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ZTE Geek: Neues Smartphone mit Intel Clover Trail+-CPU vorgestellt


11.04.2013, 18:22 Uhr

zte-geek

Ein Smartphone mit dem Namen ZTE Geek scheint die Zielgruppe bereits ziemlich klar abzustecken. Dass das gerade vorgestellte Gerät mit Intels neuer Clover Trail+-Plattform betrieben wird, scheint diesen Eindruck erst einmal zu bestätigen, obwohl es letztlich doch eher in der Mittelklasse angesiedelt wird.

Auf der CES haben die großen Chiphersteller ihre aktuelle SoC-Kollektion vorgestellt und während alle bereits bei Quad Core und Samsung sogar bei Octa Core angekommen sind, beschränkt sich Intel mit der Clover Trail+-Plattform auf Dual Core-Prozessoren mit x86-Architektur. Dass diese aber dank Hyperthreading der Konkurrenz in nichts nachstehen, haben Benchmarks des ersten Smartphones mit einem solchen Prozessor, das Lenovo K900 bewiesen. Bisher war dieses Gerät auch das einzige mit dem verheißungsvollen Chipsatz, jetzt hat ZTE mit dem Geek aber die Auswahl an Smartphones mit dem 2 GHz schnellen Intel Atom Z2580-SoC verdoppelt. Die Kollegen von Mobile Geeks haben auch schon ein erstes Hands On-Video drehen können:

Beim ZTE Geek handelt es sich um ein Mittelklasse-Smartphone mit 5 Zoll-Display, das mit 1280 x 720 Pixeln auflöst und durch Gorilla Glass geschützt wird. 1 GB RAM und 8 GB interner Speicher sind nach heutigen Maßstäben beinahe schon knapp bemessen; ob der interne Speicher per microSD-Karte erweitert werden kann, ist leider nicht bekannt.

Auf der Rückseite findet sich eine 8 MP-Kamera mit LED-Blitz, auf der Vorderseite eine 1 MP-Kamera. Der 2.300 mAh starke Akku versorgt das ZTE Geek zumindest mit ausreichend Energie. Mit Android 4.2 kommt die derzeit aktuellste Android-Iteration zum Einsatz, die anscheinend auch weitestgehend naturbelassen daher kommt.

Ob das ZTE Geek auch hierzulande erscheinen wird und falls ja, zu welchem Preis, ist leider nicht bekannt, wir würden es uns aber zumindest wünschen, denn erst auf der Droidcon hatte Intel uns erläutert, dass sehr viel Unterstützungsarbeit geleistet wird um Entwicklern dabei zu helfen, Apps für die x86-Architektur zu optimieren – was den Spaß an der Nutzung der Intel Inside-Smartphones künftig noch weiter erhöhen dürfte.

Quelle: Androidos.in, Vielen Dank für den Tipp auch an unseren treuen Leser Sascha P.

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