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Sony: Keine Low End-Smartphones mehr, Xperia Z-Power-Button als Markenzeichen


12.01.2013, 20:08 Uhr

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Sony ist 2013 mal wieder im Umbruch. Einem Interview zufolge will sich der Konzern zukünftig aus der Nische der preiswertesten Smartphones zurückziehen. Mit dem Power-Button des Xperia Z soll zudem ein wiederkehrendes Erkennungsmerkmal und damit eine neue Design-Ikonographie geschaffen werden.

Sonys Mobil-Business hat eine bewegte Geschichte hinter sich, vor allem in jüngeren Jahren: 2009 im Joint Venture mit Ericsson noch ein Produzent von Feature Phones sowie Smartphones mit Symbian und Windows Mobile, konzentrierte sich der Konzern ab 2010 einzig auf Android-Geräte. Anfangs noch mit großen Problemen hinsichtlich Software-Upgrades und – man mag es kaum glauben – Multitouch-Funktionalität – konnte Sony Ericsson 2011 die Herzen vieler Fans mit offenen Bootloadern und gutem Developer-Support gewinnen. Freilich konnte die Hardware seinerzeit nicht mithalten: Während Samsung, HTC und Co. das Dual Core-Zeitalter einläuteten, brachte Sony 2011 weitehin nur Single Core-Devices heraus. Das änderte sich erst 2012 mit dem Xperia S und der Abnabelung von Ericsson – Xperia ist seitdem eine alleinige Sony-Marke, damit einher ging der Umzug des Unternehmens von Schweden nach Japan. Aber erst mit dem Xperia T konnte Sony in der zweiten Jahreshälfte 2012 tatsächlich in der Oberklasse ankommen. Ein auf derselben Messe, der IFA 2012, angekündigtes Xperia V hat sich bislang noch kaum blicken lassen, da steht schon das nächste Flaggschiff vor der Tür: Das Sony Xperia Z.

Dieses Xperia Z ist zum ersten Mal auf Augenhöhe mit der absoluten Oberklasse und leitet eine neue Hinwendung Sonys zur Premium-Sparte ein – und damit einen weiteren Umbruch, sofern man dem Glauben schenken will, was Stephen Sneeden, Xperia Produkt Manager bei Sony, gegenüber Cnet Asia kundtat (Übersetzung von uns).

Wir sind bereit dafür, ein Anbieter für Premium-Smartphones zu sein. Logischerweise verliert man natürlich im absoluten Einsteigerbereich die ‘Sonyness’. In diesem kann man manche der wunderbaren Dinge von Sony zu solch niedrigen Kosten nicht implementieren. Wir werden wahrscheinlich das absolute Einsteiger-Level anderen Herstellern überlassen.

Stattdessen wolle man sich auf die Mittel- und Oberklasse konzentrieren, diese Entwicklung sei die Marschroute für die nächsten zwei Jahre. Auch Geräte, die nicht zu den teuersten gehören, müssten Features der Premium-Smartphones erben und „eine Geschichte wiederspiegeln“.

Es klingt in unseren Ohren durchaus sinnvoll, dass Sony bemüht ist, das Billigheimer-Image abzulegen, das manch aktuellem Gerät wie dem Xperia J noch anhaftet. Allerdings birgt die Taktik, seine Produktpalette einzuengen, auch Gefahr. So hat HTC aufgrund dieser im letzten Jahr an Boden verloren, während zum Beispiel Marktführer Samsung regelmäßig ohne Not diverse neue Geräte im Einsteigerbereich positioniert – und damit erfolgreich ist.

Eine wichtige Rolle in der Neupositionierung soll, so Sneeden, der markante Power-Button sein, der bereits beim Xperia Z eine besondere Behandlung in der Werbung erfuhr. Dieser soll als neues Erkennungsmerkmal der Xperia-Geräte fungieren. Wir werden also in Zukunft öfter Geräte damit sehen. Die ersten vermutlich schon im Februar in Barcelona, denn auf der wichtigsten Mobilfunkmesse der Welt – dem MWC 2013 – wird Sony gewiss mit neuen Smartphone-Modellen auftrumpfen wollen. Wir sind gespannt.

Quelle: asia.cnet.com [via Android and Me]

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