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Samsung Galaxy Tab 10.1: Test des Android-Tablets, das ein iPad-Klon sein soll


12.09.2011, 19:45 Uhr

Samsung-Galaxy-Tab-101-Unboxing

Die Ausgangslage für diesen Testbericht ist alles andere als optimal, der Testgegenstand zum Politikum geworden: Kurz, nachdem wir das Samsung Galaxy Tab 10.1 erhalten hatten, wurde die einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 von Apple erwirkt und inzwischen wurde diese vom Landgericht Düsseldorf nochmals bestätigt. Unter diesen Bedingungen präsentieren wir euch daher einen Testbericht zu einem Gerät, dass es entweder nur schwer oder über Umwege zu kaufen gibt.

Bei vielen anderen Honeycomb-Tablets wäre ein Verkaufsverbot nicht so richtig schlimm, da die meisten doch eher austauschbar und nicht so wirklich überzeugend sind – das Samsung Galaxy Tab 10.1 gehört allerdings ausgerechnet zu den wenigen Ausnahmen. Genauer gesagt (und damit verrate ich das Testergebnis bereits) ist das Galaxy Tab 10.1 das derzeit beste Android-Tablet am Markt – wodurch das Verhalten von Apple umso ärgerlicher wird. Aber was genau ist denn am Galaxy Tab 10.1 so toll? Darüber gibt dieser Testbericht Aufschluss.

Ein dickes Dankeschön für das Testgerät geht an Notebooksbilliger.de: Köszönöm!

Verarbeitung & Haptik

samsung galaxy tab kante

Das Galaxy Tab 10.1 ist nur 8,6 Millimeter dünn und lediglich 565 Gramm schwer. Dadurch ist es mit Abstand das derzeit dünnste und leichteste Honeycomb-Tablet (auch wenn mit dem Toshiba AT200 bereits ein neuer Anwärter auf diesen Thron mit den Hufen scharrt). Der Preis, den man dafür zahlen muss, ist ein Gehäuse, das komplett aus Plastik besteht. Dadurch teilt das Galaxy Tab 10.1 das gleiche Schicksal wie schon das Samsung Galaxy S II: Es fühlt sich weniger hochwertig an, als es ist. Leider ist das Plastik, das die Rückseite bedeckt, sehr dünn, wodurch man diese leicht eindrücken kann – so können auf dem Display durchaus leichte Druckstellen erscheinen, die aber zum Glück umgehend wieder verschwinden. Auch etwas ärgerlich ist, dass die Rückseite ziemlich anfällig für Kratzer ist – eine Schutzhülle schafft natürlich Abhilfe, macht das Tablet aber leider auch wieder dicker. So schön leicht und dünn das Galaxy Tab 10.1 auch ist, fühlt es sich doch für meinen Geschmack etwas zu zerbrechlich an (auch wenn die Verarbeitungsprobleme der Google I/O-Edition offenbar passé sind). Hier hätte Samsung vielleicht ein wenig stabilere Materialien verwenden sollen.

Display

Das 10,1 Zoll große TFT-Display mit IPS-Technik und einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel ist wirklich beeindruckend gut. Die Farben leuchten förmlich, das Display ist angenehm hell – um es kurz zu machen: Neben dem Asus Eee Pad Transformer/Slider und dem iPad hat das Galaxy Tab 10.1 das beste Tablet-Display bisher.

Sound

Die Boxen erzeugen einen erstaunlich guten Klang und wissen uns, insbesondere im Vergleich zu anderen Honeycomb-Tablets, zu begeistern. Der Stereo-Sound ist glasklar — trotz des dünnen Gerätegehäuses.

Software

samsung galaxy tab homescreen

samsung galaxy tab 10.1: software

Bei der Software-Version gibt es neben dem grazilen Äußeren die größten Unterschiede zu den Konkurrenz-Geräten – über die normale Android 3.1 „Honeycomb“-Oberfläche hat Samsung nämlich eine für Tablets angepasste TouchWiz-Oberfläche gelegt. Dabei muss man freilich feststellen, dass die Anpassungen eher gering sind und das Honeycomb-eigene Erscheinungsbild dadurch nicht grundlegend verändert wird: So steht in der unteren Notification-Leiste neben den typischen Buttons „Home“, „Zurück“ und „Multitasking“ noch eine Screenshot Funktion bereit und ein kleiner Pfeil öffnet auf Wunsch eine Leiste mit App-Verknüpfungen – allerdings haben wir keine Möglichkeit gefunden, diese frei zu belegen. In der rechten Ecke der Notification-Leiste findet man ebenfalls erweiterte Schnelleinstellungen, wie man sie von Samsungs Galaxy-Geräten auch kennt. Und: Das Einstellungsmenü besitzt einen weißen Hintergrund.

samsung galaxy tab 10.1: einstellungen

Des Weiteren gibt es ein paar Samsung-typische Widgets, Hubs und vorinstallierte Apps, die aber leicht zu ignorieren sind, wenn man sie nicht nutzen möchte. Wann Samsung ein Update auf Android 3.2 rausbringt, ist nicht bekannt – aber dass es kommen wird, gilt als gesichert. Insgesamt gefällt uns gut, dass Samsung sein Tablet mit einer Oberfläche ausstattet, die aus dem 08/15-Einheitsbrei der Honeycomb-Tablets herausragt: Als Benutzer ist ein Wechsel des Wallpapers zwar nur drei Taps entfernt, aber die Tatsache, dass man beim ersten Start des Tabs nicht sofort von einer eher “düsteren” Honeycomb-Dunkelblau begrüßt wird, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil des Galaxy Tab.

Speicher

Das Galaxy Tab 10.1 ist, wie alle Tegra 2-Tablets, mit 1 GB RAM ausgestattet. Unser Testgerät besitzt zudem 16 GB internen Speicher, es sind aber auch 32 GB- und 64 GB-Varianten erhältlich. Leider besitzt das Galaxy Tab 10.1 keinen SD-Karten-Steckplatz, so dass dieser Speicher nicht erweitert werden kann.

Konnektivität

samsung galaxy tab 10.1 dock connectorsamsung galaxy tab 10.1: klinkenbuchse und sim-slotsamsung galaxy tab 10.1 power + lautstärke

Wenn es um Anschlussmöglichkeiten geht, ist das Galaxy Tab 10.1 ohnehin sehr minimalistisch ausgerüstet: Abgesehen von der 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse und dem Steckplatz für die SIM-Karte gibt es nur noch den proprietären Anschluss – lediglich über diesen können per optional erhältlichem Adapter auch USB-Geräte, SD-Karten sowie ein HDMI-Adapter genutzt werden.

Mobilität

Das Galaxy Tab 10.1 ist dank seines schlanken Erscheinungsbildes und des geringen Gewichts eine gutes Tablet für Unterwegs. Man kann es leicht in einer Tasche mit sich herumtragen, ohne dass es zur Last wird. Einziger Wehrmutstropfen: Zieht man das Gerät im Park aus der Tasche, wird man trotzt des guten Displays Schwierigkeiten haben, an der reflektierenden Sonne vorbeizugucken. Das ist freilich ein Problem jedes aktuellen Tablet-PCs.

Kamera

samsung galaxy tab 10.1 kamerasamsung galaxy tab 10.1 frontkamera

Die Rückkamera ist mit 3 MP Auflösung recht bescheiden bemessen, macht dafür aber verhältnismäßig gute Bilder. Die Kamera nimmt zudem Videos in einer Auflösung bis 720p auf. Da es sich aber unserer Meinung nach sowieso nicht anbietet, ein Tablet häufig als Kamera zu nutzen, geht das schon in Ordnung. Die Frontkamera bietet für Videochat, zum Beispiel über Google Talk, immerhin 2 MP, was wiederum etwas mehr als üblich ist.

Beispielbilder

samsung galaxy tab 10.1 beispielfotosamsung galaxy tab 10.1 beispielfotosamsung galaxy tab 10.1 beispielfoto

Beispielvideo

Performance

Dank Tegra 2-Dual Core-Prozessor und Android 3.1 bietet das Galaxy Tab 10.1 hinsichtlich der Performance keinen Anlass für Kritik. Die Benutzeroberfläche kann zwar ab und zu etwas ruckeln, das liegt aber eher an Honeycomb als an der Hardware. Die getesteten Spiele und Apps laufen ausnahmslos flüssig.

Die Werte im Benchmark CF-Bench liefern durchschnittliche Tegra 2-Kost: 9401 / 2202 / 5081 sind unsere mittleren Messwerte aus drei Durchläufen ohne Ausreißer.

Alltagsauglichkeit

Der Akku mit knapp 7.000 mAh konnte in unserem Test durchaus positiv überraschen. Zum einen hält er bei durchschnittlicher Nutzung mehrere Tage und zum anderen ist er innerhalb weniger Stunden aufgeladen. Da kann man sich nicht beschweren.

Modifizierbarkeit

Samsung hat wie üblich darauf verzichtet, den Bootloader des Galaxy Tab 10.1 in irgendeiner Form abzuschließen – das Tablet lässt sich also leicht modifizieren. Im Forum der XDA-Developers finden sich auch bereits eine Vielzahl Custom ROMs und Kernels, die nach Herzenslust geflasht werden können.

Fazit

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 10.1 ein beachtliches Tablet auf den Markt gebracht. Um die hohe Meßlatte zu überspringen, muss die Konkurrenz sich ganz schön anstrengen – einziger potenzieller Kandidat könnte das Toshiba AT200 (beziehungsweise Excite) werden. Zwar findet sich im Galaxy Tab 10.1 auch nur die gleiche Tegra 2-Standard-Hardware wie in vielen Konkurrenz-Tablets, allerdings hat Samsung diese derart gut verpackt, dass es einfach Spaß macht, das Gerät in die Hand zu nehmen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 600 Euro für die 16 GB Version mit 3G ist zwar gepfeffert, aber auch nicht ganz ungerechtfertigt. Insofern ist es wirklich und doppelt schade, dass das Galaxy Tab dank der durch Apple erwirkten einstweiligen Verfügung aus den Verkaufsregalen verbannt wird – dieses Tablet hätte ein echter Bestseller werden können. Aber wer weiß — vielleicht wird es das ja noch.

Bewertung

Display 5/5
Verarbeitung und Haptik 3,5/5
Software 5/5
Performance 5/5
Mobilität 5/5
Konnektivität 2/5
Alltagstauglichkeit 4/5
Gesamt 4,3/5

Pro

  • Display
  • leichtes und dünnes Gehäuse
  • Akkulaufzeit

Kontra

  • Plastikgehäuse
  • wenig Anschlussmöglichkeiten

Samsung Galaxy Tab 10.1 kaufen

Aus bekannten Gründen ist es in Deutschland momentan nicht so einfach, noch ein Exemplar des Samsung Galaxy Tab 10.1 zu ergattern. Amazon.de hat noch einige Exemplare. Ansonsten lohnt noch der Blick ins naheliegende Ausland, zum Beispiel Amazon UK. Wir schätzen aber, dass auch deutsche Händler wie notebooksbilliger.de das Gerät bald wieder im Angebot haben.

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  • DerDirk

    Ich habe das Tab jetzt seit knapp 4 Wochen (bestellt in UK) und habe 2 Tage nachdem ich es hatte sofort mein iPad verkauft! Es ist definitv wenn man wertfrei (kein Apple Jünger oder Android Junkie) herangeht das bessere Tablet.

    Doch zur Höchstform läuft es wirklich erst auf wenn man es rooted, ein Custom ROM (Tasks650ROM ist hier zur Zeit die 1. Wahl) aufspielt und den pershoot Kernel installiert.

    Mit 1,4 GHz (interactive) und einer Verdopplung der Geschwindigkeit allein schon durch das ROM (Samsung kann super HW herstellen, an der SW besteht aber nach wie vor Verbesserungspotential hinsichtlich Performance) ist das iPad keinen Gedanken mehr wert.

    Ehrlicherweise sollte man aber zugeben das es nur für diejenigen etwas ist die auch Hand anlegen wollen (rooten und Custom ROM drauf), denn im Originalzustand ist es das beste Androidtablet aber nicht so gut (User friendly) wie das iPad2. Das ist definitiv ab Werk (Kauf) sorgenfrei (man kann ja eh nichts ändern).

  • http://www.facebook.com/people/Gerd-Michael-Alexander-Weber/1278261333 Gerd-Michael Alexander Weber

    Als ich ich für mein Asus Transformer entschieden habe, spielte ich kurze zeit auch mit dem Gedanken, mich ins gegnerische Lager von Apfel zu begeben oder das Galaxy Tab 10.1 mitzunemen.
    Der Gedanke an das Apple-Produkt verschwand aber schnell wieder, als ich an Flash, iTunes und aktuelle Hardware dachte.
    Das Galaxy Tab hingegen entsprach ziemlich genau meinen derzeitigen Vorsteungen eines Tablets wie das Transformer.
    Neidisch bin ich auf den sehr großen Akku des Galaxy Tabs, an den mein Tranformer mit Dock grade mal fast ran kommt. Aber dann hab ich mir überlegt, was mein Hauptnutzen des Tablets sein wird.
    Da ich hauptsächlich PDFs für die Uni lesen wollte und genau weiß, dass ich das niemals so lange am Stück machen werde, wie der Akku des Tablets hält, spielten für meine Entscheidung die Erweiterungsmöglichkeiten eine Rolle.
    So finde ich es klasse, dass man das Transformer über HDMI an nen Beamer anschließen kann (ich weiß grade nicht, ob das das Galaxy Tab auch kann, aber ich vermute schon). Dann das Tastaturdock, das mir unterwegs zusätzliche Akkupower liefert, mir das Schreiben von große Texten (wie diesem hier) erleichtert und gleichzeitig als Tablet-Ständerfür Filme dient. Mein Netbook wurde somit für Filme in Rente geschick, da mir der Lüfter zu nervig ist. Android stellt mit weniger Leistungsaufnahme mehr nutzbare ower in diesem Bereich zur Verfügung. Allerdings habe ich hier auch einen Kritikpunkt: Ich habe bisher keinen Videoplayer gefunden, bei dem ich leise Tonspuren verstärken und zwischen mehreren Tonspuren auswählen kann (Wink mit dem Zaunpfahl – könnt ihr vielleicht in der Tageszusammenfassung mal rumfragen,ob jemand so einen Videolayer kennt? das wäre wirklich sehrn nett!).

    Die Möglichkeit beim Nutzen als Netbookersatz beim Surfen meine kabelgebundene Maus anzuschließen böte das Galaxy Tab ebenfalls. Aber dazu gleichzeitig mit dem zweiten USB-Port mein Smartphone aufzuladen oder einen USB-Stick auszulesen empfinde ich als großen Vorteil.

    Besonders praktisch finde ich den MicroSDHC-Kartenslt und en SDHC-Kartenslot im Dock.
    Somit kann ich im Tablet eine 32GB MicroSD-Karte nutzen, um den Speicher meiner 16GB 3G-Version zu erweitern und im Betrieb mit dem Dock kann ich z.B. Filme dort auf eine weitere 32GB Speicherkarte auslagern und verscchwende nicht den wertvollen Spicherplatz des Tablets und der MicroSDKarte für Unterhaltungsinhalte. Der DHC-Kartenslot des Docks funktioniert problemlos mit SDHC-Karten als auch mit MicroSDHC-Krten, die in einem MicroSD auf SD-Adapter stecken.

    Da die Bildschirmauflösung des Asus Transformers und des Galaxy Tabs gleich ausfält, sehe ich diesbezüglich keinen Vortei des Tabs.

    Da beide Geräte auf den Tegra2 als CPU/GPU-Kombi setzen, dürfte sich bei einer sauberen Software leistungsmäßig auch kein allzugroßer Unterschied ergeben.

    Wer beim Surfen gerne über ein Tuchpad scrollt, spart sich beim Transformer häufiges Entfetten des Touchscreens.

    Für mich stellt das Transformer also ein wirkich gutes Tablet dar, das sich bestimmt auch mit dem Galaxy Tab messen lässt.
    Auf wenige Millimeter Größenunterschied lege ich keinen Wert, genau so wie auf den marginalen Gewichtsunterschied.
    Bei langen Zugfahrten landet das Tablet früher oder später sowieso auf den Beinen, im Bett liegts auf der Matratze und auf dem Tisch steht es bei mir in einer Tablethalterung (im Hochfrmat) oder verweilt im Dock (Querformat).

    Wer wie ich auf den geringen Größenunterschied und den Unterschied im Gewicht keinen Wert legt, wird hier mit einigen Extras bedient, die den Kauf durchaus attraktiv machen.
    Und diesen Mehrwert bekommt man im Gegensatz zum Galaxy Tab geschenkt.
    Meine Kalkulation: Tablet 16GB 3G 499,-€ + Dock 149,€ (leider bietet Asus keine Kombination mit 3G-Modellen UND Dock an. Shae on Asus für diese Strategie da Käufer der non-3G-Modelle im Bundle lediglich 99,-€ für das Dock zahlen…hier besteht noch Handlungsbedarf und ich würde mich freuen, wenn Ihr im Namen von Android für die Community Kontakt mit Asus aufnehmen könntet um diesen Missstand anzuprangern. Falls sich hier in Zukunft ein Bundlepreis für Tablet + 3G + Dock einbürgert wäre es natürlich noch wünschenswert, dass Kunden, die beide Produkte zusammen erworben haben nachträglich noch von diesem Bundlepreis profitieren, z.B. durch einen Gutschein etc.).

    Obgleich dder Tatsache, dass die 3G-Version nicht gebundelt mit Dock erhältlich ist, kann ich das Transformer dennoch deutlich empfehlen.
    Allerdings sollte beim Kauf im Laden noch direkt kontrolliert weredn, ob das Display nicht zu viele/deutlice Lichthöfe hat (sieht man auf dem dunklen Hintergrund beim Booten recht deutlich).

    Die verschiedenen Produktionsmargen erkennt man übrigens an dem Seriennummern-Aufkleber neben dem properitären Asus-Anschluß für das Dock/Netzteil Hier findet sich eine Nummer, die mit B40, B50…, B80… etc. anfängt.

    Ich würde ch freuen, wenn ihr das Transformer in einem Special mit dem Galaxy Tab vergleicht :)

  • http://www.facebook.com/people/Gerd-Michael-Alexander-Weber/1278261333 Gerd-Michael Alexander Weber

    Als ich ich für mein Asus Transformer entschieden habe, spielte ich kurze zeit auch mit dem Gedanken, mich ins gegnerische Lager von Apfel zu begeben oder das Galaxy Tab 10.1 mitzunemen.
    Der Gedanke an das Apple-Produkt verschwand aber schnell wieder, als ich an Flash, iTunes und aktuelle Hardware dachte.
    Das Galaxy Tab hingegen entsprach ziemlich genau meinen derzeitigen Vorsteungen eines Tablets wie das Transformer.
    Neidisch bin ich auf den sehr großen Akku des Galaxy Tabs, an den mein Tranformer mit Dock grade mal fast ran kommt. Aber dann hab ich mir überlegt, was mein Hauptnutzen des Tablets sein wird.
    Da ich hauptsächlich PDFs für die Uni lesen wollte und genau weiß, dass ich das niemals so lange am Stück machen werde, wie der Akku des Tablets hält, spielten für meine Entscheidung die Erweiterungsmöglichkeiten eine Rolle.
    So finde ich es klasse, dass man das Transformer über HDMI an nen Beamer anschließen kann (ich weiß grade nicht, ob das das Galaxy Tab auch kann, aber ich vermute schon). Dann das Tastaturdock, das mir unterwegs zusätzliche Akkupower liefert, mir das Schreiben von große Texten (wie diesem hier) erleichtert und gleichzeitig als Tablet-Ständerfür Filme dient. Mein Netbook wurde somit für Filme in Rente geschick, da mir der Lüfter zu nervig ist. Android stellt mit weniger Leistungsaufnahme mehr nutzbare ower in diesem Bereich zur Verfügung. Allerdings habe ich hier auch einen Kritikpunkt: Ich habe bisher keinen Videoplayer gefunden, bei dem ich leise Tonspuren verstärken und zwischen mehreren Tonspuren auswählen kann (Wink mit dem Zaunpfahl – könnt ihr vielleicht in der Tageszusammenfassung mal rumfragen,ob jemand so einen Videolayer kennt? das wäre wirklich sehrn nett!).

    Die Möglichkeit beim Nutzen als Netbookersatz beim Surfen meine kabelgebundene Maus anzuschließen böte das Galaxy Tab ebenfalls. Aber dazu gleichzeitig mit dem zweiten USB-Port mein Smartphone aufzuladen oder einen USB-Stick auszulesen empfinde ich als großen Vorteil.

    Besonders praktisch finde ich den MicroSDHC-Kartenslt und en SDHC-Kartenslot im Dock.
    Somit kann ich im Tablet eine 32GB MicroSD-Karte nutzen, um den Speicher meiner 16GB 3G-Version zu erweitern und im Betrieb mit dem Dock kann ich z.B. Filme dort auf eine weitere 32GB Speicherkarte auslagern und verscchwende nicht den wertvollen Spicherplatz des Tablets und der MicroSDKarte für Unterhaltungsinhalte. Der DHC-Kartenslot des Docks funktioniert problemlos mit SDHC-Karten als auch mit MicroSDHC-Krten, die in einem MicroSD auf SD-Adapter stecken.

    Da die Bildschirmauflösung des Asus Transformers und des Galaxy Tabs gleich ausfält, sehe ich diesbezüglich keinen Vortei des Tabs.

    Da beide Geräte auf den Tegra2 als CPU/GPU-Kombi setzen, dürfte sich bei einer sauberen Software leistungsmäßig auch kein allzugroßer Unterschied ergeben.

    Wer beim Surfen gerne über ein Tuchpad scrollt, spart sich beim Transformer häufiges Entfetten des Touchscreens.

    Für mich stellt das Transformer also ein wirkich gutes Tablet dar, das sich bestimmt auch mit dem Galaxy Tab messen lässt.
    Auf wenige Millimeter Größenunterschied lege ich keinen Wert, genau so wie auf den marginalen Gewichtsunterschied.
    Bei langen Zugfahrten landet das Tablet früher oder später sowieso auf den Beinen, im Bett liegts auf der Matratze und auf dem Tisch steht es bei mir in einer Tablethalterung (im Hochfrmat) oder verweilt im Dock (Querformat).

    Wer wie ich auf den geringen Größenunterschied und den Unterschied im Gewicht keinen Wert legt, wird hier mit einigen Extras bedient, die den Kauf durchaus attraktiv machen.
    Und diesen Mehrwert bekommt man im Gegensatz zum Galaxy Tab geschenkt.
    Meine Kalkulation: Tablet 16GB 3G 499,-€ + Dock 149,€ (leider bietet Asus keine Kombination mit 3G-Modellen UND Dock an. Shae on Asus für diese Strategie da Käufer der non-3G-Modelle im Bundle lediglich 99,-€ für das Dock zahlen…hier besteht noch Handlungsbedarf und ich würde mich freuen, wenn Ihr im Namen von Android für die Community Kontakt mit Asus aufnehmen könntet um diesen Missstand anzuprangern. Falls sich hier in Zukunft ein Bundlepreis für Tablet + 3G + Dock einbürgert wäre es natürlich noch wünschenswert, dass Kunden, die beide Produkte zusammen erworben haben nachträglich noch von diesem Bundlepreis profitieren, z.B. durch einen Gutschein etc.).

    Obgleich dder Tatsache, dass die 3G-Version nicht gebundelt mit Dock erhältlich ist, kann ich das Transformer dennoch deutlich empfehlen.
    Allerdings sollte beim Kauf im Laden noch direkt kontrolliert weredn, ob das Display nicht zu viele/deutlice Lichthöfe hat (sieht man auf dem dunklen Hintergrund beim Booten recht deutlich).

    Die verschiedenen Produktionsmargen erkennt man übrigens an dem Seriennummern-Aufkleber neben dem properitären Asus-Anschluß für das Dock/Netzteil Hier findet sich eine Nummer, die mit B40, B50…, B80… etc. anfängt.

    Ich würde ch freuen, wenn ihr das Transformer in einem Special mit dem Galaxy Tab vergleicht :)

  • http://www.full-hd-resort.de/neueste-hdmi-nachrichten-18/ Neueste Hdmi Nachrichten | Full-HD-Resort.de

    [...] Samsung Galaxy Tab 10.1: Test des Android-Tablets, das ein iPad-Klon sein soll So finde ich es klasse, dass man das Transformer über HDMI an nen Beamer anschließen kann (ich weiß grade nicht, ob das das Galaxy Tab auch kann, aber ich vermute schon). Dann das Tastaturdock, das mir unterwegs zusätzliche Akkupower liefert, … Read more on androidnext [...]

  • MehrBier

    Hi DerDirk,

    kannst Du mir verraten wo ich die entsprechnede Software aus Deinem Artikel ziehen kann? Danke!

  • Fridolin
  • DerDirk

    Hier ist das ROM:

    http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1227800

    und hier ist der aktuellste Kernel:
    http://droidbasement.com/db-blog/

    Achte darauf das Du den mit Touchwizz UX nimmst!

  • MoKi

    Hallo DerDirk,
    das klingt genau, nachdem, dass ich schon seit Wochen suche!! Wäre es möglich mit dir Kontakt aufzunehmen, hab einige Fragen bezüglich dem Rooten un dem hochtakten auf 1,4 GHZ??
    - ist es wesentlich schneller? also merkt mans chon n enormen Unterschied?
    - wie siehts mit dem Akku aus?? is dir aufgefalle dass der akkuverbrauch gestiegen ist?
    - wenn ich auf den link von XDA geh, kommt nur die version für WIFI Only? ?

    freue mich auf deine beantwortung meiner fragen ;-)

    gruß

  • http://www.facebook.com/people/Gerd-Michael-Alexander-Weber/1278261333 Gerd-Michael Alexander Weber

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apple-vs-Samsung-Verizon-bezieht-Stellung-1349488.html

    Schade, dass in Deutschland niemand von “öffentlichem Interesse” spricht, wenn es um die Zugänglichkeit des Samsunggerte für die Bürger geht.
    Wenn jemand ne Onlinepetition starten würde, bin ich sicher, dass da schnell viele Unterstützer zusammen kommen – nicht zuletzt dank Facebook und Co.

  • Androidfan

    Was mir nicht gefällt:
    Kein SD-Card-Steckplatz und keine USB-Schnittstelle.
    Da will Samsung einfach die Möglichkeit der Speichererweiterung einschränken, um die teureren Versionen zu verkaufen.
    Diese Verkaufspolitik war mir schon bei Apple unsympatisch!

  • Alex Ulpts

    Bei getgoods sind die gerade im angebot hab es mir dort auch geholt und bin absolut begeistert :-)

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    [...] 5,3 Zoll für ein Tablet zu mickrig sind, den interessiert vielleicht das Galaxy Tab 10.1, das hierzulande ja eigentlich „verboten“ ist: Gibt’s aber auch bei cyberport.de und zwar [...]

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001357281506 Alex Ulpts

    Übrigends ist die schwarze Version, so wie ich sie habe, auf der Rückseite gummiert und alles andere als anfällig für Kratzer. Und für mich wirkt es auch nicht zerbrechlich, deswegen kann ich eure Bewertung nicht ganz verstehen. Die Verarbeitung ist einfach top! Im Gegensatz z.B. zum Iconia Tab

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    [...] 8.9-Modell entspricht dem von uns in aller Ausführlichkeit getesteten Samsung Galaxy Tab 10.1, mal abgesehen von der – offensichtlich – unterschiedlichen Displaygröße und dem kleineren [...]

  • http://www.androidnext.de/news/samsung-galaxy-tab-10-1n-jetzt-bei-amazon-unterschiede-zum-10-1-hintergrunde/ Samsung Galaxy Tab 10.1N: Jetzt bei Amazon, Unterschiede zum 10.1, Hintergründe

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