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WhatsApp: Facebook-Verhandlungen ein wenig dementiert, Sicherheit ein wenig verbessert


04.12.2012, 13:43 Uhr

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Über den beliebten mobilen Instant Messenger WhatsApp gab es in letzter Zeit einiges zu berichten. Der Dienst soll jetzt auch unter Android kostenpflichtig werden, es tauchten in den letzten Wochen immer neue Sicherheitslücken auf und zuletzt sollte sogar Facebook an der SMS-Alternative interessiert sein. Letzteres wird nun von WhatsApp etwas halbherzig dementiert, während nebenbei die Sicherheit endlich ein wenig verbessert wird.

Zuletzt ereilte uns die Meldung, dass Facebook und WhatsApp sich in Verhandlungen über eine Übernahme des Messenger-Dienstes befinden. So glaubwürdig diese Meldung auch schien, ist sie angeblich falsch – nur wie falsch geht aus folgendem Dementi nicht hervor:

„Bei den Berichten handelt es sich um Gerüchte, die sachlich nicht korrekt sind. Zu diesem Zeitpunkt können wir keine weiteren Information mitteilen.“

Sachlich nicht korrekt bedeutet in unseren Ohren allerdings nicht, dass das Gerücht gänzlich falsch ist. Sonst hätte WhatsApp sie wohl deutlicher dementiert – wieviel an der Geschichte tatsächlich dran ist, bleibt also abzuwarten.

Darüber hinaus berichtet Sascha Gehrlich, Entwickler einer inoffiziellen Web-Version des Messengers, über Twitter, dass der Authentifizerungsvorgang von WhatsApp geändert wurde und es nun nicht mehr möglich ist, sich von mehr als einem Gerät anzumelden. Sobald man sich von einem neuen Gerät aus anmeldet, wird das bisher registrierte Gerät nun abgemeldet. Stattdessen wird der Nutzer aufgefordert, das Gerät neu zu authentifizieren. Sollte das eigene WhatsApp-Konto also gekapert werden, wird man zumindest indirekt darauf hingewiesen.

Die Übernahme eines fremden Kontos ist damit zwar nicht deutlich erschwert, es reichen immer noch Mobilfunknummer und Geräte-IMEI, sowie ein Passwort, das Eingeweihte per Skript ermitteln können, aus – aber immerhin ist nur noch eine Authentifizierung pro Telefonnummer möglich, für ein weiteres Gerät muss ein neues Passwort generiert werden. Es keimt also Hoffnung, dass WhatsApp tatsächlich an der Sicherheit des Messengers arbeitet, wiewohl die bislang ergriffenen Schritte weiterhin nicht ausreichen. Ein gekaperter Account ist ein gekaperter Account – egal, ob mit oder ohne Wissen des Nutzers.

Quelle: ReadWrite [via Caschys Blog]

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