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Samsung Galaxy Music: Smartphone mit Stereoboxen vorgestellt [Update: Kein Beamer]


09.10.2012, 17:21 Uhr

samsung-galaxy-music

Neben dem Samsung Galaxy S3 Mini, das übermorgen vorgestellt wird, haben die Koreaner in dieser Woche noch eine Smartphone-Neuheit in petto: Das bereits seit einigen Wochen gemunkelte Samsung Galaxy Music wurde heute offiziell vorgestellt. Neben einem kleinen Display und eher schwachen Leistungsdaten bringt das Gerät Stereoboxen und Klangverbesserungen mit.

[Update:] Lars von All About Samsung hat herausgefunden, dass es sich bei der Information bezüglich des Projektors um einen Fehler seitens Samsung handelt. Das Gerät hat also keinen Pico-Beamer an Bord. [/Update]

Nein, nominell reißt das Galaxy Music in Sachen Spezifikationen sicher niemanden vom Hocker. Wie bereits im Vorfeld bekannt geworden war, verfügt es über ein 3-Zoll-Display in QVGA-Auflösung von 320 x 240, dazu eine 850 MHz-Cortex A9-Single Core-CPU und 512 MB RAM. Angetrieben wird das Gerät von Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“, ein 1.300 mAh-Akku sollte bei diesem Display für eine vertretbare Laufzeit sorgen. 4 GB interner Speicher werden durch einen MicroSD-Kartenslot ergänzt. Eine Frontkamera gibt es nicht, die Rückkamera macht Fotos mit mageren 3 MP.

Was das Galaxy Music aus der Masse heraushebt, sind dessen musikalische Fähigkeiten: Stereolautsprecher an der Front sollten ordentlich Wumms mitbringen und lassen bei uns latente Panik entstehen, dereinst neben juvenilen Galaxy Music-Besitzergruppen in der U-Bahn zu stehen, die ihre Mitfahrer ganz unempathisch mit bassvermatschtem Pornorap beschallen; denn Klangveränderungstechniken wie Sound Alive und SRS Playback Enhancements sind ebenfalls mit an Bord. Neben dem üblichen MP3-Format soll das Galaxy Music von Haus aus auch Dateiformate wie OGG Vorbis, AAC, WMA und Lossless FLAC wiedergeben können.

Eine handfeste Überraschung ist, dass auf dem Specsheet noch ein Picoprojektor verzeichnet ist, wie es schon das auf dem MWC 2012 vorgestellte Galaxy Beam mitbrachte. So soll das Smartphone ein Bild in WVGA-Auflösung mit 9 Lumen an die Wand werfen können – so kann das YouTube-Video zum Pronorap gleich an der U-Bahn-Decke angeschaut werden werden. Wie schnell das den Akku leer lutscht, wissen wir aber bislang nicht; hoffen ab er, dass es nicht allzu lange dauert … (Hinfällig, siehe Update oben im Artikel)

Das Samsung Galaxy Music kommt in einer Version mit einem und einer mit zwei SIM-Karten-Slots. Getreu der Samsung Galaxy-Nomenklatur nennt sich der Dual SIM-Kandidat Samsung Galaxy Music duos.

Zu Preis und Verfügbarkeit haben wir bislang noch keine Informationen. Wir melden natürlich, wenn sich das ändert.

Sind die Specs des Galaxy Music zu niedrig oder machen die Audioeigenschaften und der Pico-Projektor das Smartphone für euch wieder interessant? Meinungen in die Kommentare.

Quelle: Samsung Mobile [via Phone Arena]

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