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Motorola X Phone: Individuell vom Kunden konfigurierbar? [Gerücht]


21.03.2013, 14:51 Uhr

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In den vergangenen Wochen hat sich die Gerüchtedichte zum Motorola X Phone deutlich erhöht. Heute nun kommt ein neues Gerücht hinzu, nach dem es möglich sein könnte, das Smartphone bei der Bestellung individuell zu konfigurieren — dies zumindest lässt ein Google+-Post von Motorola-Berater Guy Kawasaki vermuten.

Die Optionen beim Kauf eines Smartphones beschränken sich derzeit auf die Größe des internen Speichers sowie bei einigen Modellen auf die Farbe des Gehäuses. Viel Raum für die individuelle Gestaltung der Taschencomputer gibt es also bisher nicht. Guy Kawasaki deutet nun an, dass sich dies mit dem Motorola X Phone bald ändern könnte. In einem Google+-Post fragt er:

„Wäre es nicht großartig, wenn man sein Smartphone auch so personalisieren könnte?“

Gefolgt wird diese rhetorische Frage (natürlich wäre das toll!) von einem Video des Porsches Exclusive-Programm: Dabei hat der geneigte und wohlhabende Käufer die Möglichkeit, seinen Sportwagen anhand von über 600 Optionen — von der Farbe über die Inneneinrichtung und Spoiler bis hin zu den Felgen — exakt den eigenen Wünschen entsprechend zu gestalten.

Wer sich jetzt fragt, wer denn der Herr mit dem zugegebenermaßen sehr coolen Namen ist: Guy Kawasaki war für die Vermarktung von Apples Macintosh 1984 zuständig und ist seit jeher einer der größten Apple Fanboys gewesen. In letzter Zeit ist er Cupertino allerdings untreu geworden und hat immer mehr Interesse an Android gezeigt – seit Anfang März ist er als Berater bei Motorola beschäftigt.

Die nächste Frage, die sich zwangsläufig stellt, ist, wie die individuelle Konfiguration eines Smartphones aussehen und — viel wichtiger — umgesetzt werden könnte. Es scheint uns unwahrscheinlich, dass es möglich sein wird, ähnlich wie bei einem Desktop PC, Komponenten wie CPU, RAM oder Display-Typ komplett frei zu wählen, da dies aufgrund der fehlenden Massenfertigung zu Smartphones führen dürfte, die sich im Preisbereich eines Sportwagens bewegen. Einzig eine Art Baukastenprinzip wäre hier noch entfernt vorstellbar. Eher denkbar ist, dass sich Äußerlichkeiten wie Farbe oder Gehäusematerial oder aber bestimmte Software-Features frei wählen lassen. Für einen kurzen Moment geistern uns die austauschbaren Gehäuseschalen alter Nokia-Handies durch den Kopf – allerdings hoffen wir, dass es nicht wieder so weit kommen wird, dass an jeder Straßenecke Plastikschalen mit Airbrush-Motiven angeboten werden.

Ebenfalls problematisch dürfte die logistische Umsetzung werden, zumindest wenn die Individualisierungsmöglichkeit auch außerhalb der USA angeboten werden soll. Innerhalb des Heimatmarktes ist dies durchaus denk- und machbar, ohne weitere Fertigungsstätten in anderen Märkten dürfte es allerdings zu gehörigen Wartezeiten kommen.

Die Frage von Guy Kawasaki zieht zugegebenermaßen eine ganze Menge weitere Fragen nach sich; und das, obwohl gar nicht feststeht, ob diese Idee tatsächlich beim Motorola X Phone umgesetzt wird. Zur Entwicklermesse Google I/O werden wir sicher mehr erfahren, denn dort soll das sagenumwobene Smartphone der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Was haltet ihr von einem individualisierbaren Smartphone? Wäre dies für euch spannend? Wie sähe eure Traumkonfiguration aus? Teilt eure Wünsche und Vorstellungen in den Kommentaren mit uns.

Quelle: Google+ [via Droid Life]

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