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Sony Xperia S: Testbericht zum ersten Sony-Smartphone


08.04.2012, 17:30 Uhr

sony-xperia-s-frontal

Das Sony Xperia S ist die neue Speerspitze des Smartphone-Line-ups von Sony. Wir haben das Gerät zwei Wochen lang auf Herz und Nieren getestet und präsentieren unseren ausführlichen Testbericht zum Boliden aus Japan mit dem Herz aus Schweden.

Das Sony Xperia S ist gleich in mehrerer Hinsicht eine Premiere: Zum einen ist das Smartphone das erste Gerät, das den Namen Ericsson streicht und nur noch unter dem Sony-Dach firmiert. Zum Zweiten begründet es als erster Vertreter der NXT-Serie eine neue Designsprache, die mit den ebenfalls bereits vorgestellten Modellen Xperia U und Xperia P eine Fortsetzung findet. Zum Dritten – und das liest man so in keiner Hochglanzbroschüre – ist das Xperia das wohl erste Gerät der Japaner (die immer noch mit einem Bein in Schweden stehen) seit dem X10, das mit zeitgemäßer Hardware auf den Markt kommt: Eine Dual Core-CPU mit 1,5 GHz, 1 GB RAM, 12 MP-Kamera und ein knackscharfes HD-Display lesen sich gut auf dem Fact Sheet. Ob das Sony Xperia S die Erwartungen erfüllt, die an das Gerät gestellt werden, klären wir nun.

Vorweg: Einen herzliches Dankeschön geht an die Jungs von getgoods.de, die uns das Sony Xperia S zur Verfügung gestellt haben.

Unboxing und Hands-On vom Sony Xperia S

Einen ersten Eindruck vom Gerät haben wir bereits in unserem Hands-On auf der CES 2012 und in unserem Unboxing-Video festgehalten. Der Vollständigkeit halber hier noch einmal beide Videos.


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Verarbeitung, Optik und Ergonomie des Sony Xperia S

Wir haben die weiße Version des Sony Xperia S erhalten, es existiert außerdem eine schwarze Variante. Mein erster Gedanke beim Auspacken des Gerätes: Wow, das ist ein mutiges Design. Und sofern ein Gedanke einen Subtext haben kann, ist diese Feststellung durchaus positiv gemeint. Denn das Sony Xperia S stellt sich bewusst dem postmodernen Smartphone-Trend entgegen, immer dünner zu werden – das Xperia S ist 10,6 mm dick und es liebt jedes Pfund jeden Millimeter an sich. Bei einer Fläche von 12,8 cm × 6,4 cm wiegt es beachtliche 144 Gramm. Im Vergleich zum populären Samsung Galaxy S II ist das Sony Xperia S somit etwas höher, tiefer und deutlich schwerer, aber schmaler. Mir persönlich gefällt die Form des Xperia S sehr gut, denn dank des gewölbten Rückens liegt das Gerät gut in der Hand, trotz der sonst recht harten Kanten.

sony xperia s schräg

Das Sony Xperia S besteht aus Kunststoff. Dass es dennoch einen wertigen Eindruck macht, liegt daran, dass Sony auf das „glossy“ Plastik verzichtet hat, das viele Vorjahresmodelle wie etwa das arc S auszeichnete. Zusätzlich hat Sony dem Xperia S eine spezielle Nanobeschichtung gegönnt, die dem Gerät zusätzliche Resistenz gegen Schmutz und Handschweiß verleiht. Im Testzeitraum hielt das Xperia S das Versprechen eines unbefleckten Antlitzes dann auch ein: Das Gerät war und blieb trotz vielerlei Handkontakt blütenweiß.

sony xperia s transparentes band

Optisch markant ist das komplett transparente Plexiglas-Band am unteren Ende des Geräts. Dieses wird beleuchtet, wenn das Gerät aktiv ist und zeigt die Symbole für die Android-Steuerungstasten – von links: Zurück, Home und Menü. Auch die Antenne des Smartphones befindet sich in dem Band. Anders als man zunächst vermutet, liegen die Tasten allerdings nicht auf dem Plexiglasband, sondern darüber, auf dem Streifen zwischen Plexiglas und Display. Auch wenn die Tastenflächen dort durch drei kleine Punkte angedeutet sind, erfordert es einige Eingewöhnungszeit, bis man diese zielsicher trifft.

An der linken Seite des Sony Xperia S befinden sich der USB-Eingang zum Laden des Gerätes und Verbinden mit dem PC. Dieser wird genauso durch eine Abdeckung geschützt wie der HDMI-Ausgang auf der rechten Seite. Beide Kläppchen sind etwas fummelig zu bedienen und hängen nur an einem schmalen Plastikstreifen, bei dem man Angst hat, ihn versehentlich abzureißen. Eine magnetische Vorrichtung wie beim Motorola RAZR wäre dieser Lösung vorzuziehen gewesen – allerdings ist der Plastikkappen-Mechanismus besser als gar kein Schutz für die Buchsen, die bei zahlreichen anderen Geräten, sogar in der Oberklasse, offenliegen.

Ebenfalls rechts befindet sich die Lautstärkewippe. Diese ist unter dem HDMI-Ausgang und damit für meinen Geschmack etwas zu tief platziert: Möchte man beim Telefonieren die Lautstärke nachjustieren, muss man das Smartphone zwangsweise aus der natürlichen Handhaltung verschieben, damit der Daumen an die sehr schmalen Tasten gelangt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Buttons keinen guten Druckpunkt besitzen. Die ebenso schmale Power-Taste und die lobenswerterweise integrierte Kamerataste sind kein Grund zum Tadel, letztere sogar ein Anlass zu großem Lob an die Sony-Ingenieure, aber dazu später mehr.

sony xperia s back

Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich mittig platziert die Linse der 12 MP-Kamera, der LED-Blitz und der vertikale Lautsprecher. Unten dann das trotz Ericsson-Wegfalls gleich gebliebene Logo der Xperia-Reihe. Vorne wie hinten an der Unterseite der Schriftzug „Xperia“. Nicht weiter erwähnenswert, da Standard, sind der Kopfhörerausgang auf der Ober- und das Mikrofon auf der Unterseite.

Das Sony Xperia S verfügt über einen abnehmbaren Rückendeckel. Die recht instabile Konstruktion vom arc S ist passé – stattdessen ist der Deckel in das Gehäuse leicht eingelassen und dürfte auch bei Stürzen aus mehreren Dezimetern Höhe am Gerät festsitzen.

Insgesamt kann man dem Sony Xperia S eine gute Note in der Verarbeitung geben. Zwar besteht es nicht aus einem Unibody-Aluminium-Gehäuse, wie die verarbeitungstechnisch momentan führenden HTC-Handys vom Schlage eines One S, aber es ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den 2011-Modellen aus dem vergangenen Jahr feststellbar. In Bezug auf die Ergonomie lässt sich das Sony Xperia S zumeist gut bedienen. Aufgrund der etwas klobigen Form und des ungünstig platzierten Lautstärkereglers liegt das Gerät nicht in jeder Situation optimal in der Hand, für Besitzer von Händen normaler Größe ist das jedoch eine alleinige Frage der Übung.

Das Display im Sony Xperia S

Ob man Displays mit AMOLED oder LCD-Technologie bevorzugt, bleibt eine Glaubensfrage. Sony stattet seine Smartphones nach wie vor mit den so genannten Reality Displays aus, die auf LCD-Technik basieren, und liefert damit hervorragende Qualität.

sony xperia s display

Das Display des Sony Xperia S erbt die Qualitäten und (wenigen) Schwächen der Sony-Screens aus dem letzten Jahr. Heißt: Trotz LCD-Technik besitzt es sehr gute Schwarzwerte und, in der höchsten Helligkeits-Einstellung, auch „blendende“ Weißwerte. Kontrast und Farbwiedergabe bieten keinerlei Grund zur Beschwerde. Negativ zu nennen ist die schlechte Farbtreue aus seitlichen Blickwinkeln, für ein optimales Bild muss man definitiv frontal auf das Smartphone schauen.

Eine Option, um die automatische Helligkeitsanpassung ein- und auszuschalten fehlt, wie schon im Xperia ray. Diese ist aber Informationen aus dem XDA-Developers-Forum zufolge, offenbar trotzdem aktiv. Bei manueller Justierung musste ich den Schieberegler stets im oberen Drittel ansetzen, damit mir das Sony Xperia S nicht subjektiv zu dunkel vorkam. Dafür bietet das Display dann aber auch so gute Kontrastwerte, dass es auch im Sonnenlicht noch stets gut ablesbar bleibt.

Sony stattet sein Display wie gehabt mit der Mobile Bravia-Engine aus. Dabei handelt es sich um Bildverbesserungen für Fotos und Videos. Diese lässt sich in den Displayoptionen abschalten – was ich nach einem kurzen Testzeitraum auch tat, da mir manche Farben, vor allem Hauttöne, dadurch unnatürlich schattiert vorkamen. Auch ohne Mobile Bravia-Engine kann das Display Multimedia-Inhalte aber überzeugend wiedergeben.

sony-xperia-s-display

Unter dem Strich kann man das Display des Xperia S, trotz kleiner Mängel, mit Fug und Recht als sehr gut einstufen: Die HD-Auflösung auf 4,3 Zoll-Bildschirmdiagonale bedeutet eine effektive Pixeldichte von 342 ppi. Zum Vergleich: Das ebenfalls knackscharfe Display des iPhone 4/4S kommt „nur“ auf 326 ppi. Im Alltag kann man das Display sogar unter einer Lupe betrachten und wird Schwierigkeiten haben, einzelne Pixel zu sehen. Gelegentlich hat man das Gefühl, auf ein Display neuer Qualität zu schauen, etwa beim Betrachten der On-Screen-Tastatur. Fazit: Gut gemacht, Sony.

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Die Kamera im Sony Xperia S

Das Sony Xperia S schießt Fotos in einer Auflösung von bis zu 12 MP (4000 x 3000) und Videos in einer Auflösung bis 1080p (1920 x 1080). Dabei kommt Sonys bewährter hauseigener Exmor R-Sensor zum Einsatz. Dieser bürgt für eine gute Bildqualität, aber auch ein recht kaltes und leicht graustichiges Farbbild. Zudem kann man selbst bei guten Bildverhältnissen ein starkes Bildrauschen sowie JPEG-Artefakte feststellen, wenn man sehr weit in ein Foto hineinzoomt. Vermutlich wären Kamerabilder in der Höhe von 8 MP und eine höhere Qualität beim Speichern des JPEG-Bilds ausreichend gewesen. Hier einige Testbilder:

Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto Sony Xperia S Testfoto

Die Kamera-App ist solider Standard. Als enthaltene Gimmicks erwähnenswert sind noch die bereits bekannte Panoramabildaufnahme, die sowohl in 2D als auch 3D geschehen kann. Letztere können mit einem 3D-fähigen Fernseher betrachtet werden, was aber eher als nette Dreingabe zu verstehen ist.

Die Videofunktion produziert gute und saubere Bilder mit einem vergleichbaren Farbbild wie die Fotofunktion. Ein softwareseitiger Bildstabilisator reduziert das Wackeln, das Videos naturgemäß anhaftet, welche ohne Stativ aufgenommen werden. Allerdings sollte man beim Bildstabilisator Vorsicht walten lassen – bei schnellen Schwenks stellt sich das bei Smartphones häufig zu beobachtende „Wobbeln“ ein. Den Stabilisator sollte man also nur einschalten, wenn man ein relativ statisches Video aufzunehmen gedenkt. Im Folgenden zwei kurze Videos, die mit dem Xperia S aufgenommnen wurden – das erste mit Bildstabilisator, das zweite ohne.


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Allgemein ist die Performance beim Aufnehmen von Fotos und Videos zu loben: Der Auslöser feuert deutlich schneller als die Konkurrenz, dank des dedizierten Kamerabuttons kann man sogar aus der Hüfte aus dem Standby-Modus heraus ein Foto innerhalb von 1,5 Sekunden schießen. Auf Wunsch lässt sich auch einstellen, dass das Foto noch nicht sofort geschossen, sondern nur die Kamera-App gestartet wird – eine Einstellung, die ich erheblich praktischer fand, denn bei ausgeschaltetem Display weiß man zunächst ja nicht, worauf genau man gerade hält. Bei einem leichten Druck wird zudem der Autofokus aktiv und schärft das gerade in der Mitte des Suchers aktive Objekt nach. Die Hardwaretaste ist extrem praktisch, die Software-seitige Reaktion auf deren Betätigung extrem flink und ich habe nicht zuletzt aufgrund dieser Komfortfunktion während des Testzeitraums deutlich mehr Fotos mit dem Handy aufgenommen als normalerweise. Erwähnenswert ist noch die gute Frontkamera mit einer Auflösung von 0,9 MP (1280 x 720), welche sehr ausgewogene Bilder für Videotelefonie und Co. erzeugt.

Zusammengefasst: Die Kameraleistung des Sony Xperia S ist gut – nicht die beste, aber überdurchschnittlich gut und der anderer Topmodelle, wie der des Galaxy Nexus, sogar überlegen. Dass Fotografieren damit viel Spaß macht, liegt vor allem an der praktischen Kamerataste, die gerne zum Standard in allen Geräten werden darf, die ich in Zukunft teste.

Die Software im Sony Xperia S

sony xperia s launcher

Kommen wir zum größten Pferdefuß des Sony Xperia S: dem Betriebssystem. Auf dem Gerät ist Android 2.3.7 „Gingerbread“ installiert, zusammen mit der bereits von den Sony Ericsson-Smartphones aus dem Jahr 2011 bekannten Benutzeroberfläche. Im Herbst 2011 wäre das ein positiv hervorzuhebendes Merkmal gewesen, heute bestenfalls ein Grund für Tadel. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Sony es nicht schafft, sein Flaggschiff mit der neuesten Android-Version zur Verfügung zu stellen – der Quellcode für Ice Cream Sandwich ist schließlich bereits seit Mitte November verfügbar. Stattdessen soll ICS für das Xperia S erst im Juni kommen – zumindest, falls Sony sein Versprechen einhält.

Für jemanden der wie ich bereits komplett an ICS gewöhnt ist, fiel die Rückgewöhnung nicht leicht: Kamen mir der Sony Ericsson-Launcher und die -Homescreens vor einem halben Jahr noch butterweich vor, nehme ich das Ruckeln und Stottern heute umso deutlicher wahr. Das heißt freilich nicht, dass man mit dem Xperia S nicht arbeiten kann, zumal sich Google ursprünglich für ICS auch deutlich von Sony Ericssons Gingerbread-Interpretation hatte inspirieren lassen – Funktionen wie die Ordnererstellung per Drag & Drop funktionieren hier beispielsweise bereits, eine Panoramafunktion für die Kamera ist enthalten und es existiert ein Galerie-Widget, bei dem durch Fotos „durchgewischt“ werden kann. Trotzdem bin ich in dieser Hinsicht von Sony enttäuscht, denn dass ICS allein aufgrund seiner Performance dieses Smartphone noch einmal auf ein neues Level bringen wird, ist evident.

Sonst liefert Sony eine Menge mitgelieferter Anwendungen, wobei viele Apps lediglich als Shortcut zum Play Store vorinstalliert sind, so etwa die Verknüpfung mit dem PlayStation Network oder den Medienstreaming-Diensten von Sony, Music Unlimited und Video Unlimited. Das ist angenehm, denn so belasten sie das System im Auslieferungszustand nicht. Viele der Apps sind nun endlich auch deinstallierbar, etwa der QR-Code-Leser NeoReader, die Fernbedienungs-App Media Remote oder der Virenschutz von McAffee. In Sachen „Bloatware“ hat Sony also deutlich gelernt und macht nun sowohl User glücklich, die gerne möglichst viele Apps mitgeliefert bekommen, als auch solche, die eine möglichst minimalistische Grundausstattung bevorzugen.

Mehr zu einzelnen Aspekten der aktuellen Software-Ausstattung – die mit dem Ice Cream Sandwich-Update im Sommer wohl eine Generalüberholung erhalten wird – kann man in unserem Test zum Xperia ray lesen, denn die Gingerbread-Variante ist nahezu identisch. Besonders herausheben möchten wir den flinken Launcher mit seinen ansehnlichen Animationen und dessen hübschen wie funktionalen App-Drawer sowie die per langem Druck auf die Power-Taste erreichbare Screenshot-Funktion. Fazit: Für Gingerbread-Verhältnisse hat Sony eine tolle Firmware geschnürt, die aber im Angesicht der allgemeinen Verfügbarkeit von Ice Cream Sandwich trotzdem obsolet wirkt.

Multimedia im Sony Xperia S

Ein Bereich, in dem das Xperia S besonders punkten kann, ist die Wiedergabe von Medieninhalten. So arbeitet das Sony Xperia S dank DLNA und HDMI-Ausgang mit TV-Geräten sehr gut zusammen und kann sogar als Fernsteuerung verwendet werden – unser Hands-On-Video des Sony TV Launchers von der CES vermittelt hier einen Eindruck.


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Daneben ist das Sony Xperia S aber auch für sich genommen ein hervorragendes Gerät zum Konsumieren von Medieninhalten: Die integrierten Lautsprecher sind dank des großen Klangkörpers und Sonys Klang-verbessernder Xloud Engine hervorragend, auch die Tonausgabe über Kopfhörer ist sehr gut und kann mit einem integrierten Equalizer an die eigenen Hörgewohnheiten angepasst werden. Bei gleichen Kopfhörern und einem identischen Musikstück klang das Sony Xperia S im Test deutlich besser als ein Samsung Galaxy S2 mit CyanogenMod 9 und dessen integrierter DSP-Software. Sony braucht sich also nicht vor HTC und dessen beats audio-Sound verstecken.

Das Display ist wie gemacht für HD-Filme, was die auf dem Gerät vorinstallierten Filmtrailer und Demovideos eindrucksvoll belegen. Zur vollen Leistung wird das Xperia S aber auch im Multimediabereich wohl erst mit Android 4.0 auflaufen, denn die neue Android-Version bringt Unterstützung für diverse verbreitete Videoformate und -Container mit.

Die Leistung des Sony Xperia S

sony xperia s benchmarks

Mit seinem Qualcomm Snapdragon S3 MSM8660-SoC, einer Doppelkern-ARMv7-CPU mit jeweils 1,5 GHz Maximaltakt und Adreno 220-GPU sowie 1 GB RAM liegt das Sony Xperia S aktuell noch in der Leistungs-Oberklasse, und setzt dabei auf bewährte Hardware: Der Chipsatz ist so oder in der nahezu identischen Variante MSM8260 beispielsweise auch in den HTC-Modellen Evo 3D und Sensation (XE) verbaut. Hier einige exemplarische Benchmarks-Ergebnisse (je drei Durchläufe):

  • Quadrant: 3038, 3192, 3137
  • CF-Bench Overall: 7010, 6957, 7146
  • AnTuTu: 6733, 6493, 6616

Damit verweist das Xperia S in synthetischen Benchmarks sowohl Samsung Galaxy S2 als auch Galaxy Nexus in seine Schranken. Mit Ausnahme leichter Homescreen-Ruckler läuft dann auch das Gingerbread-System gefühlt sehr rund, was auch mit dem guten Sony-Launcher zusammenhängen mag. In Spielen zeigt sich das Sony Xperia ebenso fast durchgehend flüssig: Wir hatten weder in 2D-Games (Dragon Fly, Cut the Rope, Angry Birds) noch in 3D-Games (GTA 3, Shadowgun, Fruit Ninja, Temple Run) Probleme. Allenfalls GTA 3 lief mit höchsten Details etwas ruckelig.

Fazit: Das Sony Xperia S integriert zwar keine High-End-Hardware vom Schlage eines Tegra 3 oder Snapdragon S4, liefert aber ein absolut zufriedenstellendes Maß an Leistung. Mit dem Update auf Ice Cream Sandwich dürfte das Xperia S aber erst so richtig in Fahrt kommen.

Konnektivität und Speicher im Sony Xperia S

Wer sich für das Sony Xperia S entscheidet, muss einige Konzessionen im Vergleich zu anderen etablierten Android-Geräten eingehen: Da ist zum einen der fest verbaute, nicht wechselbare Akku. Sony begründet diesen Verlust an Flexibilität mit der Schnelladefunktion, die den Akku des Xperia S in der Tat wirklich flink wieder auf ein brauchbares Niveau bringt. Andererseits geht so ein gehöriges Maß an Flexibilität verloren, zumal das Telefon im Tagesverlauf gerne auch mal frühzeitig schlappmacht, aber dazu später mehr.

Zum anderen ist da die Speicherfrage: Das Xperia S besitzt zwar üppige 32 GB internen Speichers, aber keinen Slot für MicroSD-Speicherkarten mehr. Mag man über diese „iPhonesierung“ denken, was man will – in der Praxis dürfte man wohl nur an Speichergrenzen stoßen, wenn man das Smartphone für exzessiven Medienkonsum nutzt und ein gleichzeitiges Misstrauen gegen Cloud-Dienste hegt. Denn dass der Trend zum Onlinespeicher geht, weiß man ja nicht erst seit Google Music, Dropbox und Co..

sony xperia s guts

Das Xperia S erfordert zudem eine Micro-SIM-Karte. Dies ist ein Trend, der in der Android-Welt vom Motorola RAZR eingeläutet wurde und sich neben dem Xperia S auch mit der HTC One-Serie fortsetzt. Mittelfristig wird die Micro-SIM wohl Standard, sodass man beim Kauf des Xperia S nicht lange mit sich hadern muss, ob sich die Anschaffung lohnt. Wer mutig ist, schneidet sich aus seiner alten SIM einfach eine MicroSIM zurecht – im Netz sind zahlreiche Schablonen für diesen Zweck zu finden.

xperia smarttags appMit Ausnahme des nicht wechselbaren Akkus und des nicht erweiterbaren Speichers ist die Ausstattung des Sony Xperia S trotzdem als überdurchschnittlich zu bezeichnen. So ist löblicherweise NFC integriert. Versions-bedingt funktioniert Android Beam zwar noch nicht – eine Technik, mit der man ab Android 4.0 schnell Daten wie Google Maps-Locations, URL oder Kontakte zwischen zwei NFC-fähigen Geräten austauschen kann. Immerhin kann man dank NFC aber die so genannten Sony SmartTags nutzen: Kleine Chips oder Aufkleber, mit denen Geräteprofile aktiviert werden, sobald sich das Smartphone in unmittelbarer Nähe befindet. In der Praxis bedeutet das etwa, dass man das Sony Xperia S auf eines der SmartTags legt, das auf den Schreibtisch geklebt ist, und die Klingeltonlautstärke gesenkt und/oder eine andere selbst definierte Aktion ausgeführt wird. Per NFC-Tag im Auto wird GPS aktiviert, am Nachttisch die Hintergrundbeleuchtung gedimmt und der Flugzeugmodus aktiviert. Das alles ist freilich auch mit Apps wie Tasker und Setting Profiles möglich bei denen man die Aktivierung von Profilen auf bestimmte Orte, die Tageszeit oder ähnliche Bedingungen festlegen kann. Trotzdem sind die SmartTags, von denen drei Stück mit dem Xperia S mitgeliefert werden, eine willkommene Option – wenn man die Bedienung der nicht allzu intuitiven SmartTags-App durchschaut (siehe Screenshot).

Der bereits erwähnte Micro-HDMI-Ausgang ist bei weitem kein Standard und freut Multimedia-Nutzer besonders. Des Weiteren ist es auch möglich, Medien per DLNA an ein kompatibles Gerät im lokalen Netzwerk auszugeben.

Ins mobile Datennetz funkt das Sony Xperia S maximal per HSPA-Standard, sonst werden UMTS, GPRS und EDGE unterstützt. In unserem Test kam es lediglich einmal zu leichten Problemen beim Datentransfer via EDGE in der Berliner U-Bahn. Dabei wurde eine Verbindung zwar angezeigt, jedoch fand keine Datenübertragung statt, ein Neustart des Gerätes behob das Problem. Weiterhin gab es keinerlei Grund für Beanstandungen an den Standardfunktionen des Smartphones. WLAN, Kompass und GPS (der Chip versteht auch das GPS-Konkurrenzsystems GLONASS und findet somit ein noch schnelleres und genaueres Signal) funktionieren, wie sie sollen, der Mobilfunkempfang war im Vergleich sogar leicht besser als beim Samsung Galaxy S2, wenngleich die Gesprächsqualität subjektiv minimal schlechter war.

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Wie macht sich das Sony Xperia S im Alltag?

Das Xperia S besitzt einen Akku mit 1750 mAh Kapazität. Dieser sollte für ein Gerät mit 4,3 Zoll-Diagonale und ohne LTE-Konnektivität eigentlich den Betrieb über einen ganzen Tag hinweg mit Reserve ermöglichen. Das ist aber nicht der Fall: Selbst bei moderater Nutzung mit vielen ausgeschalteten Optionen war für ein vollgeladenes Sony Xperia S nach 16 Stunden Schluss, im Betrieb mit hoher Displayhelligkeit, häufig verwendeten mobilen Datenverbindungen und vielen Synchronisierungsdiensten lag die Lebensdauer bei unter 12 Stunden – zu wenig für einen zuverlässigen Alltagsbetrieb, zumindest, wenn man zwischenzeitlich keine Möglichkeit zum „Nachtanken“ hat.

Zum Vergleich: Mein Galaxy S2 mit leicht stärkerem Akku (2000 mAh) und CyanogenMod 9 hat bei gleicher Nutzung und Synchronisierungs-intensiverer Konfiguration nach 16 Stunden Nutzung noch mehr als 50 Prozent Akkukapazität übrig. Es mag sein – und ist sogar wahrscheinlich –, dass beim Xperia S das Ice Cream Sandwich-Update mit optimiertem Kernel Besserung bringt; aber wir bewerten den Ist-Zustand eines Testgerätes. Deswegen fließt die Akkuleistung als dicker Minuspunkt in die Wertung ein.

Ansonsten macht das Xperia S dank gutem Handling und absolut Tageslicht-fähigem Display im Alltag aber eine gute Figur. Die schmutzabweisende Oberfläche und die wahnsinnig schnelle Kamera lassen das Sony Xperia S zu einem treuen Begleiter im Großstadtdschungel werden.

Sony Xperia S – ein persönliches Fazit

Ich hatte mich im Vorfeld auf den Test des Sony Xperia S gefreut. Nach anfänglicher Enttäuschung über dessen Limitierungen und offensichtliche Mängel, insbesondere dem veralteten Betriebssystem, dem fest verbauten Akku und dessen schlechter Leistung, bin ich dann aber auch trotzdem mit dem Gerät „warmgeworden“. Denn das hervorragende HD-Display, das couragierte Design, die gute Kamera und der tolle Sound – mit und ohne Kopfhörer – rissen die Defizite wieder heraus. So hat mir das Xperia S subjektiv deutlich mehr Spaß gemacht als das Hardware-seitig ähnliche Motorola RAZR.

Trotzdem: Wer den Testbericht aufmerksam gelesen hat, wird eine gewisse Grundtendenz herauslesen, die ich an dieser Stelle noch einmal ausformulieren möchte: Das Sony Xperia S ist wie gemacht für Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ – wer sich das Smartphone heute kauft, muss aber erst einmal die bittere Pille Gingerbread schlucken; ich bin mir relativ sicher, dass das Xperia S bei einer Auslieferung mit der aktuellen Android-Iteration eine noch bessere Wertung erhalten hätte. Die Jungs bei Sony sollten sich ins Zeug legen, das Update auf Android 4.0 so schnell wie möglich nachzureichen, denn die Konkurrenten in Form der HTC One-Serie, des Huawei Ascend D quad und des am Horizont dräuenden Samsung Galaxy S3 sind stark – und vor allem: von Anfang an mit ICS ausgestattet.

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Unsere Wertung zum Sony Xperia S

Display: 5/5
Verarbeitung und Haptik: 4/5
Software: 3/5
Performance: 4/5
Telefonie: 4/5
Kamera: 5/5
Konnektivität und Speicher: 4/5
Alltagstauglichkeit: 3/5

Gesamt: 4/5

Pro

  • Knackscharfes HD-Display
  • Gute und schnell auslösende Kamera
  • Tolle Multimedialeistung

Kontra

  • Kein Android 4.0
  • Unterdurchschnittliche Akkuleistung
  • „iPhonisierung“ (fest verbauter Akku, kein SD-Kartenslot)

Sony Xperia S – Galerie

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  • Anonymous

    Sehr schöner Test :) Wann kann man mit dem Test des HTC One V rechnen?

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Wenn’s gut läuft, Ende der Woche … kann ich aber noch nicht ganz sicher versprechen.

  • http://www.facebook.com/people/Paul-Henschel/100001880994979 Paul Henschel

    kein ics keine sd kein austauschbarer akku
    in anderen worten schrott
    meint ihr nicht ihr treibt die “iphonisierung” mit an wenn ihr solchen verkrueppelten geraeten satte punktzahlen gebt? was bleibt uns uebrig als den markt durch unsere kaufgewohnheiten zu formen, aber solange ein tolles display, was heute sowieso jedes handset mitbringt, mehr wert ist als android und freiheit ueber die cloud hinaus ists doch kein wunder, dass die nie und nimmer einen schluss draus ziehen.
    ist nicht als knuff gemeint oder so, ich bin froh den blog gefunden zu haben und les echt gern mit, aber manchmal wuerd ich mir wuenschen androidnext waer mehr android und weniger hardware specs. mal ehrlich, die bauen jeden monat ein neues geraet aber verkrueppeln absichtlich und aus monetaeren gruenden das potential und trotzdem finden sie abnehmer und blogs die darueber hinwegsehen. ich mag android weil ich dachte endlich wird dem einhalt geboten aber vergeblich, die alte geschichte: verschlossene hardware, fehlende treiber, versteummeltes android mit beschnittenen moeglichkeiten und wir rennen heiter und beschwippst mit diesen idiotischen dingern rum die jede woche ein fitzelchen ghz mehr mitbringen oder eine tolle bunte led in der huelle. wuellt doch mal bitte mehr staub auf!

  • Ghwt

    ICS kommt im 2.ten Quartal des Jahres, SD Card ist bei 32GB Speicher eher unwichtig, und der unaustauschbare Akku stellt auch kein Problem dar, da mit ICS der Akku verbessert wird.
    Außerdem ist das SXS keineswegs verkrüppelt, sondern in den Standard Tests definitiv besser als das iPhone 4S.
    MfG

  • Markus (motu90)

    Schöner Testbericht, der einen guten Überblick verschafft. Ich war bisher nicht dazu gekommen, mir dieses durchaus interessante Gerät näher anzuschauen.

  • Test252

    Einige User haben anscheinend kein Problem damit – dass keine Speichererweiterung möglich ist, aber ich bin ehrlich gesagt sehr sehr skeptisch und zugleich stelle ich mir die Frage: Wie viel MB ein FOTO in hochauflösendem 1080 ist bzw. ein in HD aufgenommenes VIDEO?

  • Test252

    Nichtsdestrotrotz eine sehr gelungenes Testbericht. Danke für Mühe! Weiter so!

  • Anonymous

    Vielleicht könnt ihr ja bei der Entscheidung helfen: Ich stehe kurz vor der Anschaffung eines neuen Smartphones: Galaxy Nexus oder Xperia S? Ihr hattet ja beide schon im Test, daher hoffe ich auf eine objektive Einschätzung.

  • Tommyfare

    Mit dem (nicht OTA) Update auf 6.0.A.3.73 wird die Akkulaufzeit ERHEBLICH verbessert.
    Dazu muss man den PC-Companion oder den SE Update Service auf dem Rechner starten, die Aufforderung zum Update kommt dann automatisch sobald das Handy angeschlossen ist.
    Wenn das noch mit dem ICS nochmals verbessert wird bleiben bei mir kaum noch Wünsche offen..

  • mattis

    Die ersten Tage hatte ich das gleiche Problem mit dem Akku.

    In der Zwischenzeit hält er bei moderater Nutzung (keine Spiele, aber das mache ich mit dem Handy halt nicht) 2 Tage.

    Mein iPhone 4 war auch nicht besser.
    Der 4,3 Zoll Bildschirm verlang aber nichts desto trotz seinen Tribut wenn er an ist.

    Ich bin zuversichtlich, dass ICS den Akku noch male verbessert.
    Anfänglich war ich enttäuscht, in der Zwischenzeit bin ich soweit zufrieden mit der Akkuleistung.

  • mattis

    Achso. Sehr guter Testbericht wie ich finde! :-)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1715728522 Maximo Casas Stöldt

    Da steht am Ende bei Kontra: iPhoneisierung und nicht iPhonisierung :D

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Danke, ist korrigiert.

  • http://www.lte-info.at/ Christian2313

    Sehr schöner Beitrag. Ich halte das Handy für sehr konkurrenzfähig. Gut, dass sich auf dem Markt etwas tut.

    Viel Erfolg an Amir und Crew ;-)

    Grüße

  • Zedar

    Verschlossene Hardware? Fehlende Treiber? Hab ich was verpasst?

    Das SXS lässt sich relativ Problemlos mit ArchLinux benutzen. Zudem sind die ersten roots schon draußen.

    Du beklagst hier iPhonisierung (was für ein blödes Wort) und wetterst wild gegen die Rezension weil du nicht gleicher Meinung bist oder weil du Angst hast das es besser ist als dein Spielzeug? Hast du zufällig ein iPhone? Würde mich nicht wundern.

    Was ist denn deiner Meinung nach ein tolles Android Phone?

    Ich muss sogar dem Verfasser wiedersprechen, ich finde es überhaupt nicht schlimm das ICS noch nicht vorinstalliert ist wir können froh sein wenn ICS so gut läuft wie die aktuelle Software vom SXS. Ich finde es übrigens auch angenehmer mit fest verbautem Speicher als mit diesen MicroSD Dingern zu hantieren. Kosten noch mal zusätzlich €, halten beim aufspielen von Daten auf (vor allem nach dem initialisieren von der Karte) und sind wesentlich langsamer was die Schreibgeschwindigkeit angeht, außer man kauft sich extrem teure Class 10.

    Das Handy passt schon so.

  • Anonymous

    da ist entscheidend auf was du wert legst? gute kamera und leistung oder wechselakku, schnelle updates und AMOLED-display?

    kann man ja so pauschal nicht sagen, wenn du nicht sagst was dir wichtig ist. ich habe das galaxy nexus und nachdem update auf 4.0.4 letzte woche kann ich das handy mehr den je empfehlen!

  • Anonymous

    Letztendlich will ich das beste Gesamtpaket. Vor allem die eher schwache Hardware des Nexus macht mir Sorgen, sonst hätte ich da schon längst zugeschlagen.

    Also spezielle Anforderungen habe ich nicht, denn wenn eine Funktion deutlich besser ist, kann ich dafür Abstriche bei einer anderen in Kauf nehmen.

    Vor-/Nachteile aus meiner Sicht:

    Nexus:
    + Updates von Google
    + große Community und viele Custom ROMs
    - schwache Hardware
    - schlechte Kamera

    Xperia S:
    + Design
    + Hardware
    + Softwarefeatures
    - Android-Version

    Also einerseits will ich eine gute Hardware, andererseits auch ICS (und das nicht erst im Juni).

  • mike

    Welcher Mensch auf dieser Erde braucht bitte mehr als 32gb Speicher auf seinem Handy?
    Das mit dem nicht vorhandenen ICS und (bei der Dicke) der nicht herausnehmbare Akku sind in der Tat ein Armutszeugnis, wäre es so dünn wie das HTC One S könnte ich das mit dem Akku ja noch verstehen…
    Viel schlimmer finde ich jedoch die Verarbeitung aus Plastik! Wenn man so viel Geld für ein Handy ausgibt sollte doch wohl ein Gehäuse drin sein, dass in erster Linie aus Aluminium besteht!
    Auch das Testvideo hat mich enttäuscht, scharf sieht beileibe anders aus!
    Außerdem: Bei einem so aktuellen gerät, warum nimmt man keinen aktuellen Prozessor u. Grafikprozessor? Wenn nicht mal GTA richtig läuft, kann man künftige 3D-Spiele wohl vergessen!
    Alles in einem: HTC schlägt Sony in allen Disziplinen!

  • D.B.

    Also für mich wären 32GB ohne Erweiterungsmöglichkeit definitiv zu wenig – Im Bereich Video und Foto sind 32GB nicht wirklich viel, und die Flexibilität von SD-Karten finde ich wichtig! Die Verwendung von (hochwertigen) Kunststoffen statt Aluminium hingegen kann ich nur begrüßen, Kunststoff ist leichter, flexibler, widerstandsfähiger und hat keinen Einfluss auf Funksignale. Nicht umsonst baut man Mobiltelefone seit 20 Jahren überwiegend aus Kunststoff..

  • Nightfisch

    Super Test, es wurde nicht so zu 100% auf fehlendem ICS und festem Akku herumgeritten. Eventuell eines fehlt, Die USB to GO Fähigkeit. Denn bei meinem Nutzungsverhalten reicht es völlig einen 32GB Stick (den ich eh schon immer beruflich dabei habe) kurz dran und Speicher transferiert, fertig! Oder im Zug auch mal direkt nen Film vom Stick aus streamen.Da rudere ich eh nicht wild mit den Handy herum und Dank ICE Steckdose ist eh immer ein Stromkabel im Gerät, ob da auch noch ein Stick dran hängt… das ist dann schon drei mal wurst.

  • Kdfdf

    Das SXS braucht halt wirklich einige Ladezyklen um die volle Kapazität zu erreichen.
    Aber bei mir hält der Akku auch knapp 2 Tage auch mit einigen Games zwischen durch.

  • Tschobber

    hi,
    ich habe das galaxy nexus gehabt und war damit nicht wirklich zufrieden. eigentlich fast jedes galaxy neuxs, das ich bisher hatte (hatte mehrmals umgetauscht), hatte probleme mit dem display (streifen, gelbich usw). beim sxs gibt es zwar auch so ein minimalen gelbstich, aber dieser ist im vergleich shcon fast vernachlässigbar. zudem fand ich, dass das galaxy nexus noch unglaublich verbuggt ist. das sxs zwar sicher uach ein wenig, aber ich glaube insgeheim ist da alles etwas ausgereifter.
    ich hatte das galaxy nexus und greife trotzdem zum sxs. der einzige negative punkt für mich (als app entwickler), dass kein ics drauf ist.

  • Wrack

    Ich nehme mal an, man kann die 1080p Videos mit dem zur Verfügung stehenden Codec nicht im geringsten mit einer Blu-Ray, etc. vergleichen und wird sicherlich so schon einige MB an Platz sparen.

    Wenn ich die Datenrate bei meiner Freundin ihrem Handy bei 720p vergleiche, komme ich beim Bild auf maximal 6-7mbs. Das entspricht vom Durchsatz gerade einmal einer DVD und daher bezeichne ich das gerne mal als HD-Light, weil es einfach kein richtiges HD ist. Ob das beim SXS besser gelöst wurde, bleibt anzuzweifeln da auch hier nur Mpeg4, etc. verwendet wird. Deswegen würde mich mal interessieren ob der Datendurchsatz bei 1080p beim SXS überhaupt an die 10mbs Marke heranreicht. Zum Vergleich eine durschnittliche Blu-ray schafft 30MBs, eine sehr gute an die 60mbs.

    Wenn man also nicht jeden Tag 3 Stunden an Videomaterial sammelt, sollte man mit dem Speicher keine Probleme bekommen. Immerhin kann man notfalls seine Daten dann auch noch auf dem PC oder einer etxra Festplatte auslagern.

  • Anonymous

    Mag sein dass HTC Sony was die Hardware angeht eventuell schlägt – aber dafür kostet HTCs neues Flaggschiff auch locker 200€ mehr. ;)

  • mike

    Nagut, es mag eine Zielgruppe für übergroße Handyspeicher geben, allerdings ist das sicherlich nicht der “Standardnutzer”.
    Aber hattest du mal ein Aluminiumhandy in der Hand? Es wirkt deutlich hochwertiger, schwerer als ein Plastikhandy ist es auch nicht (siehe HTC One S, HTC Sensation /XE , HTC Desire S, Motorola Razor, …) und das mit dem widerstandsfähiger wage ich auch zu bezweifeln.

    Sicherlich hast du recht, wenn du sagst, das ein Plastikgehäuse nicht zwingend billig wirken muss, ab einer bestimmten Preisklasse sollte man jedoch auch hochwertigere Materialien (natürlich geht auch Glas a la iphone oder Carbon,..) verwenden.

  • Frecher

    Ein guter detailierter Bericht, keine Frage, aber ich könnte mich biegen vor lachen.
    Worauf die Tester alles Wert legen, unglaublich.
    Wenn es beim wischen etwas stockt, na und………
    32 GB Speicherplatz, was will man mehr?
    usw. usw.

    Ich möchte in erster Linie mit dem Teil telefonieren.

    Sorry, aber ich denke, das es eher um die Leistungsstärke der Entwickler geht, frei nach dem Motto, “wer legt das dickste EI” ;-)

  • Anonymous

    Seit Samstag habe ich nun mein SXS und seit gestern auch das Firmwareupdate – mal sehen wie sich das auf die Akkulaufzeit auswirkt … Da ich meinen weißen Riesen momentan ja eh kaum aus der Hand lege hält der Akku bei mir noch keinen ganzen Tag, aber gefühlt definitiv länger als es mein Legend zum Schluß geschafft hat.

    Was ich aber eigentlich fragen wollte war: mir ist aufgefallen dass jedes mal wenn ich GPS aktiviere, ein Pop-Up erscheint. Zu Lesen steht dort “Während der Verwendung von GPS werden anonyme Daten gesammelt. Es fallen möglicherweise Kosten für Datenübertragung an.”, dem kann ich zustimmen – GPS geht an – oder eben nicht zustimmen – GPS bleibt aus. Soweit so gut, würde dieses Pop-Up nur einmal erscheinen oder nur so lange bis man irgendwo ein Häkchen gesetzt hat – welches es nicht zu geben scheint – wäre ja alles halb so schlimm. Was mich aber tierisch nervt ist, dass dieses Pop-Up JEDES MAL erscheint wenn ich GPS wieder aktiviere. Besonders nervig ist das, wenn die Aktivierung über das Smart Tag im Auto geschieht (wieso funktioniert das eigentlich nicht im Standby?) und gleichzeitig auch noch eine App – in meinem Fall Waze – geöffnet wird, weil dann die App das Pop-Up natürlich überdeckt und durch die fehlende Bestätigung auch kein GPS aktiviert wird.

    Ist das sonst noch jemandem aufgefallen? Hat jemand eine Lösung die ich bisher nicht entdecken konnte?

  • http://smartphone-pro.de/ smartphones apps

    Wow, vielen Dank für den ausführlichen Report. An die kurzen Akkulaufzeiten musste ich mich auch erst gewöhnen. Vor allem wenn man mit dem Smartphone Musik hört, ständig Mails checkt und auch noch in diversen Social Communities aktiv ist.

  • Jan

    Auch über OTA möglich. Hat bei mir wunderbar geklappt. Provider ist O2.

  • BOKI

    Ja manchmal versuchen solche Gemüt’s-akrobaten durch solche kommentare die unterlegenheit der eigenen technischen Mittel zu untermalen, ich habe hd movies auf meinen sxs und 15 mal werd ich mir den film sicher nicht ansehen!!

    Und ich verwende mein Handy 15 stunden am tag, und zwar INTENSIV, UND JEMAND DER SO LANGE AUF DAS DISPLAY STARRT WIRD MIT EINEM DISPLAY DASS NICHR DERARTIG SCHARF IST BLIND WERDEN, ALSO FÜR HOBBYUSER KANN ICH SCHON EIN HTC ODER SAMSUNG EMPFEHLEN, HEAVYUSER GREIFEN ABER DANN DOCH ZU ZUM SONY!

    (übrigens besitze ich derzeit an die 5 Geräte von welchen sich dass Sony eindeutig in jederlei hinsicht abhebt)

  • Daniel Jelis

    In einem anderen Test sprach man von 11,xx MB/s.

  • http://www.androidnext.de/news/android-charts-die-beliebtesten-androidnext-artikel-der-woche-kw-15-2012/ Android-Charts: Die beliebtesten androidnext-Artikel der Woche (KW 15, 2012)

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  • Wehrmann74

    man draf eines nicht vergessen, das ein neuer akku seine volle leistung erst nach ein paar mal aufladen und wieder entleeren hat, das zum ersten, oben steht geschrieben, das sony sich beeilen soll was ics angeht , das huwei etc die ham des schon, ja kann sein aber dessen start verzögert sich so das das teil erst im 3q rauskommt, also sage ich mir lieber ein ics was 100 pro auf des xperia s abgestimmt ist, als nen htc one x z.b. der abstürzt, der einfach im standby nen neustart macht etc etc, lieber etwas warten als immer gleich das beste auf den markt zu schmeißen, man hats ja bei htc gesehen, die haben ja so die große klappe gehabt was das neue verfahren angeht , das gehäuse stabiler machen soll, und was ist ?? die ersten kunden beschweren sich weil der lack abplatzt, ganz tolle wurst sag ich nur! darum htc hat nachgelassen und was anderes als den kunden neue geräte anzubieten bleibt denen auch nicht übrig, nur die kosten die dadurch entstehen, werden bestimmt irgendwann wieder auf den kunden abgewälzt!!

  • http://www.androidnext.de/tests/htc-one-s/ HTC One S im Test: High-End-Smartphone für den Mainstream

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  • http://www.androidnext.de/news/sony-xperia-p-lieferung-anfang-mai-vorbestellung-schon-jetzt/ Sony Xperia P: Lieferung Anfang Mai – Vorbestellung schon jetzt

    [...] googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); HTC One S: Test zum Jetset-SmartphoneSony Xperia S: Unser TestberichtHowto: Android 4.0 auf's SGS2 flashenSamsung Galaxy S3: Gerüchte + Analysen [...]

  • Belze

    Da gebe ich Dir völlig Recht!!!

  • Alexanderbargholz

    Hab mir das xperia s gekauft und bin sau zu frieden hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen

  • Neo16

    Also ich finde das Gerät wirklich interessant! … Ich besitze jetzt ein Iphone 4s und Zweifel wirklich daran mir das neue Iphone zu kaufen da es schlichtweg ein haufen Geld kostet und die Garantiepolitik unmöglich ist.

    Allerdings schreckt mich wirklich der Akku ab. Also das kann ich absolut nicht verstehen das es so eine relativ kurze akkulaufzeit hat. Ich benutze mein Telefon auch zum Musik hören im Auto und das per bluetooth und da werd ich ja nicht wirklich weit kommen. Ebenso werden Emails gecheckt bei mir und einige Social-Communities.

    Wenn ich den Testbericht so lese ist es wirklich nur für mich interessant wenn sich das mit dem Akku mit ICS bessert… :/ Schade !

  • DaTo

    Vor kurzem ist ja ein kleines Update raus gebracht wurden das die Akkulaufzeit deutlich erhöht haben soll. Habt Ihr diesbezüglich schon Erfahrungen sammeln oder Veränderungen feststellen können?

  • Wrack

    Es kommt immer darauf an, wie exzessiv du dein Handy nutzen wirst. Von 1 Tag bis 3 Tage ist alles möglich.
    Was stimmt ist, das die Ausdauer mit mehrmaligen Laden leicht zunimmt. Ich spiele kaum, bin aber oft über Wlan und 3,5G im Internet und meiner hält locker immer 2,5-3 Tage.

    Klar, lönnte länger sein aber damit muss man sich wohl vorerst abfinden, bevor Modelle mit sätkeren Akkus kommen werden (die logische Konsequenz).

  • Jasmin Wagner1

    Das HTC ONE S hatt genau die selbe CPU un GPU, lesen bildet bevor man einen sinnfrien Kommentar abgibt

  • Jasmin Wagner1

    Hähhhh??? ein EiPhone 4ass mit Bluetooth??? habe ich da was verpasst

  • http://www.androidnext.de/ Frank Ritter | androidnext.de

    Nein. Im One S steckt eine deutlich bessere Snapdragon S4-CPU.

  • Green

    Was ich überhaupt nicht verstehe das in kleinster weise erwähnt wird das dieses Gerät mit 4.3zoll Display genauso ein Brummer ist wie geräte mit einem deutlich größerem Screen. Unmöglicher Trend die halbe gesichtshälfte beim telefonieren zu verdecken und einfach lächerlich Nerdmässig sieht man mit so einem Klopper aus … Wie ein Benz sl mit heckflügel. 4zoll ist Optimum und da kann es ab Juni wohl kaum ein Gerät mit dem meizu mx aufnehmen.

  • http://www.androidnext.de/news/sony-xperia-s-ice-cream-sandwich-update-video/ Sony Xperia S: Ice Cream Sandwich-Update im Video

    [...] im Fazit des Testberichts zum aktuellen Sony-Flaggschiff stellte ich fest: Das Sony Xperia S ist wie gemacht für Android 4.0 [...]

  • Philipp Alexander Vollmer

    Ja, trifft zu, hält jetzt ohne Nachladen über den Tag.

    Man sollte auch erwähnen, dass es die eckige Form erlaubt es auf die Seiten zu stellen und es auch in Ladestationen wie der Idapt wesentlich besser hält und aussieht.

    Die Screengröße erlaubt es auch eBooks und Newsfeeds zu lesen ohne rote Augen zu bekommen, 5″ wären für ein Handy definitv zu viel, 4″ sind zum sinnvollen Lesen nicht genug.

  • Julian

    Wenn es dir nur ums telefonieren geht dann kauf dir ein Nokia 3210… Die dinger sind für die Ewigkeit gemacht und der Akku hält dir locker eine Woche durch. Ist es nicht eher so, dass du ein Prestige-Objekt willst…?

  • Sony

    Update auf 6.0.A.3.75 ist acuh schon seit einigen Wochen draußen.

  • http://www.androidnext.de/news/sony-gingerbread-verkaufsnachteil/ Sony: Gingerbread ist Verkaufsnachteil – wegen der Verkäufer

    [...] auf die Smartphones und Tablets aus dem Vorjahr verteilt – selbst das aktuelle Flaggschiff Xperia S gurkt noch mit Gingerbread herum, was Frank in seinem Test des ansonsten sehr gefälligen [...]

  • http://www.androidnext.de/news/sony-xperia-s-rollout-des-android-4-0-4-updates-beginnt/ Sony Xperia S: Rollout des Android 4.0.4-Updates beginnt

    [...] guten Nachrichten zuerst: Das ICS-Update für das Xperia S wird sowohl über Sonys Synchronisierungssoftware PC-Companion als auch Over-the-Air verfügbar [...]

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