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Samsung Galaxy Note 2: Keine PenTile-Matrix und heller als SGS3


04.10.2012, 09:42 Uhr

note2-s3-rgb-pentile

Samsungs neues Galaxy Note 2 kann inzwischen bereits bestellt werden und auch bei den Testern und Reviewern der Welt sind die ersten Samples eingetroffen. Auch wir erwarten in den kommenden Tagen ein Testgerät, schauen uns derweil aber schon einmal bei den internationalen Kollegen nach ersten Eindrücken um – und da gibt es zum Teil interessante Sichtungen: Android Central und GSMArena bestätigen, dass das Note 2 nicht mehr, wie noch der Vorgänger und das SGS3, mit einer PenTile-Matrix ausgestattet ist.

Samsungs Super AMOLED-Screens gehören sicherlich zum Besten, was es in Sachen Smartphone-Displays so gibt, haben aber auch ihre Nachteile – einer davon ist, die den Screens oftmals zugrunde liegende PenTile-Matrix, die mit ihrem RGBG-LED-Layout (rot, grün, blau, grün) zwar stromsparend sein soll, gleichzeitig aber zu verfärbten Weißtönen und ausgefransten Rändern bei Icons und Text führt.

Im HD-Screen des Samsung Galaxy S3 kam die PenTile-Matrix noch zum Einsatz, im Galaxy Note 2 verwendet Samsung nun ein beinahe konventionelles RGB-Layout. Aber nur beinahe konventionell, weil die Anordnung der Subpixel mit einem seitlichen blauen und übereinander liegenden roten und grünen Subpixeln von der Regel abweicht. Dennoch führt auch dieses Layout zu mehr Subpixeln pro Pixel, wodurch insgesamt ein schärferes, farbtreueres Bild entsteht. Ob Samsung diese spezielle Anordnung mit dem größeren blauen Subpixel gewählt hat, um auf diese Weise für mehr Langlebigkeit zu sorgen, darüber wird aktuell spekuliert, ein Statement der Koreaner steht dazu noch aus. Die blauen Subpixel sind in AMOLED-basierten Displays diejenigen, die am schnellsten ihre Leuchtkraft verlieren. Je größer der Subpixel, desto weniger hell müsste er für dieselbe Leuchtwirkung leuchten, und desto länger behält er seine Leuchtkraft – so zumindest geht die Theorie.

Ein Kritikpunkt am Galaxy S3 war und ist für mich bis heute das relativ dunkle Display – mit aktivierter automatischer Helligkeitsregelung fischt man auf dem 4,8 Zoller zuweilen buchstäblich im Trüben. Das Galaxy Note 2 strahlt da schon deutlich heller: Wie die Kollegen von GSMArena gemessen haben, erreicht das Phablet eine Leuchtdichte von 253 cd/m² bei 50-prozentiger Helligkeit und satten 478 cd/m² bei voller Helligkeit; das S3 liegt bei 174 cd/m², bzw. 330 cd/m². Außerdem lässt sich beim Note 2 die Helligkeit auch bei aktivierter automatischer Einstellung noch über den Schiebregler nachjustieren – ein Feature, das das S3 mit dem Jelly Bean-Update ebenfalls bereits erhalten hat.

Somit dürfte das Display des Galaxy Note 2, trotz der nominell geringeren Pixeldichte, gegenüber dem des Galaxy S3 doch einige Vorteile bieten – wir sind gespannt auf unser Testgerät und berichten euch dann selbstredend, ob und wie deutlich sich die obigen Erkenntnisse auch im Alltag positiv bemerkbar machen.

Quellen: Android Central, GSMArena

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  • http://www.androidnext.de/tests/samsung-galaxy-note-2/ Samsung Galaxy Note 2: Testbericht zum 5,5 Zoll-Displaygiganten

    [...] dass Samsung beim Super AMOLED-Screen des Note 2 von der klassischen und oft zu recht verfemten PenTile-Matrix abgekehrt ist und stattdessen auf ein spezielles, RGB-ähnliches Subpixel-Arrangement gewählt hat. Das führt [...]

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