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Smartphones: 3,3 Milliarden Geräte bis 2018


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Die nahe Zukunft gehört den smarten Handys und nach oben ist noch eine Menge Luft: Eine Studie sagt voraus, dass es bis 2018 9,3 Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse geben wird — davon sollen rund ein Drittel Smartphones sein.

Die mobile Kommunikation ist als Konzept aus unserer momentanen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken; ab und zu ist es ganz lehrreich, einmal zurückzublicken und beeindruckt zu sein, wie schnell das alles von statten ging: Geht man einmal 15 Jahre zurück, war das Handy im Alltag eine Ausnahme, wurde gar als versnobtes Lifestyle-Accessoire verschrien und nicht selten hat man damals die Aussage gehört: „Wozu brauch ich ein Handy, das ist doch nur was für Angeber!“ Diese Stimmen sind längst verstummt, das Mobiltelefon ist mittlerweile integraler Bestandteil unseres Alltags und durch die Smartphones hat sich die Einbindung ins tägliche Leben noch einmal verstärkt — jetzt ist es umgekehrt: Menschen, die kein Handy besitzen, sind zur exotischen Ausnahme geworden. Und das alles ging in gerade einmal eineinhalb Dekaden über die Bühne. Zum Vergleich: Als das Festnetztelefon aufkam, hat es nahezu ein halbes Jahrhundert gedauert, bis die Technologie vergleichbar flächendeckend in der Bevölkerung angekommen war.

Die Welt dreht sich schneller im 21. Jahrhundert und das wird auch auf nahe Sicht so bleiben: Wie eine Studie des Ericsson-Konzerns prognostiziert, wird es im Jahr 2018 etwa 9,3 Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse, also Handynummern, geben und davon sollen rund 3,3 Milliarden in die Smartphone-Kategorie fallen. Wobei ich mir ehrlich gesagt gar nicht wirklich vorstellen kann, dass es in 6 Jahren noch Handys geben soll, die nicht smart sind.

Ericsson möchte mit der Studie vor allem auf den stark wachsenden Datenverbrauch ansprechen, der eine Aufrüstung der Mobilfunknetze zwingend nötig macht: Momentan verursacht der durchschnittliche Smartphone-User 450 MB Datentraffic pro Monat — in 2018 soll der Verbrauch pro Gerät auf dicke 1,9 GB im Monat angewachsen sein. Und da sind Tablet-User noch nicht einmal mit eingerechnet — die verbrauchen noch einmal mehr (600 MB momentan, 2018 voraussichtlich 2,7 GB). Allein von 2011 auf 2012 hat sich der Mobilfunk-Datenverkehr im Grunde verdoppelt, besonders steil sei das Wachstum im asiatischen Raum. Bis zu 40 Prozent der übermittelten Daten entfielen dabei allein auf den Konsum von Videoinhalten.

Die Studie bescheinigt auch der neuen Funktechnik LTE ein rasantes Wachsum: Derzeit nutzen 55 Millionen diese schnelle Übertragungsmethode, in sechs Jahren soll sich die Technologie dann längst etabliert und 1,6 Milliarden Nutzer weltweit haben.

Futurezone, [via androidmag]

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