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Samsung: Beliebteste Smartphone-Marke bei 30 Prozent in Deutschland


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Ein Netzjournalist hat eine Grafik veröffentlicht, welche die Beliebtheit der Smartphone-Hersteller bei der deutschen Kundschaft über die letzten Monate beschreibt. Dabei stechen zwei Marken entscheidend hervor: Samsung und Nokla. Ein Hersteller ist der große Gewinner – einer der große Verlierer.

Es kommt ja nicht immer nur auf harte Verkaufszahlen an: Der „Focus“-Journalist Holger Schmidt hat eine Übersichtsgrafik erstellt, die die Beliebtheit verschiedener Smartphone-Hersteller in Deutschland für den Zeitraum von März 2011 bis zum August 2012 darstellt. Die zu Grunde liegenden Daten stammen vom Marktforschungsunternehmen Comscore und wurden durch Umfragen ermittelt. Aufgelistet sind die sechs größten Smartphone-Hersteller auf dem deutschen Markt, Samsung, Apple, Nokia, HTC, Sony und der Blackberry Hersteller RIM.

Beim Blick auf die Grafik wird gleich eines deutlich und das sogar, bevor man die Erläuterungen gelesen hat: Während vier von sechs Herstellern mehr oder weniger schwankend auf gleichem Niveau dahindümpeln, ging es für eine Marke steil nach oben und für eine andere nach unten. Für Branchenkenner ist dann auch die Enthüllung keine Überraschung: Samsung befindet sich auf Erfolgskurs und ist für über 30 Prozent der Befragten im August 2012 der beliebteste Smartphone-Hersteller, im März 2011 lag der Wert noch bei gerade einmal 10 Prozent. Ein Bombenergebnis.

Doch wenn auf der einen Seite gefeiert wird, wird auf der anderen getrauert, so ist das Gleichgewicht des Lebens, auch in der Smartphone-Branche. Während Samsungs Popularität in die Höhe schnellt, stürzt die von Nokia in den Keller. Erzielte man dort im März 2011 noch einen schier uneinholbar wirkende Beliebtheitswert von 37 Prozent, ist Nokia eineinhalb Jahre später nur noch für 18 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer der beste Hersteller. Nokia scheint im hart umkämpften Smartphone-Markt einfach keinen Fuß in die Tür mehr zu bekommen und die Konkurrenz aus Korea zieht gnadenlos vorbei. Beinahe erstaunlich, wie sich am Niveau der anderen Hersteller fast nichts getan hat im gleichen Zeitraum.

Die Rangliste wird demnach momentan von Samsung angeführt, danach folgt Apple auf dem Silbertreppchen und Nokia muss sich mittlerweile mit der Bronzemedaille abfinden (und darf sich nicht einmal sicher sein, diese auf lange Sicht zu behalten). Ob Nokias Windows Phone-Offensive an diesen Werten etwas zu Positiven verändern kann, wird sich noch zeigen – Experten rechnen der Marke allerdings nicht mehr hohe Chancen zu. Nokia hat im Smartphone-Bereich einfach zu lange Fehler gemacht und zahlt jetzt den bitteren Preis dafür.

Wobei man hier noch einmal anmerken muss, dass es sich hier nicht um Verkaufszahlen oder andere ökonomische Werte handelt, sondern um die allgemeine Frage nach der „bevorzugt eingesetzten Marke in Prozent in Deutschland“. Zudem handelt es sich nur um Anteile, die den insgesamt stark wachsenden Smartphone-Markt nicht berücksichtigen. Trotzdem kann sich Nokia nicht im Ruhm suhlen.

Quelle: Holger Schmidt bei Google+

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