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NVIDIA Roadmap: 100x schnellere Smartphone-CPUs (als Tegra 2) bis 2015


20.03.2013, 17:51 Uhr

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NVIDIA Tegra ist die wohl meistbeworbene mobile Prozessorplattform im mobilen Bereich – und das nicht ohne Grund, wie Benchmarks immer wieder bestätigen. Gestern machte man die Planung bis 2015 publik und setzte sich damit ein ehrgeiziges Ziel: Der Tegra 6 soll soll die Tegra 2-Plattform um das Hundertfache an Geschwindigkeit übertreffen.

Zugegeben, einen guten Start konnte NVIDIA bei seinem Einstieg in den Markt für Smartphone- und Tablet-Prozessoren nicht hinlegen, debütierte die Tegra 2-Plattform hierzulande doch mit dem aus heutiger Sicht enttäuschenden LG Optimus Speed, diversen fast vergessenen Honeycomb-Tablets und dem ebenfalls nicht allzu erfolgreichen Motorola Atrix. Doch durch die Kooperation mit Spieleentwicklern, die Tegra-Nutzern teils zeitweise, teils dauerhaft exklusiven Content in Form verbesserter Grafikeffekte bot und bieten, konnte sich die Marke im Gedächtnis von Mobile-Enthusiasten mit Spielefimmel festsetzen.

Während sich Tegra 3 knapp Qualcomms Snapdragon S4 Pro geschlagen geben musste, überraschte die in Kürze erscheinende Tegra 4-Plattform schon mit phänomenalen Benchmark-Ergebnissen. Doch NVIDIAs Ambitionen gehen noch weiter: Für das kommende Jahr steht unter dem Codenamen „Logan“ die Tegra 5-Plattform auf dem Plan, 2015 dann soll mit „Parker“ alias Tegra 6 ein hundertmal Leistungsfähigerer Chip das Licht der Welt erblicken. Zwar hinkt der Vergleich etwas, vergleicht man doch Plattformen, zwischen deren Veröffentlichung 4 bis 5 Jahre liegen, dennoch dürfte die Leistung auch für zukünftige Verhältnisse beeindruckend sein.

Allzu sehr sollte man sich auf diese Angaben jedoch nicht verlassen. Blickt man auf das, was NVIDIA auf der IFA 2011 zusammen mit seinem Tegra 2-SoC präsentierte, so hätten wir schon in diesem Jahr mit Logan rechnen können – der Chipentwickler ist also ein Jahr im Verzug. Gut möglich, dass sich auch die weitere Entwicklung um einige Monate verschiebt.

Was sagt ihr zu diesen Aussichten? Sind die Versprechen zu hoch gegriffen? Benötigt man im Jahr 2015 überhaupt noch so viel lokale Rechenkraft, oder wird bis dahin alles in der Cloud berechnet? Prognosen nimmt die Kristallkugel der Kommentarbereich entgegen.

Quelle: VentureBeat [via Phone Arena]

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