehr starkes Bildrauschen auf.

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Besser hat uns die 1080p-Videoaufnahme gefallen: Bis auf den deutlichen Rolling Shutter-Effekt gibt es an den mit dem Ultra gedrehte Full HD-Clips nichts auszusetzen — ohne Ruckeln, knackscharf und farbtreu gibt unser Beispielvideo die trübe Stimmung, die am Donnerstagmorgen am Alexanderplatz herrschte, wieder:


    YouTube-Logo

Zusammengefasst lässt sich schlicht festhalten: Das Z Ultra hat auch eine Kamera und mit der kann man gute Schnappschüsse machen, solange Licht da ist. Oder ordentliche Full HD-Videos schießen.

Speicher, Konnektivität und Telefonie im Z Ultra

Das Xperia Z Ultra ist trotz seiner Größe eben kein Tablet, sondern ein Smartphone — Telefonieren und SMSen sind also essenzielle Funktionen des Gerätes. Und abseits der Frage — die wir ja schon bei den telefonierenden 7 Zollern hinreichend, aber ohne Ergebnis, diskutiert haben — ob es nun dämlich ausschaut, mit einem so gewaltigen Gerät am Ohr herumzulaufen, funktioniert das auch gut: Bis auf die im Abschnitt Software erwähnten Abstürze, die aber nicht die Regel waren, ging das Telefonieren mit dem Ultra wie gewohnt gut und ohne Probleme von der Hand. Obwohl „wie gewohnt“ natürlich eingeschränkt werden muss — bedingt durch die Größe des Phablets muss man die Haltung am Ohr zuweilen nachjustieren, weil die Hörmuschel nicht ganz getroffen und der Gesprächspartner dann plötzlich sehr leise wurde; ein systemimmanentes Problemchen, dass der Kombination aus menschlicher Physis und der Gestalt des Z Ultra geschuldet ist.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Phoning

Das Sony Xperia Z Ultra funkt mobil über den LTE-Standard (Cat 4 mit bis zu 150 Mbps) und das funktionierte stets problemlos und zumindest in der Berliner Innenstadt auch erwartet schnell. Einzig bei der erstmaligen Installation musste der Tester etwas erratisch in den Einstellungen die Mobile Datenverbindung de- und wieder aktivieren, LTE einschalten und die Internet-Einstellungen für den Provider herunterladen, bevor eine 4G-Verbindung zustande kam — schwer zu sagen, ob das nun am Ultra oder am Provider (in diesem Falle Vodafone) lag; es dauerte aber auch nur 2 Minuten und danach lief alles stabil.

Sony-Xperia-Z-Ultra-micro-SD-SIM

Wenn nicht über 3G oder 4G dann verbindet sich das Z Ultra mittels WLAN nach den 802.11a/b/g/n/ac-Standards auf den Frequenzbändern 2.4 GHz und 5 GHz mit dem Internet, das verbaute Bluetooth 4.0-Modul beherrscht sämtliche aktuell relevanten Profile. Die Ortung per GPS (GLONASS wird ebenfalls unterstützt) kam stets innerhalb nur weniger Sekunden zustande und war je nach Umgebung und Sichtlage zum Himmel ausreichend akkurat. NFC ist natürlich auch an Bord und wird von Wi-Fi-Direct komplementiert. Ach ja, wer möchte, kann seinen Dualshock 3-Controller von der PlayStation 3 über ein in den Einstellungen vorhandenes Sondermenü mit dem Xperia Z Ultra schnell und einfach koppeln und dieses dann kabellos zum Spielen auf dem 6,4 Zoll-Display nutzen — sofern die jeweilige App externe Controller unterstützt.

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Mit 16 GB internem Speicher, von denen dem Nutzer dann auch nur rund 12 GB zur Verfügung stehen, knausert das Z Ultra in dieser Disziplin ein wenig. Glücklicherweise kann es aber micro SD-Karten mit bis zu 64 GB-Kapazität (SDXC) schlucken — solange diese in FAT oder exFAT formatiert sind, NTFS versteht das Ultra nicht.

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Multimedia, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit

Mit dem richtigen Video-Player spielt das Z Ultra so ziemlich alles ab, was man an Videoformaten auf der Speicherkarte liegen haben kann — und mei, macht das Schauen von HD-Filmen auf dem Screen eine Freude (nein, ich darf nicht schon wieder anfangen, über das Display zu schwärmen). Getrübt wird das multimediale Vergnügen leider von einem etwas schwachbrüstigen und schnell schrill klingenden Lautsprecher auf der Geräteunterseite, der zudem beim horizontalen Halten des Gerätes zu oft mit dem Finger verdeckt wird. Aber auch ohne physische Obstruktion ist das, was da zuweilen an Sound herauskommt, viel zu leise — und kracht und knarzt dann zuweilen sogar. Dass Sony so einen mittelguten Speaker einseitig in einem Gerät verbaut, das mit jeder Faser seines Korpus danach schreit, im Landscape-Modus Medien wiederzugeben und Spiele darzustellen, ist meines Erachtens ein kleines Sakrileg. Kaum vorzustellen, in welche Entertainment-Regionen nach vorne gerichtete Stereo-Lautsprecher wie beim HTC One oder auch nur solche Lautsprecher wie im neuen Nexus 7 (2013) das Ultra hätten katapultieren können.

Sony-Xperia-Z-Ultra-Speaker

So bleibt für den vollen Akustik-Genuss nur der Griff zu Kopfhörern; unserem Testexemplar lagen wie erwähnt keine bei, aber der Versuch mit einem mittelpreisigen In-Ear-Headset von Philips verlief in Sachen Akustik befriedigend.

Nur Gutes gibt es dann wie bereits angedeutet über die Akkulaufzeit des Z Ultra und seines 3.050 mAh-Kraftwerkes zu berichten: Ob es an dessen reiner Kapazität, die nun auch nicht übermäßig groß ist, tatsächlich am stromsparenden Chipsatz von Qualcomm oder (am wahrscheinlichsten) der Kombination aus beiden Faktoren liegt — aber das Ultra läuft und läuft und läuft … zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man die bisherigen Full HD-Smartphones gewöhnt ist, die es gerade mal so über den Tag schaffen.

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Nicht so das Ultra: Morgens um 8:00 vom Netz genommen, Display auf voller Helligkeit, Auto-Sync an, zwischendurch noch diverse Partien Real Racing 3 (eine der wohl stromzehrendsten Apps im Play Store) gespielt und natürlich immer wieder gesurft, auf YouTube Videos geschaut, Mails gecheckt und mich auf Facebook herumgetrieben — von zig Telefonaten und der laufenden LTE-Verbindung ganz abgesehen — zeigte mit der Akku zum Abend hin in den allermeisten Fälle noch eine Restkapazität von 30 % bis 40 % an — beeindruckend! Noch beeindruckender war dann aber, dass mich das Ultra bei einer Probe aufs Exempel noch bis zum darauffolgenden frühen Nachmittag ohne Zwischenstopp an der Ladestation aktiv begleitete. Und auch vor dem endgültigen Abschalten aus Energienot wurden wieder eine Menge Runden über die virtuellen Rennstrecken von RR3 gedreht.

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In Sachen Akku ist das Z Ultra also mehr als nur alltagstauglich — hinsichtlich seiner physischen Mobilität dann natürlich weniger: Quasi bei jedem Gang aus dem Haus oder der Redaktion stellte sich mir erneut die Frage: „Wohin mit dem Klopper?“ In der Umhängetasche läuft es Gefahr zu zerkratzen, große Jackentaschen standen zur aktuellen Jahreszeit noch nicht so richtig zu Verfügung, in der Hand halten ist auf Dauer unbequem. Blieb meist dann doch wieder nur die Gesäßtasche — mit dem Ergebnis, dass ich „die Hosen voll“ hatte (und genauso fühlt sich das auch an, wenn man das Ultra hinten an den Allerwertesten gepresst fühlt).

Nein, ein leichtfüßiger Begleiter ist das Ultra nicht, in dieser Hinsicht sollte man sich wirklich eher darauf einstellen, ein Tablet mit sich herumzutragen — eines, das aber telefonieren kann und deswegen schon irgendwie in Greifweite sein muss. Diesen Widerspruch zu lösen, ist nicht ganz leicht und das Gerät selbst gibt dabei keinerlei Hilfestellung. Hat man das Problem wie auch immer für sich gelöst, ist das Sony Xperia Z Ultra ein enorm unterhaltsamer und vor allem ausdauernder Gefährte.

Unser Fazit zum Sony Xperia Z Ultra

Was für ein gigantisches Gerät diese Sony Xperia Z Ultra ist! Und das nicht nur hinsichtlich seiner Dimensionen — trotz meiner anfänglichen und eigentlich bis zum jetzigen Zeitpunkt bestehenden Befremdung und Ratlosigkeit, wie ich das Teil transportieren respektive unterwegs verstauen soll, ist mir das Ultra als multimediale Offenbarung extrem ans Herz gewachsen.

Gerade wegen seiner ungewöhnlichen Größe — und jetzt folgt ein richtiges Paradoxon — flog der 6,4-Zoller ein wenig unter dem Radar: Wir haben es hier mit einem der ersten Snapdragon 800-Geräte überhaupt zu tun. Und was dieser Chipsatz, der auch das Samsung Galaxy Note 3, das LG G2, das Sony Xperia Z1 befeuern wird, uns für Freude in Sachen Leistung und Ausdauer bescheren wird, können wir im Z Ultra schon seit ein paar Wochen erleben. Gepaart mit dem riesigen Full HD-Screen wird das Phablet damit gleichzeitig aber auch zum perfekten (und sogar zum schnellsten aktuell erhältlichen) Tablet. Und in der Benutzung als solches offenbaren sich mobile Spiel- und Entertainment-Welten, die ich so noch nicht erlebt habe.

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Von der Unhandlichkeit des Ultra, die schlicht nicht wegzureden, und vom Design, das Geschmacksache ist, abgesehen: Das Sony Xperia Z Ultra ist (mal wieder, aber das ist eben der Lauf der schnellen Tech-Welt) das wohl beste Stück mobiler Android-Technik, das ich je in Händen gehalten habe. Und man ahnt es: Ich habe jetzt schon Angst vor dem kurz bevorstehenden Tag, an dem ich das Phablet zu seinen rechtmäßigen Besitzern zurücksenden muss. Auch, weil ich es mir nie kaufen werde.

Denn es bleibt bei allem grenzenlosen Lob zu unpraktisch, als dass ich — und vermutlich auch viele potenzielle Interessenten — die 679 Euro UVP dafür zahlen werden. Hier tritt ein Problem zutage, das Sony 2013 leider nicht zum ersten Mal erlebt: Wir wissen, dass mit den oben genannten Geräten in ein paar Wochen Smartphone- und Phablet-Kandidaten auf den Markt drängen werden, die zumindest leistungstechnisch Ähnliches bieten und preislich nicht viel teurer, teilweise sogar deutlich günstiger sein werden.

Den großen Screen freilich bietet nur das Ultra; für ein Tablet scheint es dann aber definitiv ein wenig zu teuer — und so bleiben eigentlich nur Käufer, die bewusst einen Zwitter aus 7 Zoll-Tablet und Phablet suchen. Für die gibt es aktuell (und vermutlich auch auf absehbare Zeit) nichts besseres als das Xperia Z Ultra. Und meine Güte, sind diese Menschen zu beneiden …

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Wertung

  • Display: 5/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Software: 4/5
  • Performance: 5/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 5/5
  • Akku und Alltagstauglichkeit: 4/5

Insgesamt: 4,4/5

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Pro

  • Fantastisches, riesiges Full HD-Display
  • Leistung ohne Ende dank Snapdragon 800
  • Super Akkulaufzeit

Kontra

  • Zu groß, um unterwegs noch praktisch zu sein
  • Mittelmäßige Kamera
  • Schlechter Lautsprecher

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