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Pebble Watch: Smartwatch mit Einfuhrproblemen beim deutschen Zoll


05.04.2013, 15:15 Uhr

pebble-watch

Eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte, die Pebble Watch, ist inzwischen fertiggestellt und wird derzeit an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert. Backer in unseren Gefilden haben die Rechnung allerdings ohne den deutschen Zoll gemacht; aufgrund fehlender Unterlagen wird die Pebble Watch von mehreren deutschen Zollämtern zurückgehalten.

Smartwatches sind bekanntermaßen eines der kommenden großen Themen im Mobile-Bereich – mit der Pebble Watch wurde das erste wirklich verheißungsvolle Modell mit e-Ink-Technologie dank Crowdfunding realisiert. Auch in Deutschland haben viele Nutzer das Kickstarter-Projekt unterstützt. Inzwischen ist die erste Produktionsreihe der Pebble-Smartwatches gefertigt und international auf dem Weg zu den Vorbestellern. Ein Leser hat uns nun darauf hingewiesen, dass sich die Auslieferung allerdings mitunter problematisch erweist.

Im Forum der German-Pebblers findet sich der Bericht eines Unterstützers, dessen Pebble Watch beim Zoll in Essen festgehalten und nicht herausgegeben wurde, da eine deutschsprachige Bedienungsanleitung, ein Warnhinweis über den verbauten Akku, sowie die nötige Konformitätserklärung in den Unterlagen fehlen – das auf der Rückseite aufgedruckte CE-Zeichen alleine reiche laut Angabe der Beamten in diesem Fall leider nicht. Aufgrund der fehlenden Unterlagen wurde die Smartwatch zur Prüfung an die Bundesnetzagentur weitergeleitet, die daraufhin eine Auslieferung verweigerte.

Nach Angaben von Foren-Mitgliedern der German-Pebblers verweigern die Zollbeamten in Essen, Hamburg und Friedrichshafen derzeit die Herausgabe der Smartwatch – in anderen Städten scheint dies dagegen bisher noch problemlos zu funktionieren. Der Hersteller der Pebble Watch scheint leider die deutsche Bürokratie nicht zu verstehen – wer könnte es ihm verdenken – und tut sich daher, trotz Bemühungen und Hilfestellungen seitens der deutschen Pebble-Community, momentan noch schwer, die benötigten Unterlagen bereitzustellen.

Wer also mit dem Gedanken gespielt hat, sich die spannende Smartwatch zuzulegen, sollte vorerst abwarten, bis das Problem gelöst wurde – zumindest, wenn er in einer der genannten Städte wohnt. Wir berichten, falls es neue Entwicklungen in dem Fall gibt.

Quelle: German-Pebblers (Danke für den Hinweis an Tobias)

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