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Samsung Galaxy S4: Interner Speicher zur Hälfte vom System belegt


28.04.2013, 18:17 Uhr

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Zur einer für den Endbenutzer unschönen Tradition ist es inzwischen geworden, dass der bei zahlreichen Smartphones angegebene interner Speicher schon beim ersten Hochfahren des neuen Gerätes zur Hälfte mit Systemdateien belegt ist — so stehen für das tatsächliche Installieren von Apps und Ablegen von Videos, Bildern und Musik oftmals beispielsweise nur 9 GB der versprochenen 16 GB tatsächlich zur Verfügung. Auch das Samsung Galaxy S4 stellt da keine Ausnahme dar.

Die Kollegen von Geek.com haben nach dem Auspacken und Hochfahren ihres Samsung Galaxy S4 umsichtigerweise zunächst einen Blick in die Speicherübersicht im Einstellungsmenü geworfen und mit Schrecken festgestellt: Lediglich 8,82 GB der nominellen 16 GB stehen dem frischgebackenen S4-Besitzer zur freien Verfügung, wie ein Screenshot beweist.

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Damit sind also 45 Prozent des Speicher belegt, lediglich in den verbleibenden 55 Prozent darf der Nutzer sich austoben — das ist schon ein wenig frech.

Nun ist das beim Samsung Galaxy S4 an sich kein allzu großer Beinbruch, lässt sich das 5 Zoll-Smartphone doch problemlos per MicroSD-Karte speicherseitig nachrüsten; und immerhin darf Samsung zugutegehalten werden, dass unter den technischen Daten auf der offiziellen Produktseite des Galaxy S4 in Klammern wenigstens der Hinweis „ca. 9 GB frei verfügbar“ steht.

Beim HTC One, das zwar in der kleinsten Version immerhin 32 GB mitbringt, sind ebenfalls schon beim ersten Start 7,14 GB von „anderen“ Daten, als denen des Nutzers belegt — und hier gibt es weder MicroSD-Slot noch einen Hinweis auf der Produktseite.

Klar, die Hersteller müssen Systemdateien (und die unvermeidbare Bloatware) natürlich irgendwo auf dem Gerät ablegen. Dennoch erscheint es uns irreführend, den Speicher eines Gerätes dann mit der theoretischen Größe zu bewerben; schließlich geht es hier ja nicht um ein paar MB, die belegt sind, sondern im Falle des S4 um beinahe die Hälfte.

In jedem Fall sollten sich Käufer des S4 schon mal auch um den Erwerb einer MicroSD-Karte kümmern, wenn sie vorhaben, mehr als mickrige 9 GB auf dem Gerät mit eigenen Daten belegen zu wollen. Oder sie greifen zur deutlich teureren 32 GB-Version, die aber noch gar nicht erhältlich ist.

Geek.com [via Smart Droid]

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