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Samsung Galaxy Ace 2 im Test: Kleines Handy, ganz groß?


06.08.2012, 12:55 Uhr

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Das Samsung Galaxy Ace 2 fliegt etwas unter dem Radar der meisten Handytester. Dabei war der Vorgänger, das Samsung Galaxy Ace von 2011, sehr beliebt. Zumindest auf dem Papier weiß auch das neue Modell mit vergleichsweise guten Spezifikationen für den kleinen Geldbeutel zu überzeugen. In unserem Testbericht klären wir, ob das Papier der Spezifikationen dem Kunststoff des echten Gerätes gerecht wird.

Samsung besitzt bekanntermaßen zwei Spitzenserien im Smartphone-Bereich – die Galaxy S-Familie mit aktuell drei Hauptvertretern (und einigen Zwischenmodellen und Abkömmlingen) und die Galaxy Note-Reihe, deren zweiter Kandidat für den Herbst dieses Jahres erwartet wird. Unter dem Radar vieler Branchenkenner und auch fachspezifischer Online-Medien fliegt jedoch die mittlere Unterklasse in Form der Galaxy Ace-Serie, die durchaus ihren Anteil an den Rekordumsätzen von Samsung haben dürfte. Diese hat nach dem ersten Modell aus dem Jahr 2011 und einer Plus-Variante aus dem Februar 2012 nun einen legitimen Nachfolger erhalten: Das Samsung Galaxy Ace 2 GT-I8160.

Nach dem Marktstart im Juni ist der Straßenpreis des Samsung Galaxy Ace 2 bereits auf rund 230 Euro gefallen, wohl nicht zuletzt auch aufgrund der starken Konkurrenz von Sony. In unserem Kurztest klären wir, ob der Preis des Ace 2 mit dessen Qualität korrespondiert oder ob man ein gutes Produkt zu einem noch besseren Preis erhält.

Getestet wurde das Samsung Galaxy Ace 2 mit der zum Testzeitpunkt aktuellen und auf Android 2.3.6 basierenden Firmware XXLD8. Wir danken getgoods.de für die Teststellung: Faafetai lava!

Optik, Haptik und Verarbeitung

Mit Maßen von 118 x 62 x 10,5 mm spielt das Ace 2 eher in Regionen des Ur-HTC Desire, wenngleich es etwas dünner ist. Verglichen mit dem aktuellen iPhone 4s ist in allen Dimensionen „etwas mehr dran“, an aktuelle Superphones reicht das Samsung Galaxy Ace 2 jedoch in keiner Weise heran. Mit 118 Gramm ist es eher leicht (HTC Desire: 135 Gramm, iPhone 4S: 140 Gramm), nicht zuletzt aufgrund des Materials.

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Wie fühlt sich das Galaxy Ace 2 an? Mit einem Wort: Gut. Für jemanden, der sonst ein Smartphone mit 4,8 Zoll-Bildschirmdiagonale verwendet, ist das Samsung Galaxy Ace 2 wie eine Rückerinnerung an längst vergangene Zeiten. Das Handy liegt nicht nur kompakt in der Hand, sondern lässt sich auch in jeder Situation einhändig bedienen. Angenehm sind die abgerundeten Kanten und auch der angedeutete „Huckel“ auf der unteren Rückseite, der beim Galaxy S1 und Nexus S allerdings deutlich ausgeprägter war.

Samsung verwendet Kunststoff, um das Galaxy Ace 2 zu bauen, das Gerät fühlt sich aber nicht billig an. Insbesondere der Akkudeckel weiß durch die fein (verglichen zum Vorgänger feiner) geriffelte Oberfläche zu gefallen, die beim Telefonieren sogar weniger rutschig ist als die des Galaxy S3. Der Akkudeckel für sich genommen ist relativ steif und vermittelt den Eindruck annehmbarer Stabilität. Er liegt nicht völlig plan auf, drückt man mit dem Finger etwa in Höhe des Samsung-Schriftzugs auf die Rückseite, gibt er nach, allerdings kaum merklich.

samsung galaxy ace 2 schräg rückseite

Auf der Rückseite oben, mittig platziert befinden sich Kameralinse, LED-Blitz und Samsung-Schriftzug, rechts neben der Kamera zudem der Gerätelautsprecher, der von einem Grill im Gehäuse vor Staub geschützt wird, im Deckel finden sich an dieser Stelle zwei Schlitze.

An der Front findet sich oben die Hörermuschel, rechts daneben sichtbar der Näherungssensor und die Frontkamera, zwischen Hörermuschel und Display noch der silberne Samsung-Schriftzug. Die Tasten bieten die für Samsung übliche Anordnung: „Echte“ eindrückbare Home-Taste in der Mitte, links daneben die kapazitive Menü-Taste, rechts daneben der ebenfalls kapazitive Zurück-Button.

An der linken Seite des Geräts findet sich die Lautstärkewippe, darunter der ungewöhnlich, aber praktisch platzierte und mit einer Kappe geschützte Micro SD-Slot, rechts oben die Powertaste. Für einen Rechtshänder ist diese Anordnung nach wie vor die bequemste, Linkshänder müssen sich in erster Linie an die für sie zu niedrig platzierte Lautstärkewippe gewöhnen. Oben ist wie gehabt der 3,5 mm Klinkenausgang platziert, unten das Mikrofonloch und der micro-USB-Port.

Das Samsung Galaxy Ace 2 besitzt eine Gestalt, die mit den meisten Handformen und -größen kompatibel ist. Dank der bewährten Samsung-Tastenanordnung und einer durchaus gesunden Gehäusedicke sorgt es für es ein Top-Handling – solange man keine zu dicken Finger hat, denn in diesem Fall bietet die Superphone-Klasse mit Displaygrößen jenseits der 4 Zoll mehr Touchscreen-Bedienkonfort.

In Sachen Verarbeitung macht das Gerät das Beste aus den durch den Preis diktierten Rahmenbedingungen: Ja, das Ace 2 besteht aus Kunststoff, ist dafür aber schön leicht und macht einen robusten Eindruck. Die Spaltmaße gehen in Ordnung, allerdings steht zu befürchten, dass sich zwischen Displayglas und Gehäuserand schnell manches Staubkorn festsetzt. Das ist allerdings auch beim nach wie vor erheblich teureren Samsung Galaxy S2 der Fall.

Das Galaxy Ace besitzt weder eine LED-Benachrichtigungsleiste noch einen dedizierten Kamerabutton – schade, aber in der Preisklasse kein Beinbruch.

Insgesamt kann man das Samsung Galaxy Ace 2 in Sachen Optik und Haptik als „angemessen“ und „solide“ bezeichnen. Samsung zeigt hier nichts, was man nicht schon einmal gesehen hat, vor allem kein glamouröses oder extravagantes Smartphone, aber es gibt auch keine negativen Überraschungen.

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Display

samsung galaxy ace 2 display

Das TFT-Display des Samsung Galaxy Ace 2 besitzt eine Diagonale von 3,8 Zoll. Da die Auflösung 800 x 480 beträgt, liegt die Pixeldichte bei 246 ppi. Das sind keine Retina-Dimensionen, allerdings ist die Bildschärfe nominell höher als bei Galaxy S1 und S2. Für ein Smartphone dieser Gewichtsklasse ist das absolut ausreichend: Pixel sind sowieso nicht sichtbar, das Bild besitzt eine gute Grundschärfe.

Wie in nahezu jedem aktuellen Smartphone, das ich getestet habe, ist die automatische sensorgestützte Helligkeitsanpassung unbrauchbar und stellt das Smartphone in fast jeder Situation zu dunkel ein. Es ist empfehlenswert, die Helligkeit manuell einzustellen und dann an die Situation anzupassen. Insgesamt ist das TFT-Display natürlich nicht so farbintensiv und blickwinkelstabil wie die OLED-basierten Bildschirme der Galaxy S-Serie, bleibt dafür aber auch bei sonnigem Wetter im Freien ablesbar.

In einem kurzen Vergleich mit dem Vorgänger ist das Display dann auch eine der größten Verbesserungen gegenüber dem Ur-Ace. Es ist scharf, farbecht, hell und zieht keine Schlieren mehr bei schnellen Bewegungen. Fazit: Für die Preisklasse absolut in Ordnung.

Kamera

samsung galaxy ace 2 kamera

Das im Samsung Galaxy Ace 2 verbaute 5 MP-Kameramodul ist keine Offenbarung: Bei hellen Lichtverhältnissen kann die Kamera zwar passable Ergebnisse erzeugen, allerdings ist das Farbbild generell etwas milchig und blass, mitunter ist ein Blau- oder Lilastich erkennbar. Ist das Motiv dunkel, fehlt es dem Bild an Kontrast. Beim Heranzoomen werden generell Pixelmatsch und Bildrauschen sichtbar.

Die Kamera-App ist die bereits von Samsung (unter Gingerbread) bekannte. Wer damit schnelle Schnappschüsse landen will, schaut in die Röhre, denn bis die Kamera-App einsatzbereit ist, vergehen bereits rund 4 Sekunden. Nach dem Druck auf den Auslöse-Button vergehen noch einmal rund 2 Sekunden, bis der Autofokus das Bild scharf gestellt hat und ein Bild geschossen wird. Immerhin kann der Nutzer den Autofokus auf einen beliebigen Teil des Bildes per Touch-to-Focus-Funktion richten. Diverse Einstellungen (z.B. manuelle ISO-Einstellung und Weißabgleich, Geotags, Bildeffekte, Lächelerkennung, Panoramamodus) flankieren den Funktionsumfang der App.

Videos schießt das Galaxy Ace 2 in 720p/HD. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Ergebnisse vergleichsweise gut, wenngleich leichte Verzerrungen bei schnellen Schwenks sichtbar sind.


    YouTube-Logo

Machen wir uns nichts vor: Das Galaxy Ace 2 ist kein Kamerahandy. Die Ergebnisse sind etwa auf dem Niveau des Samsung Galaxy S1, wenngleich immerhin ein LED-Blitz integriert ist und die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen brauchbar ist.

Software

Derzeit wird das Ace 2 mit Android 2.3.6 Gingerbread ausgeliefert, ein Update auf Android 4.0 ist aber von Samsung angekündigt worden.

Als Oberfläche kommt Samsungs TouchWiz 4.0 UI zum Einsatz, die Software befindet sich etwa auf dem Stand des Samsung Galaxy S2 vor dem ICS-Launch. Die Homescreen-Performance ist für Gingerbread-Verhältnisse flüssig, leidet aber etwas, wenn man viele Widgets oder gar ein Live Wallpaper aktiv hat. Mit dem Go Launcher oder Launcher Pro kann man noch etwas mehr an gefühlter Performance herausholen – TouchWiz ist aber bereits im Auslieferungszustand absolut brauchbar.

Einige Goodies liefert Samsung noch gegenüber Stock-Android mit, die hier Erwähnung finden sollen:

Zum einen ist als Tastaturalternative die praktische Wischeingabe per Swype mit an Bord – wenngleich mit einem etwas seltsamen Tastaturlayout. Screenshots kann man out of the Box über die Tastenkombination Home + Power anfertigen. Die Helligkeitssteuerung per Benachrichtigungsleiste funktioniert ebenfalls wie gewohnt: Automatische Helligkeit ausschalten und dann mit einer horizontalen Wischbewegung auf der Benachrichtigungsleiste nachjustieren.

Mit Memo und Mini Diary gibt es Apps für Notizen und eine Art Mini-Tagebuch. Taschenrechner und Sprachmemo sind für den einen oder anderen Nutzer sicherlich ebenfalls praktisch. Ein mittelmäßiger Musikplayer und ein Player für Videos sind vorhanden, zudem liefert Samsung den firmeneigenen Messenger und WhatsApp-Konkurrenten ChatON mit. Mit Polaris Office hat man ein zudem ein Office-Paket vorinstalliert.

Die von Vlingo bereitgestellte Sprachsteuerung – der Quasi-Vorgänger von S Voice im Samsung Galaxy S3 – kann über ein doppeltes Drücken der Home-Taste aufgerufen werden. Sie funktioniert aber nicht allzu gut. Auch über den Sinn der seinerzeit beim Launch des Galaxy S2 eingeführten Hubs (Game Hub, Music Hub, Social Hub) lässt sich streiten. In den Samsung Apps hingegen finden sich gelegentlich gute Apps kostenlos, die über den Play Store Geld kosten würden.

Insgesamt kann man der Software des Samsung Galaxy Ace 2 ein gutes Zeugnis attestieren: Hier wird auf Bewährtes gesetzt, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Positiv anzumerken ist, dass keine Werbe-Bloatware zum Ordern von Pizzas, Taxis oder Hotelzimmern mitgeliefert wird, wie bei manchen anderen Herstellern. Schön wäre es aber dennoch gewesen, wenn Samsung zumindest einen Teil der System-Apps deinstallierbar gemacht hätte, dafür muss man sein Smartphone jedoch weiterhin rooten.

Zum Thema Modifikationen: Wie von Samsung gewohnt, kann man das Gerät über eine Tastenkombination in den so genannten Downloadmodus versetzen und per ODIN modifizierte Kernels flashen. So kann man in einem Schritt den Bootloader entsperren, das Gerät rooten und ein Custom Recovery flashen. Eine Anleitung findet sich bei den XDA-Developers. Es ist davon auszugehen, dass mittelfristig auch diverse Custom ROMs für das Ace 2 verfügbar sein werden.

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Performance des Samsung Galaxy Ace 2

Wir haben keine Angabe von Samsung zum Typ des verbauten SoCs gefunden, laut verschiedener Berichte im Netz handelt es sich allerdings um den Novathor U8500 von ST Ericsson, der zurzeit auch in diversen anderen Mittelklasse-Smartphones (Sony Xperia Miro, U und P, Samsung Galaxy S Advance) zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu den anderen Geräten taktet Samsung die CPU allerdings von 1 GHz auf 800 MHz herunter. Wir vermuten, dass es sich hier eher um eine Business-Entscheidung handelt, mit dem Zweck, die eigene Mittelklasse und die Topmodelle des letzten Jahres nicht zu kannibalisieren, und dass es für die Herabstufung des Taktes keine technische Ursachen gab. Gut möglich also, dass aus der CPU mit Übertaktung noch deutlich mehr Leistung herausgekitzelt werden kann – das ist aber reine Spekulation und fließt natürlich nicht in unsere Wertung ein.

Die wohl interessanteste Frage beim Galaxy Ace 2 ist, ob das Gerät durch die Dual Core-CPU beschleunigt oder durch den mit 800 MHz recht geringen Takt ausgebremst wird. Beruhigung für alle, die letzeres befürchteten – das Smartphones profitiert eher von der ungewöhnlichen Konstellation: Im Alltagsbetrieb gehen die meisten Aufgaben flüssig von der Hand, die Ladezeiten von Apps sind gering, auch Multitasking funktioniert dank 768 MB RAM recht gut.

In Benchmarks liegt das Gerät leicht unter den Tegra 2-Geräten aus dem letzten Jahr, etwa dem Optimus Speed, aber deutlich vor Single Core-Geräten – selbst solchen mit Taktfrequenzen von 1,4 GHz wie dem Samsung Galaxy S Plus oder dem Sony Xperia arc S. Hier einige Ergebnisse aus verbreiteten Benchmarks:

  • GLBenchmark 2.1 Egypt Offscreen: 181 frames / 16 fps
  • Antutu: 4537
  • CF-Bench: Overall: 4350, Native: 7490, Java: 2258

2D-Spiele laufen generell problemlos. Im 3D-Bereich waren wir überrascht, dass sich Madfingers Zombiesmasher Dead Trigger flüssig spielen ließ. Auch Fruit Ninja in der neueren Version mit 3D-Obst lief flüssig, der Touchscreen reagierte präzise. GTA 3 verweigerte leider den Start.

Summa summarum: Leistungsmäßig geht das Galaxy Ace 2 voll in Ordnung, auch wenn man als von Android 4.x verwöhnter Tester natürlich die „Snappiness“ von Ice Cream Sandwich oder gar Jelly Bean vermisst. Hoffen wir, dass Samsung das versprochene Update bald liefert und dieses auch den Erwartungen entspricht, die man an ICS hat – in die Wertung fließen allerdings keine Versprechen ein, sondern lediglich der Ist-Zustand.

Konnektivität und Speicher

Das Samsung Galaxy Ace 2 verfügt über insgesamt 4 GB internen Speicher. Davon sind rund 1,3 GB Systemspeicher – von denen im Auslieferungszustand immerhin 900 MB für selbst installierbare Apps zur Verfügung stehen – und rund 1,2 GB SD-Speicher. Der Rest ist für das Betriebssystem reserviert. Dank des bereits erwähnten micro SD-Slots lässt sich der Speicher, etwa für Videos, Fotos und Musik preisgünstig um bis zu 32 GB erweitern.

In Sachen Konnektivität serviert das Ace 2 ebenfalls Standardkost: Neben den WLAN-Standards b/g/n, Kompass, GPS und den üblichen Sensoren bietet es mobile Netzverbindungen per HSPA bis 14,4 Mbps. Verbindungsabbrüche oder Ähnliches sind uns im Test nicht aufgefallen. Das GPS funktionierte überraschend gut, der Kompass hingegen war sich trotz Nachkalibrierung nicht immer sicher, wo Norden ist.

Das Ace 2 beherrscht Streaming von Medien wie Bildern, Filmen und Musik vom und auf das Gerät per DLNA über die mitgelieferte AllShare-App.

Telefonie

samsung galaxy ace 2 hörermuschel

Subjektiv klangen die Gespräche, die wir mit dem Galaxy Ace 2 geführt haben, etwas dumpf und entsprachen nicht der Qualität etwa eines Samsung Galaxy S3. Trotzdem blieb die Stimme des Gesprächspartners sowie die eigene Stimme für den Gesprächspartner verständlich, es kamen keine Gesprächsabbrüche oder Unterbrechungen zustande.

Alltagstauglichkeit

Das Samsung Galaxy Ace 2 besitzt ein gutes Handling, es lässt sich dank der kompakten Maße jederzeit einhändig bedienen und ohne ästhetische Bedenken in die Hosentasche stecken. Die verglichen mit aktuellen Topmodellen etwas höhere Dicke des Galaxy Ace 2 wirkte sich im Test eher positiv aus. Zudem ist das Display auf der höchsten Stufe sehr hell und somit tageslichttauglich, was man vom Topmodell Galaxy S3 nicht unbedingt behaupten kann. Mit einer Ladung des 1500 mAh-Akkus bei einem Nutzungsprofil mit verhältnismäßig vielen aktiven Hintergrunddiensten und aktivem WLAN kommt man zwar über den Tag – knapp wird es allerdings, sobald man das Smartphone überproportional häufig nutzt oder sich viel außerhalb der Reichweite von WLANs aufhält. Wer sein Handy viel nutzt, sollte also ein Ladekabel mit sich führen. Hier kann man eventuell auf Besserung durch Android 4.0 und die dort mögliche Deaktivierung unnötiger Hintergrund-Apps und Systemdienste hoffen.

Fazit zum Samsung Galaxy Ace 2

Das Samsung Galaxy Ace 2 ist ein pragmatisches Smartphone. Für einen verhältnismäßig günstigen Preis erhält man ein Gerät ohne echte Schwächen, aber auch ohne Gebiete, in denen es brilliert. Das Ace 2 ist ein Smartphone, das dazu taugen mag, unterwegs E-Mails zu lesen, im Netz zu surfen und Anrufe zu tätigen – als Statusobjekt taugt es nicht. Wer damit leben kann, erhält ein in jeder Hinsicht „okayes“, aber unprätentiöses Android-Handy zum guten Preis.

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Unsere Wertung

  • Display: 3/5
  • Verarbeitung und Haptik: 3/5
  • Software: 3/5
  • Performance: 3/5
  • Telefonie: 3/5
  • Kamera: 2/5
  • Konnektivität und Speicher: 3/5
  • Alltagstauglichkeit: 4/5

Gesamt: 3/5

Pro

  • Dual Core-Power zum kleinen Preis
  • Deutlicher Fortschritt gegenüber Vorgänger
  • Keine echten Schwächen

Kontra

  • Biedere Ästhetik
  • Noch kein Android 4.0
  • Kamera unterdurchschnittlich

Samsung Galaxy Ace 2 – Galerie

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    [...] Samsung Galaxy Ace 2 (hier im Test) ist ein gutes Gerät zum konkurrenzfähigen Preis: Es verfügt über eine Dual Core-CPU vom Typ [...]

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