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Samsung Galaxy S3: Firmware-Update gegen Sudden Death angekündigt


02.01.2013, 17:01 Uhr

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Samsungs 2012-Erfolgsmodell, das Galaxy S3, hat zum Jahresende leider Negativschlagzeilen gemacht: Zahlreiche Nutzer in aller Welt, unter diesen auch Kollege Frank und meine Wenigkeit, erlebten den tragischen „Sudden Death“ ihrer Geräte, bei dem das Smartphone urplötzlich herunterfuhr und sich weder starten noch mit einer neuen Firmware bespielen ließ. Samsung selbst ist sich der Problematik bewusst — wie eine niederländische Unternehmenssprecherin nun mitteilte, soll ein kommendes Firmware-Update Abhilfe schaffen.

Für alle die bislang glücklicherweise vom Sudden Death ihres S3 verschont geblieben sind, hier ein kurzer Abriss des bisher Geschehenen: In den vergangenen Monaten häuften sich Schreckensmeldungen über S3-Geräte, die sich nach etwa 150 bis 200 Tagen aus heiterem Himmel abschalteten und danach den Neustart ebenso verweigerten, wie das Flashen einer Firmware — vermutlich hatte sich der interne Speicher auf dem verbauten Mainboard schlicht verabschiedet. Auch Kollege Franks und mein Geräte waren davon betroffen, in unserem Fall zeigte sich der Samsung-Service äußerst kulant und reparierte beide Smartphones umgehend. Auch allgemein und international reparierte die Firma betroffene Geräte weitestgehend unkompliziert, wie den Stimmen zahlreicher Nutzer in einschlägigen Foren zu entnehmen ist.

Dennoch blieb der fahle Beigeschmack, dass sämtliche Galaxy S3-Geräte somit allesamt tickende Zeitbomben sind, solange Samsung keine Lösung für das Phänomen findet. Gegenüber den niederländischen Kollegen von tweakers.net hat die dortige Unternehmenssprecherin Anne ter Braak ein solche nun angekündigt: Zum einen seien nur wenige 16 GB-Modell des S3 davon betroffen, zum anderen handle es sich um eine fehlerhafte Firmware — weswegen der Sudden Death sowohl auf Geräte mit Original-Software, als auch auf solchen mit Custom ROMs (die ja zumeist auf Original-Firmware basieren) auftrat. Und dagegen geht man nun mit einer, genau, weiteren Firmware vor.

Wann dieses Update ausgerollt werden wird, konnte ter Braak noch nicht verraten, wir gehen aber davon aus, dass dies in hoffentlich sehr naher Zukunft geschehen wird — schließlich kosten die massenhaften Kulanz-Reparaturen Samsung auch massenhaft Geld. Schon aus Eigeninteressen sollten die Koreaner das Problem also möglichst zügig an der Wurzel angehen.

Ter Braak riet derweil allen aktuell Betroffenen S3-Nutzern, sich an die lokalen Samsung Reparatur/Service Center zu wenden, wo man die defekten Platinen weiterhin kostenlos austauschen würde.

Quelle: tweakers.net [via sammobile.com], Foto: ifixit.net

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