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HTC One S im Test: High-End-Smartphone für den Mainstream


16.04.2012, 13:55 Uhr

HTC-One-S-front-right

Kurz nach Sony mit dem Xperia S lässt auch HTC seine neue Smartphone-Serie One auf den sehnsüchtig nach den ersten Geräte-Highlights des Jahres lechzenden Markt los. Das One S markiert dabei hinsichtlich der reinen Nomenklatur die Mitte zwischen One V und dem Flaggschiff One X – zu unrecht: Denn nominell ist das One S weder Mittelklasse, noch zweite Wahl. Es ist ein Highend-Gerät für den Mainstream; eher eine fast gleichwertige Alternative zum One X, für Nutzer, die es etwas kompakter mögen. Wir haben unseren Anfang in dieser speziellen Mitte gesucht und beginnen unsere Testreihe der One-Serie daher mit dem HTC One S.

Drei Geräte hatte HTC auf dem Mobile World Congress Anfang März offiziell präsentiert; drei Smartphones, die drei verschiedenen Konsumentengruppen ansprechen sollen: Das One X für den Tech-Enthusiasten, der neben Galaxy Nexus und Galaxy Note nun auch eine 4,7 Zoll-Alternative von HTC mit Android findet. Das One V für den Einsteiger oder den bescheidenen aber traditionsbewussten Geek (der weiß, wie HTC Hero und Legend aussahen). Und das One S für … die unbestimmte Menge dazwischen? Für den Mainstream? Schließlich kostet es 100 Euro weniger als das X, ist gleichzeitig aber 200 teurer als das V – und mit 500 Euro auch kein Gerät, das sich gänzlich unbeleckte Smartphone-Neugierige zulegen würden.

Wer also soll das One S kaufen? HTC hat es auf der Pressekonferenz in Barcelona, vertreten durch ihren Chefdesigner, sinngemäß so erklären lassen: „Das One X lege ich nach meinem Arbeitstag zur Seite und nehme das One S mit in die Disco“. Ein schickes Zweitgerät also? Der SLK für die Hosentasche? In der echten Welt, abseits der gutbezahlten Chefdesigner wohl kaum. Auf dem Papier ist es eigentlich ein Highend-Smartphone; eines, das sich Poweruser zulegen sollen, Menschen die Spaß an Technik haben – aber eben auch auf Kompaktheit und Style wert legen. Denen ein Galaxy Nexus zu groß ist und denen es beim Galaxy S II an Ästhetik fehlt. HTC-Nutzer 2.0 eben. Design plus Power plus kompakte Abmessungen plus ein noch hinnehmbarer Preis und dafür ein klein bisschen weniger Hightech, als in aktuellen Superphones. Ob diese interessante Gleichung aufgeht, ob HTC hier vielleicht eine ganz neue Mittelklasse erfunden hat oder ob das One S im Ergebnis dann doch „nicht Fisch, nicht Fleisch“ ist, versuchen wir in unserem Testbericht zu klären.

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Unboxing und erstes Hands-On vom HTC One S

Bevor es ans Eingemachte geht, muss das Gerät natürlich erst einmal ausgepackt und hochgefahren werden – haben wir bereits vor ein paar Tagen erledigt, aber wer an dieser Stelle die volle Packung HTC One S möchte, bitteschön:


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Auch haben Frank und ich vor ein paar Tagen schon einmal das Sony Xperia S und das HTC One S grob miteinander verglichen:


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Design, Verarbeitung und Ergonomie

Machen wir uns nichts vor, das HTC One S ist ein Showroom-Model, das vor allem mit seinen äußeren Werten reizen soll. Ja, innerlich ist durchaus auch Substanz vorhanden, in erster Linie soll das S aber ein Hingucker sein: Schlank und mit betörender Oberfläche: Egal ob beim schwarzen mit der Micro Arc Oxidation-Technologie behandelten oder beim blauen Modell, bei dem durch Anodisieren ein Farbverlauf auf der Rückseite erzeugt wird – es hebt sich vom bislang HTC-üblichen Unibody-Design deutlich ab, vom Smartphone-Einerlei aus Kunststoff und falschen Chromleisten.

Dafür ist meines Erachtens die Form, die man dem One S gegeben hat, nichts Besonderes, zumindest nicht absolut betrachtet. Wertet man das One S als indirekten Nachkommen des HTC Sensation – und das darf man in vielerlei Hinsicht durchaus tun – ist natürlich ein gewaltiger Fortschritt zu erkennen: Zwischen den 11,3 Millimetern Dicke des Sensation und den mageren 7,8 Millimetern des One S liegen Welten. Aber im Vergleich mit anderen Highend-Geräten hinkte HTC da bislang eben einfach etwas hinterher; insofern ist es schön, dass die Taiwaner endlich in Zeiten flacher Smartphones angekommen sind. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist die Gestalt des One S deswegen aber noch nicht.

HTC One Back Side

Außerdem ist das Gerät trotz seiner nominellen 4,3 Zoll Displaygröße insgesamt doch größer, als man denkt: Meine Kollegin Nicole Scott von netbooknews.com hielt bei einer Gelegenheit mein Testgerät in ihrer zierlichen Hand und war enttäuscht – sie hatte gehofft, sie könne das One S locker mit einhändig bedienen. Dem war aber nicht so, und tatsächlich ist das One S nicht bedeutend kleiner als das Galaxy Nexus oder das One X. Ohne Umzugreifen oder Zuhilfenahme der zweiten Hand lassen sich untere und obere Leiste von kleinen Händen nicht bedienen.

Nichtsdestotrotz passt das Design des One S, auch wenn es mich persönlich nicht in Wallung bringt (nicht so, wie mich beispielsweise das Design des Galaxy Nexus bewegt hat); und es wird reichlich Anhänger finden, denn es muss ja nicht das besonders Extrovertierte sein, dass die Massen anspricht (wie der VW Golf seit Jahrzehnten beweist), sondern das Stimmige, vielleicht in Teilen sogar etwas Biedere, das dem One S innewohnt: Ich glaube nicht, dass Mitmenschen in der U-Bahn mit offenen Mund auf das Gerät starren werden – aber durchaus, dass Tischnachbarn abends in der Bar sagen werden: „Was ist das eigentlich für ein Gerät? Sieht irgendwie cool aus …“

Auch hinsichtlich der Verarbeitung macht HTC mit dem One S noch einen Schritt nach vorne: Alles sitzt fest, nichts klappert, keine störenden Spaltmaße tun sich auf – das ganze Grät wirkt wie aus einem Guss und äußerst stabil, fast schon (zu) steif, wenn man es in der Hand hält.

Kleine Mankos gibt es dennoch: Zwischen Screen und Fassung ist, vermutlich bauartbedingt, ein ganz kleiner Spalt – und der fängt nach ein paar Tagen bereits an zu verschmutzen. Ich bin sicher, dass dieser nach ein paar Wochen gut gefüllt sein wird mit Fett, Schuppen, Fusseln und Staub. Und weil er so schön schmal ist, wird man diesen Schmutz auch nur sehr schwer herausbekommen. Noch schlimmer wiegt das bei der Frontkamera, denn diese ist unsinnigerweise ein paar Millimeter versenkt – damit sich auch in dem so entstehenden Loch Dreck ansammeln kann, der sich nur möglichst umständlich wieder entfernen lässt. Dritter Punkt, der den ansonsten guten äußeren Eindruck trübt: Die herausstehende Rückkamera. Liegt das One S auf der Rückseite, so ruht es notgedrungen auf der Kamera – wodurch diese ebenfalls verschmutzt und, schlimmer noch, die Glasabdeckung vor der Linse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zerkratzen wird.

Die zuletzt kolportierten Meldungen über lose sitzende Rückabdeckungen und das Wegsplittern der mattschwarzen Oberfläche können wir nur rudimentär bestätigen: Der Deckel zum SIM-Slot sitzt so bombenfest, dass wir eher Mühe hatten, ihn zu lösen – ich vermute, dass die Nutzer, die von lockeren Abdeckungen berichten, diese beim Öffnen kaputt gemacht haben (was ihnen nicht anzulasten ist, denn er sitzt wirklich sehr, sehr fest). Am unteren Rand unseres One S findet sich tatsächlich ein kleine weiße Macke; obwohl das Gerät nie heruntergefallen ist oder zusammen mit harten Gegenständen in der Tasche transportiert wurde – gut möglich, dass dort der „Lack“ abgesplittert ist; ausgebreitet hat sich diese winzige Stelle bislang jedenfalls nicht weiter.

Zusammengefasst sind Design, Verarbeitung und Haptik des One S ein gelungener Wurf – nicht Designpreis-verdächtig, aber Augen- und Hand-schmeichelnd und qualitativ hochwertig.

[Update] Keine zwei Tage nachdem ich obige Absätze geschrieben hatte, begann auch bei meinem Testgerät die SIM-Abdeckung zu wackeln – aus meiner Sicht aus einem recht simplen Grund: Eben weil diese anfänglich so fest sitzt, verbiegt man beim Öffnen beinahe schon zwingend die kleinen Plastiknuten, die den Deckel am Gehäuse halten. Und wenn die erst einmal außer Form gebracht sind, hält das ganz Konstrukt eben nicht mehr fest, sondern gibt bei Druck leicht nach, was sich dann „ausgeleiert“ anfühlt. HTC ist sich der Probleme aber inzwischen bewusst und hat erste Notmaßnahmen angekündigt. Der ärgerliche Beigeschmack, dass die Qualitätssicherung bei der Verarbeitung der Smartphones nach wie vor die Achillesferse von HTC ist, bleibt damit aber. [/Update]

Das Display des HTC One S

Es geht ein Gespenst um in der Smartphone-Welt, das Gespenst der Pentile-Matrix. Diese Technik, bei der statt einer RGB eine RGBR-Pixel-Matrix genutzt wird, kommt zum Beispiel auch im Samsung Galaxy Note und im Galaxy Nexus zum Einsatz und lässt sich am fehlenden „Plus“ hinter dem Begriff Super AMOLED identifizieren – ein Super AMOLED Plus-Screen ist hierzulande bislang lediglich im Galaxy S II verbaut; auch das Galaxy Tab 7.7 setzte auf diese bessere Display-Technik. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, besteht der Nachteil der Pentile-Matrix darin, dass hier mittels eines Tricks (über die Verwendung von nur zwei statt drei sogenannter Subpixel) die Auflösung künstlich erhöht wird, was in der Folge zwar zu einer höheren nominellen aber geringeren tatsächlichen Auflösung und einer Minderung der Anzeigequalität führt.

Das HTC One S muss also lediglich mit einem Super AMOLED-Screen, der auch noch mit bescheidenen 960 x 540 Pixeln auflöst, Vorlieb nehmen – und ist das nun wirklich schlimm? Das kommt letztlich auf die Ansprüche des Nutzers an. In einem Gerät wie dem Galaxy Nexus haben mich damals die Unzulänglichkeiten des Displays massiv gestört; auch weil Samsung im Galaxy Note trotz Pentile Matrix bewiesen hatte, dass es besser geht. Beim HTC One S würde ich hingegen ob des Preises, der Positionierung des Smartphones, der schlanken Gestalt (die ein AMOLED-Display zwingend fordert), der ohnehin eher geringen Auflösung und der ansonsten hinnehmbaren Displayleistung Gnade vor Recht walten lassen: Denn solange man kein Galaxy Note oder auch den großen Bruder One X mit seinem HD-SLCD daneben legt, stört es nicht weiter, dass man auf dem One S bei genauem Hinsehen Pixel zählen kann (was auch an der niedrigen Auflösung liegt) oder leichte Farbverfälschungen am Rand der Icons sieht (was an der Pentile-Matrix liegt). Vorhanden sind diese Defizite aber dennoch; das One S hat kein besonders herausragendes, aber ein akzeptables Display.

Akzeptabel sind die kräftigen Farben, die gute automatische Helligkeit sowie die recht gute Leuchtstärke bei höchster Helligkeitsstufe. Auch bei den Weiß- und Schwarzwerten darf Zufriedenheit gemeldet werden: Schwarz ist kräftiges, dunkles Schwarz und Weiß ist beinahe Weiß – wenn auch mit leichtem Graustich in der automatischen Helligkeitsregelung und deutlich wahrnehmbaren Gelbstich bei voller Helligkeit.

Trotz Gnade und der grundsätzlichen Akzeptanz für das Super AMOLED-Display des One S muss aber auch festgehalten werden, dass der Screen des Smartphones der schlechteste Teil des Gesamtpaketes ist. Hätte HTC in Ermangelung eines Super AMOLED Plus-Screens (der bisher Samsungs eigenen Geräten vorbehalten ist) zumindest die Auflösung nach oben schrauben können. Vielleicht wollte man aber auch gerade an dieser Stelle dann doch den Unterschied zum One X deutlich (und rentabel) machen und hat sich bewusst für einen Screen entschieden, der – seien wir ehrlich – trotz des vermeintlichen Fortschritts von SLCD auf Super AMOLED letztlich doch den faden Beigeschmack der aufgetragenen Kinderklamotte vom inoffiziellen Vorgänger HTC Sensation hat.

Was die Spiegelung und die Lesbarkeit im Freien angeht, bleibt festzuhalten, dass der Screen des One S zwar schon stark spiegelt, das Display aber ob seiner kräftigen Farben und Strahlkraft auch unter der in (den letzten Tagen meist verdeckten) Sonne über Berlin grundsätzlich gut sichtbar blieb; im Hochsommer könnte es aber durchaus zu Problemen im grellen Licht kommen.

Eine letzte Bemerkung, die indirekt mit dem Display zu tun hat: Ich weiß nicht, wie HTC es hinbekommen hat und ob das überhaupt belegbar ist – aber der Screen des One S blieb während meines Test erstaunlich schlierenfrei. Und wenn sich doch mal ein unschöner Fettfleck bemerkbar machte, war dieser ganz leicht mit dem Hemdsärmel wegzuwischen.

Hardware und Leistung

Das HTC One S ist bekanntermaßen mit einem Snapdragon S4 Krait-SoC von Qualcomm ausgestattet. Dieser Chipsatz wird im 28nm-Verfahren hergestellt und versprach schon im Vorfeld ganz neue Leistungsdimensionen bei gleichzeitig gesenktem Strom-Verbrauch zu erreichen. Erste Benchmarkergebnisse (die allerdings aus Qualcomms eigenem Vellamo-Testparcours stammten) schienen die Erwartungen dann auch zu bestätigen: Selbst NVIDIAs Quad Core-Tegra 3 sah zunächst alt aus gegen den mit mit 1,5 GHz getakteten Krait im One XL. Das One S taktet genauso hoch – ist es tatsächlich schneller als beispielsweise das Galaxy Nexus oder gar das ASUS Transformer Prime?

Ist es nicht – in unseren Testläufen und im Alltagsbetrieb konnten wir dem One S zwar durch die Bank ein hohe Leistung attestieren, dennoch reicht es trotz niedriger auflösendem Display nicht an die Performance-Werte eines Transformer Pad Prime heran und befindet sich lediglich leicht vor dem Galaxy Nexus (Quadrant stellt hier ein Ausnahme dar, wertet unserer Ansicht nach aber das Galaxy Nexus immer noch viel zu niedrig):

  • Quadrant: 4387, 4962, 5084
  • CF-Bench Overall: 9624, 9565, 7835
  • AnTuTu: 7117, 7099, 7055

Damit soll natürlich nicht gesagt sein, dass das One S langsam sei: Im normalen Betrieb, beim Scrollen über den Homescreen oder Stöbern durch den App-Drawer läuft alles stets butterweich, trotz der über Android 4.0 Ice Cream Sandwich thronenden Herstelleroberfläche Sense 4 (dazu später mehr). Auch grafikintensive Spiele wie Shadowgun, Reckless Racing oder GTA 3 laufen flüssig, wenn auch ab und an durchaus ein leichtes Hakeln festzustellen ist.

Die Performance des One S geht also sowohl für ein Gerät der oberen Mittelklasse als auch der unteren Oberklasse mehr als in Ordnung – nur einen absoluten Überflieger darf man aber trotz des mit vielen Vorschusslorbeeren bedachten S4 Krait-Chips nicht erwarten.

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Konnektivität, Datenverbindung und Gesprächsqualität

In Sachen Anschlüsse hält sich das One S eher vornehm zurück: Lediglich ein Micro USB-Port zum Aufladen und für die Datenübertragung mit dem PC findet sich an rechten Seite, ein 3,5 mm-Klinkenstecker am oberen Rand. Das war’s – kein HDMI-out, kein MicroSD-Slot. Wir hatten bereits darüber gesprochen und geschrieben, wie dieser Zwang zur Cloud durch das Fehlen von Möglichkeiten, den Gerätespeicher physisch zu erweitern, zu werten ist. Für mich persönlich ist es ein großes Manko, weil ich beim One S faktisch auf die verbauten 16 GB internen Speicher festgenagelt bin; und der dürfte, zum Beispiel wenn ich mit der guten Kamera der Gerätes schicke 1080p-Video schieße, ganz schnell voll sein. Und dann? Lade ich womöglich unterwegs im Ausland flugs ein paar GB Daten in Cloud? Wohl kaum – vielmehr ist dann einfach Schluss mit Videos aufnehmen, bis ich die Daten auf einen Laptop, das Wi-Drive o.Ä. überspielen konnte. Alleine dieses Faktum schränkt die Alltagstauglichkeit des One S (und weitergedacht eigentlich sogar die Möglichkeiten der Kamera) massiv ein.

Ins Netz verbindet sich das One S per UMTS oder WLAN. Die Datenverbindung unterstützt den schnellen 3G HSPA-Modus, das WLAN-Modul kommuniziert über den IEEE 802.11b/g/n-Standard mit Routern. Unser Testgerät schwächelte via WLAN aber ab und an: In bestimmten Situationen und bei verschiedenen Routern, meldete sich das Smartphone selbsttätig aus dem Netz ab und war dann auch nur durch Aus- und Wiedereinschalten der WLAN-Funktion am Gerät zu einer erneuten Verbindung zu überreden; nur um sich kurz danach wieder abzumelden. Manchmal half hier ein Neustart – das Phänomen blieb aber erratisch. Ein zweites Testgerät, das wir prompt geordert hatten, hat uns leider nicht rechtzeitig erreicht, weshalb wir aktuell nicht mit Gewissheit sagen können, ob es sich dabei um ein Phänomen eines Montags-Modells handelt, oder ob das One S Probleme mit bestimmten Routern oder WLAN-Konstellationen hat. Da mir im Netz bislang keine ähnlichen Meldungen untergekommen sind, vermute und hoffe ich auf erstes Szenario. Wir werden das sofort bei Erhalt eines zweiten Testgerätes prüfen und dann nachreichen.

[Update]: Wir dürfen Entwarnung bezüglich des erratischen WLAN-Verhaltens geben – auf dem gerade eingetroffenen zweiten Testgerät funktioniert die Verbindung mit allen mir zur Verfügung stehenden Routern und WLAN-Netzwerken problemlos und stabil. [/Update]

Neben WLAN und UMTS beherrscht das One S natürlich auch noch Bluetooth 4.0 und den DLNA-Standard zur drahtlosen Medienübertragung an geeignete Endgeräte.

Die Gesprächsqualität mit dem One S war durchweg gut: Meine Gesprächspartner konnten mich und ich sie stets gut verstehen. Angemerkt sei zum einen noch, dass die Stimme am anderen Ende der Leitung bei voller Lautstärke geradezu in das eigene Trommelfell brüllt, hier darf man den Lautstärkeregler beruhigt ein paar Stufen herunter drücken; zum anderen scheppert der Lautsprecher des One S beim Freisprechen gewaltig – das tut er im Übrigen auch beim Musikhören, dazu mehr im folgenden Audio-Absatz.

Die Audioqualitäten des One S

Das HTC One S sollte dank verbauter Beats Audio-Technologie eigentlich ein kleines Klangwunder sein. Zwar werden die zu diesem Label/Feature zugehörigen Kopfhörer nicht mehr mitgeliefert (stattdessen gibt es Plastikkopfhörer, die zwar nett designt, im Endeffekt aber wie so oft nur Füllmaterial für den Karton sind), immerhin arbeitet aber ein spezieller Soundchip zur Klangoptimierung im Inneren des Gerätes. Außen, auf der Rückseite, prangt gar das beatsaudio-Logo.

Ich bin kein audiophiler Mensch, ich habe auch kaum Ahnung von Musik: Wo Kollege Daniel bei schlechten Boxen und Kopfhörern (oder auch Musik) das Gesicht vor Schmerzen verzieht, nicke ich munter im Takt weiter. Dass Beats Audio im One S aber maximal ein Marketing-Gag ist, höre sogar ich (oder höre nur ich das?): Das Einzige, was die vermeintlich Klangoptimierung tut, ist den Bass anzuheben und das Gesamtklangbild dumpfer wirken zu lassen – besser als ohne Optimierungen ist daran für mich, offen gesagt, nichts.

Hinzu kommt, dass der externe Lautsprecher des One S scheppert und blechern klingt – da ist der Sound auf meinem ollen Galaxy I9000 besser. Und so hart das jetzt auch klingen mag, gehe ich soweit, zu behaupten: Die externe Audioausgabe des One S ist ein Zumutung; sofern nicht zufällig die Box an unserem Testsample kaputt sein sollte (ja, so schlimm klingt das). Mit eingesteckten Kopfhörern dann oder angestöpselten Boxen ist alles normal, nicht mehr, nicht weniger. Wer also ob des Beats Audio-Aufdrucks eine kleines Klangwunder erwartet, wird enttäuscht sein. Wer Wert auf guten Klang aus den Gerätelautsprechern legt, sollte hingegen zum Sony Xperia S greifen, das auf diesem Gebiet weit voraus ist.

Die Software im HTC One S

Das HTC One S wird mit der neuesten Android-Iteration „Ice Cream Sandwich“ in der Version 4.0.3 ausgeliefert, darüber liegt HTC aktuellste Benutzeroberfläche Sense 4. Sense 4 ist, vor allem verglichen mit dem, was andere Hersteller so an eigenen Oberflächen rauskloppen, ziemlich gut: hübsch, schnell, funktional und sogar weitestgehend konsistent implementiert.

Aber sie ist keinesfalls besser als die UI von Android 4.0. Ja, die Kamerasoftware ist toll und beinhaltet wirklich gute Funktionen, die es unter Android so nicht gibt. Und das Keyboard ist auch hübsch, genauso wie das Wetterwidget, die Multitask-Ansicht – die unter Sense in 3D und vertikal daherkommt — und von mir aus auch noch die untere Dockingleiste. Aber allein das Einstellungsmenü (mit seltsamem Ziehharmonika-Effekt) und die Kontakte sind so viel verwirrender und unübersichtlicher als unter purem Android. Und sie sehen verglichen mit der futuristisch-minimalistischen Holo-UI geradezu altbacken aus.

Auch gibt es dann doch ab und an Probleme mit der Konsistenz: In manchen Anwendungen gibt es Pop-ups oder Fenster, die nicht angepasst wurden und im Ice Cream Sandwich-Style gehalten sind, in anderen wird in Ermangelung eines Hardware-Menübuttons (das One S hat nur „Zurück“, „Home“ und „Multitasking/Letzte Apps“) und in Abwesenheit der ICS-Softwarebuttons eine Leiste am unteren Rand eingeblendet, über die das Menü erreicht werden kann. Nur wird diese sehr häufig (ein System ließ sich nicht erkennen) redunanterweise auch dann angezeigt, wenn die App den Menübutton oben rechts sowieso darstellt. Dass das unnötigen Platz wegnimmt, muss nicht extra erwähnt werden. Irgendwie hat man immer den Eindruck, dass ICS wie ein sterbender Schwan unterhalb der Sense-UI leidet und verzweifelt versucht, an die Oberfläche zu kommen. Und man würde diesem Schwan doch so gerne dabei helfen.

Sense 4 ist damit kein Argument gegen das One S; und ich kann den Gedanken der Hersteller, ihre Geräte über die Software von der Konkurrenz abgrenzen wollen, intellektuell grundsätzlich auch greifen – aber ich muss ihn nicht gut finden. Es wird Zeit, dass Vanilla-Android zur Standard-Oberfläche wird und Hersteller-Anpassungen nur noch dann (und auch dann nur fakultativ) zum Einsatz kommen, wenn sie besser sind, als das, was Google uns mit Ice Cream Sandwich gegeben hat. Erst dann funktioniert das Argument der Alleinstellung für mich; bis dato entscheidet man sich doch eher für das kleinere Übel unter diesen ganzen UIs. Sense 4 ist insofern ein ziemlich kleines Übel.

Kamerafunktion und Bildqualität

Herzstück des One S, oder besser Herzstück der One-Serie in Kombination mit Sense 4 ist die Kamerafunktion: Genau diesen Schwerpunkt hatte HTC auch bei der Präsentation der Geräte gewählt – da das Fotografieren und Teilen von Schnappschüssen nach wie vor und weiterhin eine der wichtigsten Funktionalitäten eines Smartphones ist, sollten One S und One X genau diesen Aspekt besonders fokussieren und noch besser machen.

Und das ist zum Teil auch gelungen: Hardware-seitig protz das One S mit 8 Megapixel-Auflösung, intelligentem LED-Blitz, BSI-Sensor für Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen, Videostabilisierung, F2.0-Blende und 28 mm-Objektiv. Und auch hinsichtlich der Software bietet das Smartphone mit dem Continuous Shooting-Modus, der Zeitlupen-Aufnahme, integrierten Filtern oder der Option, Schnappschüsse aus der Video-Aufnahme oder -Wiedergabe heraus zu erstellen, viele sinnvolle Optionen und Features.

Was mir in Sachen Funktionalität besonders gut gefallen hat, war zum einen die Geschwindigkeit, mit der die Kamera startet: Zwar gibt es, anders als im Sony Xperia S, keinen dedizierten Hardware-Button, ein Tippen auf die entsprechende Verknüpfung lässt die Kamera-App aber beinahe verzögerungsfrei aufspringen. Da der Auslöser genauso schnell arbeitet, lassen sich mit dem One S innerhalb einer Sekunde und mit nur zwei Fingertipps quasi von jetzt auf gleich Fotos schießen. Oder Videos, denn praktischerweise liegt der Button zum Start einer Video-Aufnahme gleichberechtigt unter dem Foto-Button und auch die Bewegtbild-Aufnahme startet extrem schnell – zeitintensives Umschalten: Fehlanzeige.

Was der ganzen Schnelligkeit der Kamera-App ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt, ist der Autofokus – der pumpte im Testgerät nämlich beinahe konstant nach; was zu einem immer „wobelligen“ Bild im Sucher und schlimmer noch dazu führte, dass wirklich „aus der Hüfte“ geschossene Fotos tendenziell unscharf waren oder die falsche Stelle fokussierten – wie unsere Testfotos zum Teil beweisen. Wer ein scharfes Bild mit dem One S schießen möchte, kommt nicht umhin, dem Autofokus entweder doch ein paar Sekunden zu geben oder gar manuell nachzujustieren. Die Qualität der mit dem One S geschossenen Fotos ist gut bis sehr gut, wenn sie zuweilen auch etwas überbelichtet wirken.

„Wobbeln“ mussten wir leider auch bei der Videoaufnahme feststellen. Und ganz ehrlich: Trotz eingeschalteter Videostabilisierung erscheint mir unser Testvideo nicht besonders ruhig:


    YouTube-Logo

Spaßig und für gewisse Anwendungsszenarien gewiss auch sinnvoll sind die eingebauten Filter zur Bildveränderung, die sich sowohl vor dem Shoot als auch, in veränderter Form nachträglich anwenden lassen (sie ersparen zumindest Instagram), sowie Features wie die Zeitlupenaufnahme oder der Continuous Shooting-Modus, der in schneller Abfolge bis zu 20 Fotos aufnimmt und dem Nutzer dann die Wahl lässt, alle Schnappschüsse zu behalten oder sich für den besten zu entscheiden. Die Sache mit den Schnappschüssen während oder aus einer fertigen Videoaufnahme heraus ist ebenfalls ein praktisches Feature, wobei ich in den meisten Fällen letzteres Szenario gewählt habe – während der laufenden Aufnahme auszulösen, erschien mir redundant und störend. Außerdem gibt es noch einen nativen HDR-Modus, der interessante Ergebnisse produziert.

Alles in allem ist die Kamera bis auf ein paar Probleme mit der Schärfe und den nicht wirklich überragenden Videos, die sie aufnimmt, sowohl hinsichtlich des technischen Vermögens als auch besonders in Anbetracht ihre vielseitigen Bedien- und Bearbeitungs-Möglichkeiten ein äußerst gelungener Wurf – es macht Spaß, damit knipsend durch die Gegend zu laufen und alle möglichen Features auszuprobieren. Und trotz aller Kritikpunkte muss natürlich auch festgehalten werden, dass wir immer noch von einem Smartphone mit Kamera sprechen; Wunder darf man von solchen Lösungen natürlich aktuell noch nicht erwarten, auch wenn die Geräte-Hersteller den Mund in dieser Hinsicht zuweilen zu voll nehmen (und sich damit irgendwie auch ins eigene Fleisch schneiden).

Akku und Alltagstauglichkeit

Wo der Snapdragon S4 Krait im HTC One S tatsächlich auftrumpft, ist hinsichtlich seines relativ geringen Stromverbrauchs: Bei normaler Nutzung, mit Browsen über WLAN und UMTS, gelegentlichem Spielen oder Video-Schauen und ein bis zwei durchschnittlich langen Telefonaten hielt der mit 1650 mAh nicht gerade riesige Akku dennoch im Schnitt mindestens 24 Stunden durch. Bei intensiverer Nutzung fällt dieser Zeitraum natürlich kürzer aus; über einen normalen Arbeitstag vom Aufstehen bis zum Einschlafen sollte das One S in der Regel aber locker kommen. Außerdem lädt der Akku erfreulich schnell: Nach zwei Stunden an der Steckdose ist er wieder voll.

Leider, leider ist der Akku des One S fest verbaut – unterwegs also einfach mal einen Ersatzakku einlegen oder gar einen größeren Alternativakku nutzen ist also nicht. Man ist auf Gedeih und Verderb auf das 1650 mAh-Kraftwerk festgenagelt. Und das ist trotz der guten Ausdauer ein ziemliches Manko.

Alles in allem kann man dem HTC One S dennoch eine gelungene Alltagstauglichkeit attestieren: Es ist schnell genug für beinahe alle aktuellen Anwendungen und den Normalbetrieb sowieso, es sieht gut aus, liegt gut in der Hand, hat ausreichend kompakte Abmessungen, einen auch im Freien gut, wenn auch nicht überdurchschnittlich gut ablesbaren Bildschirm, eine sehr umfangreiche und schnelle Kamera und einen ziemlich ausdauernden Akku. Ob im Urlaub oder tagtäglich: Das One S wird dem Nutzer mit nicht allzu speziellen Bedürfnissen also gute Dienste leisten.

Das HTC One S: Fazit

Ich gebe zu, der Test des One S war eine kleine emotionale Achterbahnfahrt: Zuerst war ich wenig angetan von dem Gerät, das mir anfangs zu gewöhnlich erschien und dessen hochgelobtes Design mich kalt ließ. Dann merkte ich, dass das One S im Grunde aber ein ausgezeichnetes Smartphones ist, dass durchaus auch innere Werte zu bieten hat, wenn das Äußere eben nicht zusagt. Und dann stellte ich ein paar nervige Mankos fest, die mich wiederum den Kopf schütteln und an der Positionierung des Gerätes in der oberen Mittelklasse zweifeln ließen.

Und wo bin ich jetzt, am Ende des Tests? Zum einen verwundert darüber, dass das One S in so vielen internationalen Reviews so gut abgeschnitten hat. Zum anderen zu dem Schluss gekommen, das es tatsächlich nur ein schickeres, schlankeres, vielleicht hübscheres HTC Sensation ist, das aber genauso viele Probleme hat, wie der inoffizielle Vorgänger: Verarbeitungsmängel, grottiger Lautsprecher, mediokres Display, und neue, konzeptionelle Mängel wie die fehlende Möglichkeit zur Erweiterung des internen Speichers oder der festverbaute Akku stehen dem schönen Design, einer sehr guten Leistung, der tollen Kamera und einer überaus befriedigenden Akku-Laufzeit gegenüber. Dazwischen liegt HTCs Sense 4-Oberfläche, die dem unbeleckten Nutzer sehr gefallen wird, den Kenner massiv stören dürfte.

Betrachtet man das One S dann wirklich als interne Evolution, darf man den Taiwanern einen großen Schritt in die richtige Richtung attestieren – allerdings bleiben viele kleine Schritte, die es noch zu tun gilt, um perfekt zu sein. Und zurück zur Mutmaßung eingangs dieses Tests: Ja, das One S ist Highend für den Mainstream; ein tolles Gerät, für alle, die nicht so genau auf das Display schauen, die ohnehin keine Ersatzakku mit sich herumtragen, die oft und gerne mit dem Smartphone fotografieren wollen und ein handlichen, schicken Begleiter suchen, der über genügend Leistung verfügt, um die kommenden Monate, vielleicht sogar Jahre oben mitzuspielen. Und wenn der Kostenpunkt in den nächsten Wochen und Monaten vielleicht sogar auf um die 400 Euro sinkt (und HTC die Verarbeitungsmängel in den Griff bekommt), führt in dieser Preisklasse erst mal kaum ein Weg am HTC One S vorbei.

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Unsere Wertung des HTC One S

Display: 4/5
Verarbeitung und Haptik: 4/5
Software: 4/5
Performance: 5/5
Telefonie und Audio: 4/5
Kamera: 5/5
Konnektivität und Speicher: 3/5
Alltagstauglichkeit: 4/5

Gesamt: 4,1/5

Pro

  • Schlank und hübsch
  • Schnell und ausdauernd
  • Tolle Kamera und dazugehörige Software

Kontra

  • Display nicht zeitgemäß
  • Fest verbauter Akku, kein MicroSD-Kartenslot
  • Sehr schlechter Lautsprecher
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  • http://www.facebook.com/people/René-König/100002111175156 René König

    Ein wirklich sehr schöner Test Amir.
    Aber du hast mehrmals anstatt One S, One X geschrieben.
    Und das Video der Kamera ist auf Privat gestellt.
    Somit kann ich es nicht ansehen.

  • DerMilke

    Zum Kapitel Audioqualitäten hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen… :)
    “Hinzu kommt, dass der externe Lautsprecher des One X scheppert und blechern klingt”
    Ich schätze mal, Sie beziehen sich auf das One S, oder nicht? Aber ansonsten durchweg interessant! Freu mich schon auf den Bericht zum One X :)

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Video ist jetzt öffentlich, sry. Eine weitere Verwechslung mit dem One X, außer der von Mike genannten, finde ich aber nicht …

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Danke, ist korrigiert!

  • Kosh

    Schade, ich warte nun auf das Xperia P und dessen Bewertung. Bis jetzt fand ich Preis Leistung vom Xperia S sehr gut. Samsung ist so teuer, dass es mir den Magen umdreht. LG hat keinen guten Ruf beim Androidhandling… bleibt nicht mehr viel übrig.

    Hmmpf

  • http://www.facebook.com/people/René-König/100002111175156 René König

    Hier der andere Fehler
    “Selbst NVIDIAs Quad Core-Tegra 3 sah zunächst alt aus gegen den mit mit 1,5 GHz getakteten Krait im One X”

  • Chris

    Huawei zum Beispiel.

  • Reto

    Also mein schwarzes HTC ONE S ist perfekt verarbeitet. Bisher ist kein Lack abgegangen und der Deckel sitzt einwandfrei, kein Wackeln und nichts.
    Besonders positiv ist mir auch aufgefallen, dass das Display eindeutig sauberer bleibt als auf meinen bisherigen Smartphones – woran auch immer das liegt. Und die Anzeige finde ich sehr schön und angenehm. Das ganze Theater von wegen Pentile-Matrix kann ich nun echt nicht verstehen.
    Hingegen deckt sich meine Erfahrung mit dem Akkuaufladen nicht: Ich braucht für eine vollständige Ladung von 0 auf 100% genau 3h und 10 Minuten! Das ist viel länger als mit meine Sony Arc, welches ich vorher hatte. Frage an den Tester: Habt ihr wirklich von 0 auf 100% in zwei Stunden laden können?? Wie ist das wohl möglich, dass es solch enorme Unterschiede gibt?

  • Kosh

    Kommt erst im Q3… bedeutet ein halbes Jahr ohne Handy, da dürfte der Unmut einiger Freunde gross sein, über den Arbeitgeber rede ich mal lieber nicht. ;)

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Da ist aber wirklich das One X gemeint .. ;)

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Zum Unterschied bezüglich der Ladegeschwindigkeit: Ich kann Dir nicht sagen, woran das liegen könnten – tatsächlich ist das One S bei mir aber wiederholt von komplett leer innerhalb von 2 Stunden +/- ein paar Minuten) an der Steckdose wieder voll gewesen.

  • Anonymous

    Also ich kann nur anmerken, dass mein One S auch mehr als drei Stunden braucht, um einmal komplett aufgeladen zu werden. Ich wünschte, es wäre so schnell wie Amirs ;-). Ich glaube, dass HTC Smartphones da schon immer vergleichsweise langsam waren, zumindest langsamer als Sonys.

  • Anonymous

    Naja, das One X hat doch einen Tegra 3 und keinen Snapdragon S4 SoC

  • Wehrmann74

    ein absolutes no go, akku nicht tauschbar, festspeicher, so etwas kommt für mich nicht in frage, ich hoffe u bete das das neue sgs3 nen cartenslot hat !!

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    Ich glaube du bist an das Smartphone falsch ran gegangen…

    Das “Display nicht zeitgemäß” stört mich massiv in der Endbewertung. Es ist ein Oberklassen Smartphone kein High End Smartphone und somit hat es eben nicht die derzeit höchste Auflösung für einen 4,3″ Screen sondern eben die eine “Stufe” niedrigere 960p Auflösung. Das versteh ich wirklich nicht ist jetzt etwa auch ein Galaxy Ace Plus nicht zeitgemäß da es eine 480p Auflösung hat? Es gibt nunmal verschiedene Preiskategorien in denen Smartphones angesiedelt sind und da ist das OneS nunmal nur im Oberklassen Bereich aber nicht etwa im High End Bereich. Somit finde ich dein End Fazit nicht nachvoll ziehbar und vor allem ist der ganze Test viel zu subjektiv. Es ist nicht hilfreich einen pure android Blog zuführen und da jediglich subjektive Artikel zu schreiben da es schnell falsch verstanden wird: like Apple Fanboys = Android Fanboys.

    Es ist ja alles schön und gut das ihr Android Fans seit und Apple nichts ab gewinnen könnt – ich übrigens ebenfalls, trotzdem wirken eure Berichte für diese “Heikle Branche” einfach nicht ernst.

    Sorry für den langen Text und bitte korrigiert mich bei Fehlern

    mfg …

  • B Nerme

    Vielleicht wurde es ja schon in den Kommentaren erwähnt, aber ich muss wieder sagen, noch eine Seite die es nicht checkt das es kein Lack beim One S ist solche aussagen da könnte ich kotzen ,,Lack abgesplittert”. Es ist kein Lack, noch mal gesagt, es ist eine Kruste die durch das Verfahren sich auf der Oberfläche des Aluminium bildet, diese Kruste ist normalerweise sehr sehr widerstandsfähig und dürfte sich nicht so abpellen, bei diesem Verfahren wird nichts auf die Oberfläche des Aluminium aufgetragen oder so, sondern die Oberfläche oder die erste Schicht des Aluminiums wird in eine Keramik artige Kruste umgewandelt.

  • Ruffi

    Ich finde dein Testbericht schon fast vernichtend und frage mich, warum in so vielen anderen Reviews/Test das Gerät wesentlich besser abgeschlossen hat :/

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Das frage ich mich auch …

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Ok, bevor Du wirklich brechen musst: Asche auf mein Haupt! Kein Lack, sondern Kruste … verstanden. ;)

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Der Vergleich mit dem Galaxy Ace hinkt ja insofern, als dass das One S 499 Euro kostet! Zu diesem Preis bietet beispielsweise das Sony Xperia S einen HD-Screen. Und für unter/um die 400 Euro bekommt man inzwischen das Galaxy Nexus – ebenfalls mit HD Screen. Oder das S2 mit Super AMOLED Plus. Das ist mit „nicht zeitgemäß“ gemeint …

    Was Du uns mit dem Ausflug zu Apple und den Fanboys sagen willst, erschließt sich mir leider nicht ganz …

  • Andi

    Weder bei dem Testbericht von Sony xperia S noch beim Motorola Razr habt ihr „Telefonie und Audio“ zusammenbewertet, ganz geschweige von Samsung Galaxy Nexus. Hatte das Smartphone auch nicht mal Probleme mit dem Lautsprecher? Anscheinend war das egal, weil es 5 von 5 möglichen Punkten in dieser Kategorie erreicht hat.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Eraser112, im Bench war das HTC One XL mit Krait – habe das im Test noch editiert.

  • Hans Olo

    Ich bin kein HTC Fan daher interessiert mich das “One S/X” nicht so brennend. Aber ein Thumbs-UP für Amir^^,der Artikel liest sich wunderbar weich.Der Dysphemismus über das “Sens UI” brachte mich schon ziemlich hart zum schmunzeln["sterbender Schwan" haha xD] und macht gemeinsam mit den anderen Anspielungen aus dem Artikel quasi schon Entertainment ;D Weiter so !

  • Hans Olo

    Ich bin kein HTC Fan daher interessiert mich das “One S/X” nicht so brennend. Aber ein Thumbs-UP für Amir^^,der Artikel liest sich wunderbar weich.Der Dysphemismus über das “Sens UI” brachte mich schon ziemlich hart zum schmunzeln["sterbender Schwan" haha xD] und macht gemeinsam mit den anderen Anspielungen aus dem Artikel quasi schon Entertainment ;D Weiter so !

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Danke Hans Olo – ich bin beim Lesen echt rot geworden ;)

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Danke Hans Olo – ich bin beim Lesen echt rot geworden ;)

  • MaxDerMax

    Also ich hab bei Saturn das One X und das One S in die Hand genommen und ich würde mich bei einem Kauf ganz klar für das One S entscheiden und zwar aus lediglich einem Grund: Ich hab sehr kleine Hände und daher sind (und werden) 4,7 Zoll einfach (IMMER) zu groß für mich (sein). Ich finde es deshalb klasse, dass HTC sozusagen ihr neues Flaggschiff in 2 Größen baut.

  • http://androidme.de Daniel Mehrmann

    Ads meinte wohl “Samsung” Fanboys und ganz abstreiten kann man dies nun mal leider nicht. Ist aber okay für mich. :-)

  • http://androidme.de Daniel Mehrmann

    Im großen und ganzen ist der Artikel so geworden wie ich ihn erwartet habe. Nur die Einstufung in die “High-End” Klasse hatte ich so nicht vorhergesehen.

  • Anonymous

    Ich warte immer noch auf den Test vom HTC One V…

  • http://www.androidnext.de/news/htc-duennere-geraete-statt-groessere-akkus/ HTC: Kunden wollen dünnere Geräte statt größere Akkus

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); HTC One S: Test zum Jetset-SmartphoneSony Xperia S: Unser TestberichtHowto: Android 4.0 auf's SGS2 flashenSamsung Galaxy S3: [...]

  • http://www.androidnext.de/news/android-charts-die-beliebtesten-androidnext-artikel-der-woche-kw-16-2012/ Android-Charts: Die beliebtesten androidnext-Artikel der Woche (KW 16, 2012)

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); HTC One S: Test zum Jetset-SmartphoneSony Xperia S: Unser TestberichtHowto: Android 4.0 auf's SGS2 flashenSamsung Galaxy S3: [...]

  • http://www.androidnext.de/news/htc-one-x-erster-eindruck-vom-tegra-3-smartphone/ HTC One X: Erster Eindruck vom Tegra 3-Smartphone

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); HTC One S: Test zum Jetset-SmartphoneSony Xperia S: Unser TestberichtHowto: Android 4.0 auf's SGS2 flashenSamsung Galaxy S3: Jetzt [...]

  • http://www.androidnext.de/news/sony-lt29i-hayabusa-und-st21i-tapioca-im-bild/ Sony: LT29i Hayabusa und ST21i Tapioca im Bild

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); HTC One S: Test zum Jetset-SmartphoneSony Xperia S: Unser TestberichtHowto: Android 4.0 auf's SGS2 flashenSamsung Galaxy S3: Jetzt [...]

  • Weinbem

    Sorry aber die Aussage mit der “Kruste” ist auch falsch. Das Verfahren welches du meinst heißt “Anodisieren”, oft auch als Eloxieren beschrieben. Die Kruste ist eine Oxidschicht, welche nicht unbedingt hart sein muss Um die gewünschte Farbe zu erhalten werden selbstverständlich noch Farbpigmente mit eingebaut. Wie willst du denn sonst jede mögliche Farbe über das Eloxieren erhalten?. Es gibt viel härtere Schichten durch andere Prozesse. Wenn man sich so über eine Aussage beschwert (“Aussage zum kotzen”) dann sollte man sich selber vielleicht erstmal informieren bevor man so einen doch recht ausführlichen Test runtermacht.

  • TheSalvator

    Also ich finde das HTC ONE S richtig gut!
    Außerdem mag ich das neue Unibody, weil es matt ist…
    Und ich frag mich auch, warum es hier so >schlecht< abgeschnitten hat und in den Tests von anderen so gut…

  • TheSalvator

    Könntet ihr auch einen Video-Test dazu machen???

  • AdsNr 2

    Ja und wie viel hat ein Galaxy Nexus beim Marktstart gekostet? Da kommst du mit 499€ nicht weit. Mit ist bewusst das es für das Geld Smartphones mit besserer, oder gar mit HD Auflösung gibt aber die sind dann eben dementsprechend alt. Und du hast den -vergleich auch nicht wirklich verstanden zwischen dem Ace und dem HTC OneS. Es geht darum das es nun mal wie in jeder Wirtschaftsbranche auch in der Smartphone Branche unterschiedliche Preisklassen gibt die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind. Ein Galaxy Ace kostet glaube ich ca. 178€. Bittet eine 480p Auflösung wenn ich mich nicht täusche. Und ein HTC OneS nun mal eine 960p Auflösung für 499€. Wenn du es jetzt immer noch nicht verstanden hast, leitest du vielleicht den falschen Blog?!

    Naja und das mit den viel zu subjektiven Berichten ist leider Gottes wie man es bei den neusten Berichten lesen kann geblieben. Vielleicht wollt ihr ja auch garnicht das euer Blog, eure Tests ernst genommen werden. Wenn doch solltet ihr euren Stil ändern. Nichts desto trotz einer der besten Android Blogs in Deutschland.

  • http://www.androidnext.de/howto/htc-smartphones-verschiedene-apps-aus-stock-ice-cream-sandwich-als-apk-download/ HTC-Smartphones: Apps aus Stock-Ice Cream Sandwich als APK-Download

    [...] }); Samsung Galaxy S3: Hands-OnUni-Wettbewerb: Smartphone-ZukunftHTC One S: Test zum Jetset-Smartphone10 Android-Apps zur Fußball EM 2012 [...]

  • Peter500

    Finde das bei diesem Testbericht einfach zu hart an das Gerät rangegangen wurde. Besitze es selber schon einige Tage und kann eigentlich keine der im Test aufgezeigten Mängel nachvollziehen.

    PS.: Verfasst mit meinem wundervollen HTC One S ;D

  • http://www.androidnext.de/news/htc-ville-c-abgespecktes-one-s/ HTC Ville C: Abgespecktes One S im Anmarsch

    [...] }); Samsung Galaxy S3: Hands-OnHTC One X: Test des SuperphonesHTC One S: Test zum Jetset-Smartphone10 Android-Apps zur Fußball EM 2012 [...]

  • Dannemann2

    Das Ergebnis deckt sich nicht mit meiner kurzen Erfahrung mit dem One s. Ich Funde das Display Super, auf Grund der tollen Farben und bei normalen Gebrauch reicht die Auflösung völlig aus, deswegen ist das Display kein Minuspunkt! Der Lautsprecher ist auch absolut normal und das mit Beats Audio kommt in deinem Bericht falsch rüber, denn das soll den Klang bei Kopfhörern verbessern aber nur bei Qualitäts Kopfhörer z.b. von Beats. der Sound der Lautsprecher verändert sich durch die Beats Technologie nicht, da sie da nicht einmal eingeschaltet wird. Das One S ist deutlich besser als Nexus für den gleichen Preis das Nexus. Beim Nexus ist nur das Display und der austauschbare Akku besser, aber Verarbeitung, Materialien und Hardware sprechen klar für das One S

  • Nerd

    Blöd gefragt, aber ihr schaltet die Phones zum laden sicher nicht aus oder? Ergo, verbrauchen sie Lade- und Arbeitsstrom.

  • Raphael Lak

    ich hab mal eine frage an euch ? kann man das htc one s wirklich nicht mit mehr speicher kaufen, den ich finde 16 g etwas wenig. und reicht 16 aus oder ist es zu wenig

  • Dijayjordan

    In meinen augen ein bericht der einen vollkommen falschen eindruck erweckt.

    performance:
    der S4 degradiert den tegra 3 teilweise sogar in grafikbenchmarks (offscreen) und setzt beispielsweise bei vellamo einen neuen bestwert. dank der qhd auflösung läuft jedes spiel mit mehr frames als auf dem one x !!!!
    woher also die aussage von wegen “nicht highend” oder “teilweise ruckelig” kommt kann ich weder verstehen noch nachvollziehen an meinem gerät -.-

    htc sense:
    das die kontakte rubrik bei sense 4 nicht gerade glänzt ist offensichtlich, aber die behauptung das sense altbacken wirkt im gegensatz zur stock rom wo google immernoch unabgestimmte symbole einsetzt die teilweise aussehen, als wenn mein 10 jähriger bruder rumkritzelt (siehe sms logo) ist ja wohl dreist gelogen.
    man muss sense nich mögen, aber sense 4 ist definitiv das beste bisher:
    -aufgeräumt
    -erwachsener look
    -abgestimmter look
    -schöne minimalistische animation
    -übersichtlich

    da kann der stock ICS launcher noch lernen in meinen augen.

    Sich über subjektive sachen wie geschmack zu streiten ist natülich sinnlos, aber zumindest die aussagen im bereich performance sind teilweise grob falsch.
    ich bitte wenigstens das zu korrigieren, den individuellen geschmack kann man nich ändern, er sollte aber auch nich in so hohem mass in einen professionell gedachten artikel einwirken.

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