Artikel empfehlen

Motorola Moto X: Offiziell vorgestellt, ab 199 Dollar mit US-Vertrag [UPDATE]


01.08.2013, 21:24 Uhr

moto X engadget

In New York präsentiert Motorola in diesen Minuten das bereits im Vorfeld viel diskutierte Moto X der wartenden Weltöffentlichkeit. Die lieben Kollegen von The Verge und engadget waren in der glücklichen Lage, das Gerät bereits vorab ausprobieren zu dürfen und haben ihre ersten Eindrücke und alle Spezifikationen bereits online gestellt — das Moto X wird in den USA ab 199 Dollar mit einem Zwei-Jahres-Vertrag kosten, kommt mit einem 4,7 Zoll-AMOLED-Display und dem X8-SoC, einem abgewandelten Snapdragon S4 Pro-Dual Core-SoC.

Moto X: Die Hardware

The Verge und engadget haben die Moto-Katze aus dem Sack gelassen und das Moto X quasi vorgestellt: Das Smartphone kommt mit einem 4,7 Zoll-Display, dem bereits kolportierten X8-Chipsatz, der auf dem mit 1,7 GHz getakteten Snapdragon S4 Pro, allerdings in einer Dual Core-Version, und der Adreno 320-GPU basiert, und mit zwei zusätzlichen Motorola-Prozessoren, von denen einer die Spracherkennung übernimmt und der andere die Sensoren steuert.

Bei den weiteren technischen Spezifikationen liegen 2 GB RAM, 16 GB oder 32 GB interner Speicher (letzteres Modell gibt es aber nur beim US-Provider AT&T) und ein 2.200 mAh-Akku vor, der laut Motorola bei „gemischter Nutzung“ eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden erlauben soll. Auf der Rückseite findet sich eine 10 MP-Kamera, vorne eine 2 MP-Knipse. In Sachen Konnektivität spendiert Motorola dem Moto X Bluetooth 4.0, USB 2.0, WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac-Standard, GPS und GLONASS, einen 3,5 Millimeter-Anschluss für Kopfhörer, den Miracast Wireless Display-Standard und NFC. Außerdem verlangt das Moto X zwingend eine nano-SIM-Karte.

MotoX-colors

Moto X: Besondere Software-Features

Besonderheit ist beim Moto X zum einen die Tatsache, dass es – selbst im ausgeschalteten Zustand – auf gesprochene Befehle des Nutzers reagiert, und zwar lediglich auf die vorher „erlernte“ Stimme des Besitzers. Es können dann Befehle aus dem Repertoire von Google Now gesprochen werden.

Das bereits vor Wochen in der Gerüchteküche gehandelte Context Awareness-Feature ermöglicht, dass das Moto X beispielsweise erkennt, wenn der Nutzer in einem Auto fährt und aktiviert dann einen entsprechenden KFZ-Modus. Außerdem kann das Moto X aufgrund seines stromsparenden AMOLED-Displays auch Benachrichtigungen auf dem Display anzeigen, wenn sich das Gerät eigentlich gerade im Standby befindet – ähnlich wie Samsung beim Galaxy S4. Zudem kann die Kamera mit einer dreifachen Handbewegungs-Geste gestartet werden, was laut einigen Berichten allerdings nicht immer funktioniert. Die Kamera-App selbst ist sehr minimalistisch gestaltet und fotografiert bereits nach einem Tap irgendwo auf dem Bildschirm.

Wie individualisierbar ist das Moto X?

Im Vorfeld war von zahlreichen Individualisierungsoptionen beim Moto X die Rede. Tatsächlich wird es — zunächst allerdings lediglich beim US-Provider AT&T — möglich sein, sein individuelles Gerät aus 504 theoretischen Variationen zusammenzustellen; dies ergibt sich aus 18 verschiedenen zur Verfügung stehenden Rückschalen, einem Frontpanel in schwarz oder weiß, 7 verschiedenen Farben für die seitlichen Buttons und den Ring um die Kamera sowie den beiden Speichervarianten. Zudem ist die Gravur eines selbst gewählten Spruches möglich. Im 4. Quartal soll es außerdem noch Rückseiten in Holzoptik geben. Welche Versionen des Moto X es bei den anderen Providern und somit vermutlich auch im Rest der Welt geben wird, ist aktuell nicht klar.

MotoX-wood

Nach aktuellem Stand wird das Gerät zunächst lediglich bei allen fünf großen US-Providern inklusive einem zweijährigen Laufzeitvertrag zu einem Preis ab 199 Dollar für das 16 GB-Modell verfügbar sein. Eine Variante ohne Vertragsbindung ist vorerst nicht verfügbar, allerdings berichtete The Verge im ihrer Sondersendung zum Moto X davon, dass das Moto X im freien Handel preislich auf einem ähnlichen Niveau wie ein iPhone liegen könnte (was wir angesichts der Mittelklasse-Spezifikationen ziemlich verwegen von Motorola fänden). Engagdet meldet derweil, dass das Moto X aber bald auch in anderen Ländern verfügbar sein wird, dann allerdings ohne die Individualiserungs-Möglichkeiten.

Weitere Informationen zum Moto X und eine Einschätzung von uns gibt es morgen auf dieser Seite. Folgt uns auf Facebook, Twitter, YouTube und Google+, um informiert zu bleiben.

Quellen und Bilder: AnandTech, engadget, The Verge

Bewerte diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Ø 4.75 von 5 - 12 Bewertung(en)
Loading ...
Folge androidnext auf Facebook

Verwandte Artikel