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ASUS Transformer Prime: Test des Netbook-Tablet-Hybriden


01.02.2012, 12:33 Uhr

ASUS-Transformer-Prime-Test

Das ASUS Transformer Prime scheint auf den ersten Blick alles zu haben, was sich ein Tablet-Käufer wünscht – sexy Optik, als erstes Tablet Nvidias brandneuen und schnellen Tegra 3-Chipsatz an Bord und inzwischen auch mit Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich ausgestattet, ein passendes Tastaturdock sowie zig Anschlussmöglichkeiten machen das Gerät zum vermeintlichen Alleskönner. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten, so sorgten zuletzt GPS- und WLAN-Probleme für negative Schlagzeilen. Was das Transformer Prime unterm Strich wirklich kann und wo es doch hakt, verrät unser Testbericht.

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Als ASUS Ende 2010 das TF101 Transformer ankündigte, war ich ob der Idee eines Tablets mit andockbarer Tastatur schwer begeistert. Als ASUS das TF101 Transformer dann im Sommer 2011 auf den Markt brachte, machte sich jedoch ein wenig Ernüchterung bei mir breit: Irgendwie ging das tolle Konzept in der Realität nicht ganz auf, denn wirklich produktiv konnte man auf dem Hybriden trotz Dock nicht arbeiten; beispielsweise störten Lags und Inkompatibilitäten das schnelle Schreiben auf Webseiten mit einem hohen Einsatz von JavaScript. Ich habe das Transformer in der Folge deshalb nicht gekauft.

Als ASUS Ende 2011 das TF201 Transformer Prime anteaserte, blieb mir die Spucke weg: Schneller als der Vorgänger, schlanker als der Vorgänger, dank Tegra 3 leistungsfähiger als der Vorgänger und vor allem atemberaubend schön(er als der Vorgänger). War das der Netbook-Tablet-Mix auf den ich gewartet hatte? Als das TF201 Transformer Prime hierzulande nach ewigen Verschiebungen im Januar endlich halbwegs flächendeckend erhältlich war, habe ich zugeschlagen und mir das Tablet samt Dock für die empfohlenen 599 Euro gekauft – und bis heute bereue ich diesen beinahe-Impulskauf nicht im Geringsten. Warum? Das versuche ich in den folgenden Absätzen trotz meiner (offensichtlichen) Begeisterung so neutral wie möglich zu erklären.

Vorweg: So schön das metallische Äußere des Prime auch glänzt, so sehr das Gerät mit seiner schnellen Hardware überzeugt und so gut das Konzept nun auch endlich aufgeht – ganz frei von Problemen ist das Prime nicht – das eine oder andere Zipperlein nervt dann doch oder sorgt zumindest für verständnisloses Kopfschütteln in Richtung der Designabeteilung respektive der Ingenieure von ASUS.

Stimmt das Gesamtpaket am Ende aber dennoch? Hat sich das lange Warten gelohnt? Ist das ASUS Transformer Prime gar das beste aktuell erhältlich Android-Tablet? Schauen wir uns das Gerät unter dieser Prämisse ganz genau an:

Verarbeitung und Haptik

Alu, überall Alu! Das ASUS Transformer Prime kommt in einer wunderhübschen Rüstung: Rundherum metallisches Glänzen, das dem Tablet einen hochwertigen Eindruck, nein, keinen Eindruck, sondern einfach Hochwertigkeit verleiht. Im äußeren Erscheinungsbild manifestiert sich der Perspektivenwandel, den das Prime für künftige Android-Tablets bedeuten könnte – es gibt am Prime kein Plastik, das wie Alu aussehen soll, keine verzweifelten Versuche, ein günstig verarbeitetes Stück Technik durch Augenwischerei schicker erscheinen zu lassen.

Das Transformer Prime ist hochwertig und genau so sieht es aus. Wie eines dieser neuen, teuren Ultrabooks – oder wie einer meiner iDevice-liebenden Kollegen aus dem Marketing zugab: Fast ein bisschen wie ein Macbook. Das ist für mich nicht unbedingt ein Gütesiegel per se, aber ein Android-Gerät muss schon verdammt sexy sein, um eine solche Aussage aus einem Apple-Jünger zu kitzeln. Das ASUS Transformer Prime tut das offensichtlich problemlos.

Kein Knarzen, kein Hakeln, alles läuft wie geschmiert und das gilt auch und besonders für das An- und Abdocken des Tablets vom Keyboard und das Zusammenklappen des zusammengesteckten Netbooks – das Scharnier ist vielleicht ein kleines bisschen zu schwergängig (einhändig lässt sich das Prime nicht öffnen); da ich aber stark davon ausgehe, dass der Mechanismus im Laufe der Zeit unweigerlich etwas „ausleiern“ wird, nehme ich das gerne in Kauf.

Nichts auszusetzen gibt es auch an der Chiclet-Tastatur und dem Trackpad: Alles auf dem Niveau eines guten Net- oder gar Notebooks – und entsprechend gut lässt sich damit auch arbeiten. Mehr dazu im Kapitel „Alltagstauglichkeit und Produktivität“.

Es gibt winzige Wermutströpfchen an der Verarbeitung des Prime, die hier aber wirklich nur der Vollständigkeit halber Erwähnung finden; und nicht, weil sie wirkliche Mängel darstellen: Das Alu ist kalt und beinahe scharfkantig – bei erstem Anfassen erschreckt man fast ein wenig (zumal jetzt in der kalten Jahreszeit) aufgrund der unterkühlten Gehäuserückseite. Und die relativ spitzwinkligen Kanten des Tablets machen es nicht gerade zu einem Handschmeichler bei längeren Halten mit nur einer Hand: Es schneidet nicht direkt ein, aber man muss ab und an schon den Griff verändern, um einem leichten Schmerz vorzubeugen.

Alle Ports und Anschlüsse kommen mit Abdeckungen oder Kunststoffplatzhaltern: SD-Karten- und MicroSD-Slot haben Dummies, USB-Port und die Aussparungen für die Dock-Klammern verwenden Gummipfropfen. Beim alten Transformer waren vor dem USB-Port Abdeckungen, die am Gerät befestigt waren; am Prime fummelt man die Gummis komplett heraus – und hat dann keine Lust, sie jedes Mal wieder umständlich einzusetzen. Deswegen bleibt mein USB-Anschluss fortan ungeschützt … leider.

Dennoch: Alles in allem habe ich wirklich selten ein derart gut verarbeitetes Stück Hardware in Händen gehalten – und so ein schönes dazu: Das ASUS Transfomer Prime macht Spaß, auch wenn es einfach nur zusammengeklappt auf dem Nachttisch liegt. Und da liegt es bei mir jede Nacht; als Schmuck, so wie ein schönes Foto in einem schicken Bilderrahmen, das sich normale Menschen auf den Nachttisch stellen.

Display

ASUS verbaut im Transformer Prime ein Super IPS+-Display, das mit 1280 x 800 Pixeln auflöst und somit also HD Ready-Auflösung bietet. Das Ganze in einem 10,1 Zoll-Screen, der von Corning Gorilla Glass geschützt wird.

Und ja, auch das Display des Prime überzeugt: Die automatische Helligkeitsregelung stellt das Bild zwar vermutlich aus Stromspargründen etwas zu dunkel ein, regelt man aber manuell auf einen Wert im unteren Drittel, reicht das vollkommen für ein tolles optisches Empfinden aus; auf höchster Stufe blendet die gewaltige Leuchtkraft des Screens beinahe.

Schwarz ist auf dem Display des Prime ziemlich schwarz, alle anderen Farben kommen kräftig und naturgetreu rüber. Die HD Ready-Auflösung sorgt für Übersicht beim Browsen, das Bild könnte aber sowohl im 2D- als auch im 3D-Betrieb für mein Empfinden zuweilen etwas schärfer sein; andererseits verschwimmt die Wahrnehmung hier ein wenig, wenn man sich an die inzwischen ebenso hochauflösenden aber deutlich kleineren Screens von Smartphones gewöhnt hat. Also auch wieder Meckern auf hohem Niveau.

Für die Outdoor-Nutzung bietet das Prime zusätzlich noch den softwareseitig einschaltbaren IPS+-Modus an: Damit lässt sich das Display in Kombination mit der höchsten Helligkeitsstufe zu einer Strahlkraft von blendenden 600 Nit(!) und mehr bewegen. So kann tatsächlich auch bei direkter Sonneneinstrahlung und trotz massig Fettflecken und Fingerabdrücken auf dem Screen unter freiem Himmel mit dem Tablet gearbeitet werden – beeindruckend! Ohne das über einen längeren Zeitraum ausprobiert zu haben, postuliere ich hier aber mal, dass der Akku dieses mobile Solarium nicht allzu lange mit Strom wird versorgen können. Dennoch ein sinnvolles Feature, falls man unterwegs bei Sonnenschein nur mal kurz etwas nachschauen möchte.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit soll es hier dennoch nicht unerwähnt bleiben: Der Touchscreen des Prime funktioniert hervorragend; präzise und verzögerungsfreie 10-Finger-Multitoucheingaben sind jederzeit die Regel gewesen. Dafür schmiert der Touchscreen, wie bei den meisten anderen Tablets natürlich auch extrem schnell voll und sieht dann ziemlich unschön aus. Als Gegenmittel legt ASUS eines der effektivsten Display-Reinigungstücher bei, das ich je erlebt habe: Statt Mikrofaser-Schnickschnack gibt es einen guten alten Frotteelappen (sieht besser aus, als das klingt), der den Bildschirm ruckzuck von Abdrücken und Schlieren befreit – ASUS überzeugt beim Prime eben bis ins kleinste Detail.

Hardware, Performance und Akkulaufzeit

Das Transformer Prime kommt mit Tegra 3 Quad Core-CPU und 1 GB RAM. Wie der vormals als Kal-El bekannte Chipsatz von Nvidia funktioniert, hatten wir schon einmal auseinandergesetzt. Wie er sich im Alltag schlägt, klären wir jetzt:

Das Tablet ist schnell, sehr schnell. Das zeigt sich zum einen in der stets flüssigen Bedienung und dem schnellen Öffnen und Starten von Apps, zum anderen in den Apps selber: Die allermeisten Spiele laufen sehr, sehr flüssig und machen so auf dem Prime nochmal mehr Spaß als auf schnellen Dual Core-Tablets. GTA III mit allen Details, die die neuste Version des Spiels erlaubt, läuft rund, Shadowgun THD, die spezielle Tegra 3-Variante mit höher aufgelösten Texturen, dynamischer Beleuchtung und schickeren Partikeleffekten läuft beinahe immer flüssig, das ganz neue Anomaly Warzone Earth HD läuft butterweich.

Moment mal, stand da bei Shadowgun gerade „beinahe“? Ja, leider, denn Shadowgun ruckelt ab und an ein bisschen – was besonders deswegen merkwürdig ist, da es ja quasi der Referenztitel für NVIDIAs Tegra 3-SoC ist. Das leichte Stottern an bestimmten Stellen ist zwar völlig im Rahmen des Spielbaren, für eine verwundert hochgezogene Augenbraue hat es dennoch bei mir gesorgt.

Auch im normalen „Desktop-Betrieb“ lagt Android 4.0 auf dem Transformer Prime selten, aber ab und an doch wahrnehmbar. Ohne diesem Phänomen der kurzen Aussetzer weiter auf den Grund gegangen zu sein – dafür kommt es zu selten vor – vermute ich aber, dass der Grund dafür leider nach wie vor bei Android liegt, dessen Framwork trotz der Verbesserungen in Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ eben immer noch von der Performanz eines iOS entfernt ist.

ASUS lässt Nutzern des Prime die Wahl zwischen drei Leistungsmodi: Energiesparmodus, Ausgewogen und Normal, wobei der normale Modus der performanteste ist. Im normalen Modus laufen alle vier CPU-Kerne mit ihre Maximal-Taktung von 1,3 GHz, ausgewogen drosseln sie auf 1,2 GHz und im Sparmodus dürfen alle vier Kerne gleichzeitig mit maximal 600 MHz, drei mit 700 Mhz und zwei oder ein einzelner mit 1 GHz laufen. Außerdem wird beim Sparen auch die Framerate auf 35 Frames pro Sekunde beschnitten und die Leuchtkraft des Screen heruntergeregelt. In Benchmarks äußert sich das so (Durchschnittswerte aus jeweils drei Durchläufen):

In erster Linie dienen diese Modi natürlich dazu, den Akku zu schonen. ASUS gibt an, dass das Prime in Kombination mit dem zusätzlichen Akku, der im Tastaturdock verbaut ist, rund 18 Stunden durchhält – im Energieparmodus, bei der Wiedergabe von 720p-Videomaterial, 60 Nit Helligkeit und auf Standardlautstärke mit Kopfhörern.

Unter realistischeren Nutzungsbedingungen, das heißt im ausgewogenen Modus, unter Nutzung aller möglichen Apps mit durchschnittlicher Bildschirmhelligkeit und ohne konstant einen Film laufen zu lassen, dafür aber durchaus mit häufigem An- und Ausschalten, App-Starten, Internet-Surfen, Video schauen, Musik hören etc., hielt das Prime mit Dock im Schnitt zwei Tage durch. Und das ist ein guter Wert, wie ich finde. Zumal sich dadurch, dass das Tablets sich aus dem Dock wieder auflädt, ja immer auch die Möglichkeit ergibt, letzteres ans Netz zu hängen und derweil mit dem Slate allein Spaß zu haben.

Konnektivität

In Sachen Anschlüsse und Verbindungen bietet das Prime, alles, was man aktuell so braucht: USB-Port, MicroSD-Slot und SD-Slot. Daten lassen sich also neben der mittlerweile immer gängiger werdenden Cloud-Lösung auch via USB-Stick, SD- und MicroSD-Karten sowie natürlich über den direkten Anschluss an den PC per mitgeliefertem USB-Kabel, das in einen von zwei (einer am Dock, einer am Tablet) proprietären Ports gesteckt wird, übertragen – Dateimanager, was willst Du mehr.

Vor allem der USB-Port hat es mir angetan: Nicht nur USB-Sticks und externe-Festplatten frisst der ohne Murren, sogar meine Logitech-Funktastatur, auf der ich normalerweise tippe, funktioniert nach Einstöpseln des kleinen USB-Empfängers sofort; ohne Verzögerung oder Konfiguration. Und die dazugehörige Maus auch. Das gleiche gilt für Gamepads oder sonstige Eingabegeräte – sofern sie von der jeweiligen App unterstützt werden, natürlich (Shadowgun mit Tatstatur und Maus ist nicht, aber dafür kann ASUS nichts). Nicht so dolle: Es gibt nur einen USB-Port, direkt am Dock. Ein zweiter, direkt am Tablet wäre grandios gewesen, war aber vermutlich ob der geringen Dicke des Slates nicht zu realisieren.

Ein Kopfhörer-Ausgang ist selbstverständlich vorhanden (und auch bitter nötig, da der eine(!) Lautsprecher des Prime das einzig wirklich große Manko des Tablets ist; dazu später mehr), der Micro-HDMI-Port ist weniger selbstverständlich – aber beim Prime eben auch vorhanden und im Gegensatz zum USB-Anschluss dankbarerweise auch direkt am Tablet verbaut.

So ergeben sich Anwendungsszenarien, die ich noch gar nicht alle ausprobieren konnte: Gamepad ans Prime, das Ganze per HDMI an den heimischen 42-Zoller angestöpselt und Shadowgun gezockt – ersetzt die PS3 oder Xbox bestimmt nicht ganz, aber ist doch mal was anderes. Und macht jede Menge Spaß! Auf der CES demonstrierte man während der NVIDIA Pressekonferenz sogar noch etwas Cooleres: Über die Fernverwaltungs-App Splashtop wurde das optisch beeindruckende PC-Spiel Skyrim auf ein Transformer Prime „gestreamt“ und von dort aus mittels Gamepad auf einem großen LED-TV gespielt; ohne erkennbare Lags oder Eingabeverzögerungen. Auch wenn ich letzteres wie gesagt selbst noch nicht ausprobiert habe, die Möglichkeiten, die das Prime ob seiner Vielseitigkeit hinsichtlich der Anschlüsse eröffnet, scheinen grenzenlos.

Neben den physischen Anschlüssen, gibt es natürlich die gerade bei einem mobilen Gerät nicht minder wichtigen drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten wie WLAN, GPS, UMTS, Bluetooth. Hier hat das Prime Probleme und zwar leider gleich mehrere: UMTS ist nicht vorhanden und wird nach aktuellem Wissensstand für dieses Modell auch nicht mehr kommen. ASUS hat auf der CES in Las Vegas quasi das Transformer Prime 1,5 präsentiert – das TF700T hat 3G-Konnektivität an Bord, ein noch höher auflösendes Display und funktionierendes GPS, muss dafür aber mit einer profanen Rückabdeckung aus Kunststoff auskommen. Außerdem wird das Tablet erst Mitte des Jahres erhältlich sein – bis dahin wird sich die Android-Welt vor allem in Sachen Hardware deutlich weiter gedreht haben.

Schlimmer wiegen die GPS-Probleme, auf die wir zum Beispiel hier bereits ausführlich eingegangen sind. In aller Kürze: Die schöne Alu-Verkleidung ist in Sachen Konnektivität ein kleiner Fluch, denn sie behindert das Durchdringen der Funksignale zum Aufschalten auf die GPS-Satelliten.

Beim Test mit der App GPS Test fanden sich zwar relativ zügig ein paar Satelliten, einzig ein richtiges Aufschalten kam nicht zustande. Mit meinem Gerät war dann auch tatsächlich unter freiem Himmel nach langer Wartezeit in Google Maps keine Ortung möglich. Und da das Prime eben ohne UMTS-Modul geliefert wird, funktioniert natürlich auch die Positionierung mithilfe der Sendemasten nicht. Unterwegs mit Google Maps navigieren geht mit dem ASUS Transformer Prime ohne die Zuhilfenahme externer Lösungen, also eines tethernden Android-Smartphones beispielsweise, schlichtweg nicht.

Positives gibt es dafür in Sachen WLAN zu berichten: Ich hatte keine Verbindungsabbrüche oder schwächelnden Empfangsleistung zu bemängeln – auch in Räumen, in denen der drahtlose Empfang bei mir mit anderen Geräten erfahrungsgemäß schwach ist, bekam ich stets ein Signal, natürlich im Rahmen der Gegebenheiten. Die WLAN-Performanz des Prime reißt keine Bäume aus, liegt bei meinem Gerät aber im Normalbereich. Es kursieren Meldungen darüber, dass die kolportierten Wireless-Probleme des Tablets dann auch nur in einer der ersten Chargen vorhanden waren und die aktuellen Geräte inzwischen fehlerfrei laufen – das kann ich so weder bestätigen, noch negieren; auf meinem Exemplar funktioniert WLAN jedenfalls problemlos.

Sonst noch was? Ach ja, Bluetooth – funktioniert mit den von mir getesteten Geräten (Dateitransfer vom Smartphone, Headset) ebenfalls problemlos.

Software

Das ASUS Transformer Prime, das ich am 21. Januar erhalten habe, kam noch mit Android 3.2 Honeycomb an Bord; aktualisierte sich aber innerhalb von wenigen Minuten nach dem ersten Hochfahren selbsttätig auf Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich – faktisch wird das Prime also mit Eiskremstulle ausgeliefert.

Und natürlich überzeugt die neuste Iteration von Googles mobilem OS auch und besonders auf dem Tegra 3-Tablet: Alles scrollt und läuft und wischt und öffnet sich butterweich, alles sieht toll aus und ist sehr durchdacht. So macht die Benutzung dieses feinen Gerätes noch einmal so viel Spaß – wie in unserem Video-Rundgang deutlich wird:

Was bei mir nicht so gut funktioniert, ist die Synchronisierung des Google Kalenders: Ständig erhalte ich Fehlermeldungen, nach denen diese abgebrochen respektive die ganze Kalender-App geschlossen wurde. Ich habe bislang noch nicht versucht, das Problem durch einen Wipe des gesamten Gerätes zu beheben, sondern hoffe (noch) auf einen Fix mit einem der künftigen Updates – denn für zahlreiche und vor allem zeitnahe Software-Aktualisierungen und Bugfixes ist ASUS ja bekannt.

Was hat ASUS sonst so auf das Prime gepackt? Neben dem inzwischen schon weltweit berühmten Wallpaper mit dem Baum auf der Wiese vor Casper-David-Friedrich-eskem Himmel (das übrigens auch als Live Wallpaper mit wechselnden, zur Tageszeit passenden Lichtverhältnissen vorliegt) sowie dem Wetter- und dem Datums-Widget finden sich diverse ASUS-Anwendungen und Widgets, die wie bei Hersteller-Software üblich mehr oder weniger brauchbar sind.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Eine DLNA-Anwendung namens MyNet gibt es, der ASUS Cloud-Services MyCloud und WebStorage (die irgendwie zusammengehören) sind da, die eBook- und eMagazin-Anwendung My Library, ein Backup-Programm zur Sicherung von Apps sowie der sogenannte App Locker, mit dem sich einzelne installierte Applikation mittels Kennwort vor Fremdzugriffen schützen lassen. Diese sind soweit ein kurzes Ausprobieren das erkennen ließ, allesamt nett gemacht und je nach Nutzungsszenario durchaus auch nützlich: Gerade das Sperren von bestimmten Apps via App Locker kann bei Mehrfachnutzung des Prime durchaus ein Mehrwert sein, gleiches gilt für die Anwendungssicherung. My Library hingegen werde ich sicher nie nutzen, da gibt es bessere eReader.

Besondere Beachtung verdienen der Dateimanager, der gut aussieht und sehr schnelles und intuitives Verschieben, Kopieren und Verwalten der auf dem Gerät und angeschlossenen Speichermedien vorhandenen Daten erlaubt, sowie die Notiz-Anwendung Supernote, die ASUS besser selbst erklärt:

Außerdem, wie sich das für ein Tablet mit Tastaturdock und dem Anspruch, auch ein Arbeitspferd zu sein, gehört, befindet sich Polaris Office 3.0 auf dem Transformer Prime. Und ein paar weitere Widgets: Eins für den Ladestand der Akkus, ASUS MyZine, ein Task Manager und ein E-Mail-Widget für den anderen (nicht den Google Mail-) Klienten.

Auch in Sachen Software macht ASUS summa summarum das meiste richtig, zumindest aber nichts grob falsch.

Kamera und Audioausgabe

Auch wenn ich in der Vergangenheit nicht müde wurde, zu betonen, dass das Fotografieren mit einem Tablet irgendwie dämlich und dass das gesamte Feature Kamera somit bei diesen Geräten überflüssig sei, muss ich zugeben, dass mich das ASUS Transformer Prime mit seiner sehr guten 8 MP-Kamera eines Besseren belehren könnte: Die geschossenen Fotos sehen top aus, dank des CMOS-Sensors und der großen Blendenöffnung auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Allerdings weisen die Fotos gerade unter solchen Bedingungen zuweilen auch einen deutlichen Rotstich auf.

  

  

  

Gleiches gilt für Videos: Diese können in 1080p-Full HD-Auflösung aufgenommen werden und sind für ein Tablet recht vorzeigbar. Aber auch hier gibt es Einschränkungen bei der Qualität, zum Beispiel in Form von Artefakten, die sich unschön an dunklen Stellen des Bildes zeigen.

Ich habe in diesem Artikel bisher viel, viel Lob für ASUS ausgesprochen und bei manchen negativen Kleinigkeiten beide Augen zugedrückt. Was mich aber mächtig ärgert, ist der eine(!) verbaute Lautsprecher: Wie kann man denn bitte ein High End-Gerät wie das Transformer Prime, das laut Produktbeschreibung mit einer SonicMaster-Audiotechnologie zur Klangverbeserung ausgestattet ist und als Tablet ja genuin für den Genuss von Multimedia-Inhalten gedacht ist, mit nur einem einzigen Monolautsprecher versehen? Der auch noch (im Landscape-Modus) am rechten unteren Rand positioniert ist – also da, wo normalerweise die Hand drauf liegt (und nein, die Idee mit der Handfläche als Resonanzkörper funktioniert zumindest bei meiner Haltung des Tablets leider nicht, er wird einfach nur verdeckt).

Wie viel toller wäre das Prime geworden, wenn zwei, vielleicht sogar drei hochwertige Lautsprecher Filme, Spiele und Musik zum ganzheitlichen multimedialen Erlebnis gemacht hätten? Vielleicht zu perfekt. Vielleicht muss so ein großer Schnitzer ja einfach sein (ihr merkt schon, ich versuche, mir diesen eigentlich unverzeihlichen Missstand schön zu schreiben …). Wenigstens ist der Sound, der aus dem einen Sprecher dringt, eingermaßen in Ordnung, wenn auch je nach Quelle zuweilen etwas zu leise.

Alltagstauglichkeit und Produktivität

Das waren die harten Fakten, jetzt kommt die Kür: Wie produktiv kann man mit dem Transformer Prime arbeiten, wie viel Spaß macht es und wie groß ist die Alltagstauglichkeit des Netbook-Tablet-Hybriden? Kurze Antworten: Sehr, viel und groß.

Etwas ausformulierter klingt das so: Im Gegensatz zum Vorgänger kann man mit dem Prime und angedockter Tastatur arbeiten – und zwar genauso effektiv wie mit einem Netbook. Manch einer mag jetzt bemängeln, dass Android nicht Windows ist; um diesem Glaubenskrieg aus dem Weg zu gehen, statuiere ich nur, dass zumindest hardwareseitig effektivem Arbeiten (sprich Schreiben) auf dem Prime nichts im Wege steht. Hätte ich keinen Desktoprechner mit komfortablen zwei großen Bildschirmen zur Verfügung gehabt, hätte ich diesen Testbericht relativ problemlos auch auf dem Transformer Prime, vielleicht mit angeschlossener Funktastatur, zur Not aber auch nur mit dem Dock verfassen können. Auf den MWC nehme ich jedenfalls das Prime mit und werde dort konsequent versuchen, nur damit zu arbeiten (ein Windows-Laptop kommt aber auch uns Gepäck, nur um sicher zu gehen – schließlich sollen die androidnext-Leser etwaige Überschätzungen des Geräts meinerseits nicht durch Funkstille aus Barcelona ausbaden müssen).

Spaß macht das Prime schon beim Anschauen; beim Spielen und Surfen ob der schnellen Hardware und des guten Displays sowieso. Und dank ausdauerndem Akku, kompakter Bauform, guter Lesbarkeit unter freiem Himmel und trotz Dock immer noch erträglichem Gewicht von 1123 Gramm ist das ASUS Transformer Prime auch durchweg alltagstauglich.

Fazit

Ich bin verliebt, schwer verliebt: Das ASUS Transformer Prime hat mich auf ganzer Linie überzeugt, es ist das beste Android-Tablet, das man aktuell für Geld kaufen kann. Es ist wunderschön, es ist intelligent schnell, praktisch und vor allem geht dieses fantastische Konzept, das ASUS sich da vor über einem Jahr ausgedacht hatte, mit der zweiten Iteration des Transformer endlich auf.

Für den Gegenwert von läppischen (im Vergleich zu den Preisen für so manches andere Tablet) 599 Euro habe ich ein für mich beinahe perfektes Gerät erhalten: Eines, mit dem ich arbeiten aber auch Filme schauen und Spiele spielen kann – und zwar die grafisch beeindruckendsten Spiele, die es aktuell für das Android-OS gibt, butterweich und ruckelfrei. Ein Tablet, welches ob seines Äußeren und der cleveren Dock-Mechanik neidische Blicke auf sich zieht (inzwischen bestimmt mehr davon als so ein schnödes iPad) und das auch mich selber jeden Tag aufs Neue bezirzt und geradezu verlangt, angefasst und gestreichelt, vielleicht aber auch benutzt zu werden.

Wer in den vergangenen Wochen auch nur ansatzweise mit dem Gedanken gespielt hat, sich ein Android-Tablet zuzulegen, gerade 600 Euro übrig hat und nur noch auf eine Gelegenheit wartet, dem sei mit Moloko zugerufen: „The time is now!“ Ein besseres Tablet (wohlgemerkt als Gesamtpaket mit Dock) wird es in den nächsten Monaten nicht geben. Und eines, das nebenbei den Nachttisch so hervorragend schmückt, schon gleich gar nicht.

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Wertung

Verarbeitung und Haptik: 5/5
Display: 5/5
Hardware und Performance: 5/5
Akkulaufzeit: 4/5
Konnektivität: 5/5
Software: 5/5
Kamera und Audioausgabe: 4/5
Alltagstauglichkeit und Produktivität: 5/5

Gesamt: 4,8/5

Pro

  • Wunderschönes, edles Äußeres
  • Grenzenlos vielseitig
  • Sehr potente Hardware

Kontra

  • Ein(!) ungünstig positionierter Lautsprecher
  • Ab und an ruckelt es dann doch
  • Trotz zweitem Akku im Dock keine wirklich überragende Laufzeit

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  • Gianni

    Ein sehr schönes Gerät :-)

    wenn wirklich jemand wert auf GPS legt, könnte man da nicht was externes anschließen? weiß ja nicht ob es sowas gibt…

  • Gianni

    Ein sehr schönes Gerät :-)

    wenn wirklich jemand wert auf GPS legt, könnte man da nicht was externes anschließen? weiß ja nicht ob es sowas gibt…

  • Gast

    Guter Beitrag !

    Tja, von den GPS/WLAN-Problemen mal abgesehen ist das Prime leider so gut wie gar nicht verfügbar. Und bei Amazon will man inzwischen 699€ dafür…

  • Puffyx1980

    bin von meinem prime auch absolut begeistert und kann dem test eigentlich in allen punkten zustimmen.
    einfach ein TOP-gerät!

  • Christian Mertens

    Jap, ich will auch nicht mehr ohne mein Prime sein. Aber eine Frage habe ich. Bei mir werden keine Akkuverbrauch Daten unter den Einstellungen angezeigt. Sprich, ich sehe nicht, welcher Prozess wie viel zum Akkuverbrauch beigetragen hat. Ist das bei euch auch so?

  • Eule

    Schöner Test. Was mich interessieren würde und was definitiv im Test fehlt. Kann man externe Festplatten oder UMTS-Sticks verwenden?

  • Anonymous

    Schon mal probiert ne gerade Linie auf dem Touchscreen zu zeichnen? Ist leider nicht möglich, die wird immer wellig -.-

  • Simon Rekz

    Endlich mal ein Test, in dem auf den mangelnden Stereo-Sound eingegangen wird. Das war für mich (leider) der Deal-Breaker.
    Ich habe auf XDA gelesen, dass es wohl doch Stereo-Lautsprecher sind – aber eben direkt nebeneinander in dieser Öffnung verbaut. Das ist meiner Meinung nach für ein Multimediagerät nicht tragbar.

  • Puffyx1980

    externe festplatten und usb-sticks werden bei mir alle erkannt und zum thema akkuverbrauch daten, müsste eigentlich in ics vorhanden sein, wird wohl noch ein fix von asus kommen.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Wellig wird die in der Supernote-App nur wenn Du diagonal ziehst, unter Sketchbook Mobile tritt das Phänomen aber nicht auf; ist also kein Hardware-Problem.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Externe Festplatten werden erwähnt (funktionieren), UMTS-Stick probier’ ich morgen aus und melde das Ergebnis dann!

  • shutingsta

    Hey Amir…

    ist Dein Prime eigentlich gold oder grau?
    Ich tippe mal auf grau, aber sicher bin ich mir auch nicht so genau.
    Ich werde nun weiter die Stunden zählen und auf meines warten (was nach diesem Bericht nur noch viel schwerer fällt!)…

  • Xhantos9

    Was vergessen wurde zu erwähnen:
    BT und WLAN funktionieren NICHT simultan…ein bekannter Bug eigentlich. Somit ist es leider unmöglich Musik vom Heimserver zu streamen und diese per BT auf die Heimanlage zu übetragen.

    Der Anschluss einer BT Maus (um den einzigen USB-Port zu erhalten) und das surfen im Netz funktioniert somit auch nicht ordnungsgemäß…

    …und das das WLAN angeht: zum surfen reicht das…das Abspielen von HD Material z.B. mit dem BS-Player funktioniert nur wenn ich in der Nähe des Routers stehe, etwas weiter weg bzw. eine Wand dazwischen und der “PRIME” kac** ab…lt. Router betrug die Verbindungrate dann nur noch 11MBit, ein Witz über den ich nicht mehr lachen kann zumal mein fast 2 Jahre altes EiPett um Welten bessere Verbindungsraten aufzuweisen hatte…TROTZ ALU-Gehäuse !

    Für mich ist der Prime ein mittleres Desaster und ich rate jedem (erstmal) die Finger davon zu lassen !

  • http://jolau.ch/ JoLau

    “…sowohl im 2D- als auch im 3D-Betrieb für mein Empfinden zuweilen etwas schärfer sein;” – Verstehe ich das falsch, oder hat das Prime einen 3D-Bildschirm?

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Gemeint waren 3D-Spiele wie zum Beispiel Shadowgun – das Prime hat (leider, glücklicherweise?) keinen 3D-Screen!

  • Markus (motu90)

    Ich habe das gleiche Problem mit der diagonalen Linie, die “treppenförmig” wird auf meinem DHD. Es scheint also wohl an der Touchscreen-Hardware zu liegen. Einige Programme nutzen vielleicht einen glattzeichner.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Gerade ausprobiert: Ich kann simultan via WLAN im Netz surfen und Dateien per Bluetooth vom Smartphone auf das Tablet pushen – funktioniert problemlos.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Richtig getippt: Es ist grau (was in echt ein bisschen lila wirkt)!

    Bleib stark, es lohnt sich!

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Klappt bei mir leider auch nicht … ASUS: Fixen bitte!

  • http://ruddy-robot.myopenid.com/ ruddy_robot

    Auch getestet und es läuft wunderbar…

    Hast du überhaupt ein ASUS Transformer Prime oder erzählst du hier etwas das du irgendwo gelesen hast?

  • http://ruddy-robot.myopenid.com/ ruddy_robot

    Also das mit dem UMTS-Stick wäre echt super wenn du das mal ausprobierst!

    Interessiert mich seeeeeeeeeeeeeehr!

  • Xhantos9

    Glaub ich dir das das geht…versuch mal Szenario #1

    Per WLAN Musik streamen und gleichzeitig diese Daten per BT zur HIFI-Anlage bzw. zum Headset zu senden…dauernde Aussetzer (es kommt kein “smoother” Datenstrom zustande) und die BT Reichweite ist nebenbei bemerkt unter aller Kanone, ich bin nicht der Einzige der dieses Problem hat… :(

  • Alessandro Palopoli

    bei otto kostet der 599 euro ;)

  • http://twitter.com/maliaslantas M.A.

    Ich kann mich nicht entscheiden zwischen gold und grau :(

  • http://ruddy-robot.myopenid.com/ ruddy_robot

    Also:

    Ich bekomme gerade meine Musik von Google Musik “gestreamt”, welche ich über meine Bluetooth Boxen anhöre… Das läuft ohne Probleme bei mir – Oder habe ich da was falsch versanden?

  • Christian Mertens

    Also ich nutze auch Google Musik als Stream und höre es über Bluetooth Boxen. Die Reichweite würde ich auf ca. 5 Meter durch eine Wand schätzen. Das ohne Probleme.

  • http://zvisionwelt.wordpress.com/ Christoph Bier

    Wie sieht es denn mit Tastenkombinationen aus? Funktionieren beispielsweise Strg+c und Strg+v? Gibt es eine Tastenkombination zur Eingabe typografischer Anführungszeichen (Guillemets: »«)? Kann ich über Tastenkombinationen die »Arbeitsflächen« (aka Homescreens) oder zwischen geöffneten Apps wechseln? Funktioniert die »Magic Sysrequest key« (http://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste)? Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

    Schöne Grüße
    Christoph

  • Eule

    Danke fürs ausprobieren. Bis morgen dann. :-)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1201929952 Christian Richter

    Also das mit dem GPS-Problem kann ich bei meinem Prime nicht nachvollziehen, allerdings verwende ich dieses auch lediglich für Wetterupdates o.ä. Das funktioniert aber ohne Probleme.
    Bezüglich der Farbe: Ich habe mir die grau(-lila)-farbene Ausführung gekauft, wobei das die einzig verfügbare war. Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich wohl eher zur goldfarbenen gegriffen, die meines Erachtens noch ein wenig edler daherkommt.

    Eine Frage hätte ich allerdings auch noch: Ist es möglich, beim Prime das Hintergrundbild (z.B. diesen Asus-Baum) auch beim Appdrawer einzuschalten? Wenn ich nämlich den Appdrawer öffne, habe ich lediglich einen schwarzen Hintergrund, allerdings hatte ich bei irgendeinem Videobeitrag gesehen, dass es auch anders geht. Oder war das nur unter Honeycomb möglich?

    Abgesehen davon: Ein sehr schöner Test, der meinen eigenen Eindruck vom Prime gut wiederspiegelt.

  • Anonymous

    Auch da ist das vorhanden, nur nicht ganz so extrem. Man merkt es besonders, wenn man langsam zeichnet.
    Der Effekt lässt sich aber

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Ausprobiert – funktioniert leider nicht! Da fehlen einfach Treiber respektive ein entsprechende App. Lies mal hier: http://goo.gl/wCEP7

    Vielleicht programmiert da ja mal jemand was …

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Hi Christoph,

    Strg+C etc. funktioniert, Homescreens kannst Du mit den Pfeiltasten durchschalten. Magic S-Abf geht wegen fehlender „Druck“-Taste nicht, die Alt-Kombinationen für Sonderzeichen gehen wegen des fehlenden Num-Blocks leider nicht …

    Soweit meine Erfahrungen; falls jemand weiß, wie man zum Beispiel die Sonderzeichen dennoch hin bekommt, bitte melden!

  • Gexe

    Ich habe das Gerät gestern gekauft…. und heute zurück gebracht. Es ist wirklich toll anzuschauen und vom System her überzeugend (mit dem Dock). Aber die Übertragungsraten beim WLAN waren beim mir eine Katastrophe! Was nützt VDSL wenn die Daten im Nachbarraum nur “eintröpfeln”. So macht das Gerät keinen Spass….leider!

  • Helmut Jasch

    Ich bin recht viel im Ausland unterwegs und verwende dann die Wireless Verbindung in Hotels etc..Könnte ich dann eine eventuelle Wirelessproblematik des Prime dadurch umgehen dass ich den Prime mit USB Tethering über mein Galaxy SII verbinde? Mit dem hab ich eigentlich noch nie Wireless Verbindungsproblem gehabt.
    Ähnlich wie ich das heute mit meinem Sony Vajo entweder mit USB Tethering oder Mobile WLAN Hotspot mache??
    Danke für eine Antwort!!
    Helmut

  • Ajaja

    also ich hab mein prime jetzt 13 tage… und bin eigentich recht zufrieden… die ganzen mankos wie mono-lautsprecher, gps und wlan sind schon mittelgroße schnitzer (habe null gps connectivitaet.. und wlan is auch nich berauschend, wollte als erstes skyrim streamen, was wirklich nicht gut geht… und mein router steht nicht weit weg… maximal 6- 7 meter).

    alles kein them, kann ich mit leben, aber!:

    habt ihr euch mal die verarbeitung von eurem dock im hinteren bereich angeschaut? bei mr gehts leicht auf (also ober und unterteil)… die shaniere wirken auf mich auch nicht wirklich stabil.

    egal, ein super testi, danke!

  • http://www.androidnext.de/news/asus-transformer-tf300t/ ASUS Transformer TF300T: Kommt ein weiterer Transformer Prime-Nachfolger?

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); ASUS Transformer Prime: Der TestPodcast#13: Rückblick auf die CESHandy weg? Vier Apps für den ErnstfallDas Galaxy Nexus im [...]

  • http://www.androidnext.de/android-deals/toshiba-at200-kaufen/ Toshiba AT200: Jetzt ab 499 Euro im Handel erhältlich

    [...] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-gpt-ad-1327406959765-3'); }); ASUS Transformer Prime: Der TestPodcast#13: Rückblick auf die CESHandy weg? Vier Apps für den ErnstfallDas Galaxy Nexus im [...]

  • David Herz

    Bei meinem TF201 wird GTA 3 im Market nicht angezeigt oder als nicht kompatibel angegeben wenn ich über Chrome auf den Market zugreif. Was habt ihr anders gemacht? Würde mich interessieren. Habe es gekauft (als es noch mit meinem uralt HTC Desire kompatibel angegeben war) kann es aber nicht runterladen auf mein Prime…
    danke schonmal für die Antwort
    ansonsten SUPER Test :D obwohl ichs schon bisi länger hab

  • JoergHildering

    Hat jemand eine Info wann Amazon wieder liefern kann? Habe das graue vorbestellt.

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Ist bei mir leider auch so – die deutsche GTA III-Version kann nach wie vor nicht auf das Prime installiert werden. Hoffe, das ändert sich die Tage.

    Ich habe zu Testzwecken zu, sagen wir ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen …

  • David Herz

    ok dankeschön dann hoffen wir mal das beste ;D

  • Giovanni Cristella

    Schade!

    Hoffentlich wird daran gearbeitet.

  • Prime???

    Wow… das Prime ist und bleibt, auch wenn man es unverständlicherweise in diesem Test in den Himmel lobt, ein einziges Design desaster.

  • Enttäuschter

    Lila 32er Prime mit Dock am abend geholt geholt, am drauffolgenden morgen zurückgegeben. Konzeptionell ein super Stück aber Konnektivität…:(
    Meine Frau mit ihrem iPad lachte, als ich aus dem Bett keine WLAN Verbindung aufbauen konnte. Bei einem OS, welches auf funktionierende Internetverbindung aufbaut ist das inakzeptable. Schönreden kann man da gar nichts.

  • JoergHildering

    Hab gerade bei Amazon angerufen. Die haben noch absolut keine Info von Asus wann das Prime wieder lieferbar ist :-( Warten oder anderes Tablet bestellen?

  • Hakelberri

    Hallo an alle Eilt!!!

    sorry aber ich weiß nicht was für ein Prime Ihr habt meins ist genau das gegentteil. Die startbildschireme flackern laufend, beim wischen duch die Startbildschirme hängt es laufend ich muss manchmal 2-3 mal wischen bis es weiter geht. Der Browser hängt sich laufend auf das Gerät schaltet sich beim Inetsurfen einfach ab. Ich hab es jetzt knapp 1,5 Wochen und kann es jetzt noch zurück schicken, also bitte ne schnelle Fachliche Meinung zu meinem Gerät. Vieleicht bin ich ja auch zu DOOf, ich hatte das tf 101 da gab es kein Problem.

    Gr. Hackelberri

  • Anonymous

    Hast du es schon einmal mit einem Werksreset probiert? Ansonsten kann da leider bisher nur Asus mehr machen.
    Wenn du bei Asus anrufst werden sie dir mit Sicherheit das gleiche raten.

  • http://www.androidnext.de/news/galaxy-nexus-pc-ersatz/ Galaxy Nexus: Verwendung als PC-Ersatz im Video

    [...] + AnalysenPodcast#13: Rückblick auf die CESHandy weg? Vier Apps für den ErnstfallASUS Transformer Prime: Der Test [...]

  • http://www.androidnext.de/news/youtube-android-app-aktuell-mit-problemen-auf-tablets/ ▶ YouTube: Android-App aktuell mit Problemen auf Tablets

    [...] + AnalysenPodcast#13: Rückblick auf die CESHandy weg? Vier Apps für den ErnstfallASUS Transformer Prime: Der Test [...]

  • Lena

    Hallo,
    ich bin totaler Neuling was das Asus transformer angeht.
    Mir ist bewusst, dass das Asus ein Android Betriebssystem besitzt.
    Gibt es aber die Möglichkeit trotzdem Programme zu installieren, die nur über Windows laufen? (z.B. durch einen Bootcut oder ein anderes Programm – z.B. parralles).

    Vielen Dank für eure Antworten und Hilfen!!!

  • JoergHildering

    OK. Hab jetzt meine Bestellung bei Amazon storniert und bei Cyberport bestellt. Hoffe das ich im Laufe der Woche auch Besitzer eines Transformer Primes bin. Ich halte Euch auf dem Laufenden

  • Fabian H.

    Auch wenn der Test schon etwas älter ist, würde ich gerne nochmal eine Frage stellen und hofentlich bekomme ich noch eine Antwort :P

    Gesern ist mein Prime gekommen und das Erste was mir aufgefallen ist war der sehr gelblich anmutende Bildschirm. Vor allem im direkten Vergleich zu meinem Galaxy S war da sehr deutlich… hat alles sehr gelblich und verschwommen gewirkt!

    Bin ich von dem Galaxy S und seinem SAmoled Disply einfach nur zu verwöhnt was die Farbdarstellung angeht oder könnte ich tatsächlich ein fehlerhaftes Prime bekommen haben?

    Wäre cool, wenn mir noch jemand antwortet, vllt. sogar jemand der auch die Kombination Galaxy S + Prime hat :) Danke!!!

  • Alex

    Hab auch diese kombination und ich muss sagen ich war auch ein wenig enttäuscht aber ist ganz klar wir sind nur zu verwöhnt!!
    Es gibt einfach keinen besseren sreen als super amoled
    P.s. hab gehört es liegt an der firmware ist aber eher schwachsinn

  • Alex

    Hab auch diese kombination und ich muss sagen ich war auch ein wenig enttäuscht aber ist ganz klar wir sind nur zu verwöhnt!!
    Es gibt einfach keinen besseren sreen als super amoled
    P.s. hab gehört es liegt an der firmware ist aber eher schwachsinn

  • Fabian H.

    Okay danke dir für die Antwort, aber ich war ein paar Stunden unter Honeycomb unterwegs und da ist das noch nicht aufgetreten, jedenfalls nicht so stark

    hmm…

  • Tim S.

    Hey AN-Team,

    Wenn ich auf meinem Prime dokumente erstelle, z.B: in der Uni, kann ich die problemlos auf eine externe Festplatte speichern und sie daheim auf einen WINDOWS PC übertragen und öffnen? z.B: mit polaris-Office dateien? Das würde das Prime definitiv besser als ein simples windows Netbook für den Uni-Betrieb machen.
    Danke
    Tim

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Hallo Fabian,

    das ist jetzt aus der Distanz schwer zu beurteilen – ich finden den Screen meines Prime nicht gelblich; dennoch wird es natürlich Unterschiede zum Display des Galaxy S Plus geben. Am besten, Du versuchst mal, irgendwo ein anderes Transformer Prime anzuschauen und vergleichst dann …

  • http://www.androidnext.de Amir | androidnext.de

    Klar – Du kannst die Dokumente wahlweise mit Polaris oder Google Docs oder anderen Office-Lösungen für Android erstellen, bearbeiten und dann als .doc speichern. um sie am heimischen PC weiter nutzen … dass dabei eventuelle Problemchen in Sachen Formatierung auftreten, ist aber natürlich nicht ausgeschlossen. Aber prinzipiell geht das.

  • http://twitter.com/CmJoMoEdgeBourn CmANimalliY2J

    Nicht dass ich wüsste

  • Jose Ramirez

    Hört sich so an als würde Xantos hier lügen verbreiten, hättet ihr das nicht klargestellt wäre meine Entscheidung deshalb gegen das Prime gefallen.

    Solche Falschmeldungen können übrigens strafrechtlich verfolgt werden lieber Xantos.

  • Steffen Lilge

    Ja das Problem habe ich auch, stört mich aber nicht wirklich…es wäre schön, wenn ich die Verbrauchsdaten sehen könnte, vermisse es aber nicht wirklich :-)

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  • Martin

    Habe hier einen TF201, 64GB mit ICS 4.0.3. Die BT-Reichweite an den Logitech Audioadapter hat ab ca. 10 Mtr. (!) die ersten Aussetzer. Bis dahin ist die Klangqualität wie mit Kabel übertragen. Auch bricht mein WLAN deshalb nicht weg. Ich habe beruflich noch ein iPad 2, dessen BT und WLAN Leistung ist identisch mit dem Prime.

    Kann es wirklich sein, dass Asus eine solche Qualitätsstreuung in der Produktion hat? Mein Prime hat einen nur bei genauen Hinsehen erkennbaren Pixelfehler. Wenn ich das hier lese, werde mich davor hüten, es deswegen umzutauschen – wer weiß was ich dann bekomme…

  • http://www.androidnext.de/news/asus-transformer-pad-gps-empfaenger-bild/ ASUS Transformer Pad Prime: Externer GPS-Empfänger im Bild

    [...] nach Erscheinen des ASUS Transformer Pad Prime wurde deutlich, dass das ansonsten grandiose Tablet leider massive Probleme mit dem WLAN- und [...]

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    [...] ein Fix kam gar nicht erst zustande. Vermutlich ist das Problem gleich gelagert wie beim ASUS Transformer Prime, das aufgrund der Gerätematerialien (durchgehend Metall) gleichsam arge GPS-Problem hat. Wer [...]

  • http://www.androidnext.de/news/asus-tranformer-prime-gps-dongle-ausprobiert/ ASUS Tranformer Prime: GPS-Dongle ausprobiert

    [...] manche war es ein Dealbreaker, anderen eher egal – fest steht, dass das ansonsten so gute ASUS Transformer Prime unter einem ziemlich schlechten (bis faktisch gar keinem) GPS-Empfang kränkelt, was wohl [...]