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Sony Xperia S: Sony sagt ja zum AOSP-Experiment


22.08.2012, 10:13 Uhr

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Ausgangs letzter Woche hatte Androids Open Source-Projektleiter Jean-Baptiste Queru vorgeschlagen, den Quellcode der Software des Sony Xperia S in das Android Open Source Project zu integrieren. Bislang stand eine Antwort der Japaner auf diese Offerte aus. Nun reagierte Sony – mit Begeisterung.

Die nachträgliche Adelung des Xperia S ist einmalig in der Geschichte Androids. Das Privileg, ein funktionierendes System direkt aus dem Quellcode kompilieren zu können, war bisher den Geräten der Nexus-Reihe sowie wenigen anderen „Google Experience“-Geräten vorenthalten. Letzte Woche schlug nun Googles Verwalter des Android Open Source Project (AOSP), Jean-Baptiste Queru, vor, den Quellcode des Xperia S soweit in das AOSP einzuarbeiten, dass auch hier ein direktes Kompilieren möglich ist – Frank berichtete.

Neben der Beteiligung Sonys, die er schon zuvor aufgrund ihres großen Beitrags zum AOSP gelobt hatte, setzt Queru vor allem auf die rege Mitarbeit der Community. Und während diese, allen voran das Team der CyanogenMod, sofort ihre Unterstützung zugesichert hatte, blieb Sony bis gestern eine Antwort schuldig.
Auf Anfrage von Android Central antwortete die Mobilfunkabteilung des japanischen Konzerns nun ebenfalls mit Begeisterung auf das Angebot. Dabei ließ man es sich natürlich nicht nehmen, nochmals auf den bisherigen Beitrag zu AOSP hinzuweisen (aus etwas holprigem Englisch von uns übersetzt):

Sony Mobile befürwortet und unterstützt auch die externe Weiterentwicklung und Offenheit Androids. Unser weltweites Entwicklerteam unterstützt Android-Projekte der Community schon seit Langem. Es ist großartig, dass die Initiatoren des [Android Open Source-] Projekts dank unseres Bootloader-Entsperrangebots ein reines Android auf das Xperia S bringen können. Es ist außerdem toll, dass das von Google veröffentlichte Projekt schon von so vielen Entwicklern aus der Community unterstützt wird. Auch wenn dieses Projekt außerhalb Sonys durchgeführt wird, werden wir seine Entwicklung stets verfolgen und nach Möglichkeit unterstützen.

Einem offiziell unterstützten, „naturbelassenem“ ROM für das Xperia S steht also nichts mehr im Weg. Wann es soweit ist, und ob die Entwickler-Community sich überhaupt lange genug für das Projekt begeistern kann, wird die Zukunft zeigen – die Weichen jedenfalls sind gestellt.

Was haltet ihr von Sonys Einverständnis, Hand in Hand mit der Community zu arbeiten? Könnte Android so ein neues Niveau von Professionalität, kombiniert mit Benutzerfreundlichkeit, erreichen? Teilt eure Prognosen in den Kommentaren mit uns!

Quelle: Android Central [Via The Verge]

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