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Samsung-Quartalszahlen: 70 Millionen Smartphones verkauft


05.04.2013, 12:06 Uhr

Samsung-Chart

Seine genauen Zahlen für das erste Quartal 2013 veröffentlicht Samsung zwar erst am 26. April, einen Ausblick mit den wichtigsten Eckdaten gibt es aber schon jetzt. Danach konnte der koreanische Elektronik-Titan gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen kräftigen Gewinnsprung um 52,9 Prozent auf umgerechnet sechs Milliarden Euro verbuchen und fast 70 Millionen Smartphones verkaufen, denen 62 Millionen im ersten Quartal 2012 gegenüberstehen.

Damit liegt der Gewinn nur geringfügig unter dem des vierten Quartals 2012 – inklusive Weihnachtsgeschäft. Die Analysten, deren Erwartungen erneut übertroffen wurden, gehen davon aus, dass der größte Teil des Ertrags durch die Smartphone-Sparte erwirtschaftet wurde. Das Marktforschungsunternehmens IDC sieht Samsung inzwischen mit einem Marktanteil von 29 Prozent als weltweit größten Smartphone-Hersteller.

In jedem Bereich gut aufgestellt

Samsung hat mit dem Galaxy S4 zwar gerade wieder ein High-End-Smartphone auf den Markt gebracht, das sich als direkter Konkurrent zum aktuellen und nächsten iPhone in Stellung bringt, vernachlässigt aber nach wie vor nicht den absatzstarken Bereich der Mittelklasse-Smartphones, die besonders in Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien stark nachgefragt werden. Insgesamt besteht Samsungs Smartphone-Portfolio zurzeit aus über 30 Modellen, die die gesamte Bandbreite von der günstigen Einsteiger- bis zur teuren Spitzenklasse abdecken.

Ausblick

Das Samsung Galaxy S3 war und ist ein Megaseller, und auch beim Nachfolger S4 deutet wieder alles auf neue Rekorde hin. Wie der Analyst Lee Sun Tae gegenüber Bloomberg geäußert hat, könnte auch das S4 entscheidend dazu beitragen, die Smartphone-Verkaufszahlen von Samsung im zweiten Quartal 2013 auf bis zu 82 Millionen Einheiten zu steigern.

Zum Vergleich: Samsungs ärgster Konkurrent Apple wird voraussichtlich für denselben Zeitraum einen Rückgang des iPhone-Absatzes um 30 % auf 30 Millionen Geräte hinnehmen müssen. Im Vergleichsquartal des letzten Jahres waren es noch 47,8 Millionen Einheiten. Aber mit dem Erscheinen des nächsten iPhones, das für Mitte des Jahres erwartet wird, werden die Karten neu gemischt.

[via phoneArena, wallstreet:online]

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