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Samsung Galaxy Note 3 vs. Sony Xperia Z Ultra: Phablet-Stars im Hands-On-Vergleich [IFA 2013]


05.09.2013, 20:28 Uhr

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Gigant trifft auf Gigant. Nein, wir sprechen nicht von solchen Klassikern der Filmunterhaltung wie Godzilla vs. Mechagodzilla – sondern von einem unserer Hands-On-Vergleiche im Rahmen der IFA 2013. Amir hat sich sein aktuelles Testgerät geschnappt, das Sony Xperia Z Ultra mit seiner eigentlich-fast-schon-ein-Tablet-Bilddiagonale von 6,4 Zoll, und es vergleichenderweise neben Samsungs nagelneues Kunstlederrücken-Phablet Galaxy Note 3 gehalten, das mit seinen 5,7 Zoll daneben beinahe winzig wirkt.

Seltsam, diese Burschen von androidnext – ständig müssen sie Smartphones miteinander vergleichen. Doch weit gefehlt! Denn diesmal vergleichen wir Phablets miteinander: das Samsung Galaxy Note 3 mit dem Xperia Z Ultra, um genau zu sein.


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Ansehnliche Displays mit der Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 besitzen die LTE-fähigen Phablets beide. Während aber das Z Ultra auf ein möglicherweise etwas tageslichttauglicheres LC-basiertes Panel mit Sonys Triluminos-Technologie setzt, kommt bei Samsung die gewohnte Super AMOLED-Technik zum Einsatz, die wie immer satte Farben und ein tiefes Schwarz auf den Bildschirm zaubert. In beiden Geräten tickt ein Qualcomm Snapdragon 800-SoC mit 2,3 GHz. Das Galaxy Note 3 besitzt allerdings 3 GB RAM, das Z Ultra nur 2 GB RAM – wobei auch letztere für Alltagsaufgaben und selbst Performance-intensive Games im Jahr 2013 absolut ausreichend sind. In Sachen Speicher ist das Galaxy Note 3 mit Ausführungen in 32 und 64 GB besser ausgestattet, das Z Ultra weist nur 16 GB Speicher auf. In beiden Geräten kann man aber micro SD-Karten zur Speichererweiterung um bis zu 64 GB nachrüsten.

In Sachen Haptik präsentiert sich das Note 3 etwas weniger kantig und organischer. Die Rückseite ist erstmals bei einem Samsung-Gerät aus Kunstleder, womit die Koreaner einen Hauptkritikpunkt am Vorgänger und den Flaggschiffen der Galaxy S-Serie angegangen sind. Das Xperia Z Ultra besitzt neben dem größeren Formfaktor ein eckiges, extrem flaches Gehäuse und ist so weniger handfreundlich. Der Glasrückseite fühlt sich das Gerät kälter und mitunter rutschig in der Hand an.

Mit 3.200 mAh gegenüber 3.050 mAh ist der Akku des Samsung Galaxy Note 3 nicht nur nominell größer, aufgrund der geringeren Displayfläche dürfte dieser zudem auch etwas weniger gefordert sein. In der Praxis macht das nicht viel aus, denn auch mit dem Z Ultra kommt man in der Regel problemlos über den Tag, wie mir Kollege Amir auf Nachfrage verriet. Vorteil für das Galaxy Note 3: Der Akku ist wechselbar.

Samsung liefert mit dem S Pen einen Stylus gleich mit, der etliche Software-Zusatzfunktionen aufrufen kann. Sonys Xperia Z Ultra lässt sich gar mit nahezu jedem Stift steuern, der eine leitende Spitze besitzt – vom Kugelschreiber bis zum Bleistift. Auch hier werden einige Anwendungen mitgeliefert, die sich die Bedienung per Stylus zunutze machen, allerdings bei Weitem nicht in einem Umfang wie beim Samsung-Phablet.

In Sachen Kamera ist das Galaxy Note mit seinem 13 MP-Modul besser ausgestattet. Das Xperia Z hingegen besitzt eine 8 MP-Kamera, bei der auch ein LED-Blitz fehlt. Nur beim Galaxy Note 3 funktioniert überdies Videoaufnahme in 4K-Aufnahme.

Sowohl Sony Xperia Z Ultra als auch Samsung Galaxy Note 3 sollen im Laufe des Septembers verfügbar sein – beide Geräte werden beim Start mutmaßlich im Bereich zwischen 650 und 700 Euro liegen.

Für welches Gerät würdet ihr euch entscheiden? Godzilla oder Mechagodzilla? Meinungen in die Kommentare.

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Die neuesten Infos und jede Menge frische Videos aus Berlin findet ihr auf unserer Sonderseite zur IFA 2013.

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