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Samsung: Smartwatch-Pläne offiziell bestätigt


19.03.2013, 14:06 Uhr

samsung-galaxy-watch-david hasselhoff

Samsung arbeitet an einer Smartwatch, das kann nun als gesetzt gelten: Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte ein hochrangiger Samsung-Repräsentant entsprechende Pläne.

Vor rund zwanzig Jahren war ein solches Gerät, manifestiert in den seinerzeit von uns konsumierten „Schundmedien“, noch feuchter Traum der Redaktionsmitglieder: Einen übergreifenden Namen besaßen die Kommunikations-Armbanduhr von Michael Knight und der Handcomputer von Dick Tracy noch nicht, heute raunen wir uns allerdings den Begriff „Smartwatch“ zu.

Nachdem Sony ein solches Produkt schon am Markt hat, die einige Nutzer begeistern konnte, fangen nun weitere Industrie-Schwergewichte an, den Bereich elektronische Armbanduhr auszuloten — neben Google, die nachgewiesenermaßen bereits Smartwatch-Patente eingereicht haben und Apple, die Gerüchten zufolge an einer mit dem iPhone koppelbaren Armbanduhr arbeiten, will sich nun auch Samsung in diesem potenziell riesigen Markt positionieren.

Gerüchte zum Altius-Projekt kursierten schon vor Wochen, nun hat aber ein Samsung-Repräsentant offiziell bestätigt, dass man an der Uhr arbeite. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg gab der Executive Vide President von Samsung Mobile, Young-hee Lee, Folgendes zu Protokoll (Übersetzung von uns):

Wir arbeiten schon sehr lange an dieser Uhr. (…) Wir bereiten Produkte für die Zukunft vor, und die Uhr ist definitiv eine davon.

Zu weiteren Details schwieg sich Young-hee Lee aus, daher ist weder klar, ob die Uhr als Begleiter für ein Samsung-Gerät gedacht ist, oder auch mit anderen Geräten oder gar eigenständig funktioniert, ob sie Android, Tizen oder ein proprietäres Betriebssystem verwendet und ob ein Touchscreen integriert sein wird.

Allerdings kann man den Anlass nutzen, um schon einmal zu spekulieren: Samsung hat biegsame AMOLED-Displays in petto, die eine entsprechende Uhr sehr dünn machen könnte; auch andere Komponenten werden immer schmaler. Das Gefühl, ein klobiges Gerät an der Hand zu haben, das auf die Außenwelt nbicht allzu stilbewusst wirtkt, war unserer Auffassung nach bislang der größte Hinderungsgrund dafür, dass sich Smartwatches durchsetzen konnten. Zudem kann Samsung viele Komponenten, etwa Chips, Speicher und Displays, selbst herstellen, sodass die Koreaner wohl einen aggressiven Preispunkt setzen könnte, um gegen die Konkurrenz bessere Chancen zu haben.

Quelle: Bloomberg [via SammyHub]

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