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YotaPhone: Hands-On mit dem Dual-Screen-Smartphone [MWC 2013]


28.02.2013, 15:23 Uhr

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In letzter Zeit ist die Zahl der wirklich großen Innovationen auf dem Smartphone-Markt deutlich zurückgegangen – eine löbliche Ausnahme stellt das im Dezember letzten Jahres zum ersten Mal vorgestellte YotaPhone dar: Dieses bietet neben dem normalen LC-Display ein zusätzliches E-Ink-Display auf der Rückseite. Auf dem MWC 2013 hatte Amir die Gelegenheit, sich das Gerät näher anzusehen und sich einige der Features erklären zu lassen.

Bisher konnten wir das YotaPhone bereits in einigen Bildern und Hands-On-Videos der ersten Prototypen bestaunen — inzwischen ist die Entwicklungsphase deutlich fortgeschritten und das spannende Smartphone wurde, nach Erreichen der Massenproduktion, auf dem MWC der Öffentlichkeit präsentiert. In einer Privataudienz wurde Amir das Two-Face-Phone vorgeführt und alle Features erläutert:


    YouTube-Logo

Dass bestimmte Inhalte wie eBooks, Webseiten und Maps auf das E-Ink-Display übertragen werden können, war bereits aus vorherigen Berichten und Videos bekannt, die Entwickler des YotaPhone haben sich aber noch ein paar zusätzliche Features ausgedacht, die wirklich spannend klingen: So lassen sich auch Statusupdates aus sozialen Netzwerken auf dem stromsparenden Display anzeigen und diese können sogar den Bedürfnissen des Nutzers entsprechend konfiguriert werden.

Zudem wird dem YotaPhone eine Art Persönlichkeit verliehen, indem es bestimmte Nachrichten nach Keywords scannt und diese dann mit einem passenden Symbol präsentiert, oder gar Schmerzen zum Ausdruck bringt, wenn es herunterfällt — und dies ist sicher erst der Anfang.

Ein bisschen fraglich ist allerdings, ob das E-Ink-Display den Preis eines Premium-Smartphones rechtfertigen wird, wenn das YotaPhone im vierten Quartal erscheinen soll – die technische Entwicklung wird bis dahin die Spezifikationen des Gerätes in Form eines Snapdragon S4 Pro sowie 720p-Auflösung auf dem LC-Display bereits weit hinter sich gelassen haben.

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