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Motorola Moto X: Kommt im August mit konfigurierbarer Hard- und Software


03.07.2013, 09:53 Uhr

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Was den Großteil des Jahres über als ominöses „X Phone“ die Fantasie der Gerüchteköche beflügelt hat, steht kurz vor der Veröffentlichung. Eine heute in den USA startende Werbekampagne kündigt das vom Benutzer selbst gestaltete Smartphone Moto X an, Branchenexperte Taylor Wimberly verrät die Details: Das Smartphone startet im August mit selbst bestimmbarem Gehäusematerial.

Meist kommt alles anders, als man denkt — manchmal aber kommt es (fast) genau so: Als Motorola-Berater Guy Kawasaki im März dieses Jahres fragte, ob es nicht toll wäre, ein Smartphone nach eigenen Wünschen ausstatten zu können, wie dies im Exclusive-Programm von Porsche der Fall ist, überschlug sich die Tech-Welt mit Vermutungen und Deutungen. Würde das Motorola X Phone, inzwischen bekannt als Moto X, dem Kunden eben diese Möglichkeit bieten? Bald machte sich Skepsis breit, denn ein Smartphone mit frei konfigurierbarer Hardware würde einen riesigen logistischen Aufwand bedeuten. Und so schlossen auch wir darauf, dass das Gerät vielleicht nur in vielen verschiedenen Farbvarianten erscheinen würde — an sich schon sehr aufwändig.

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Nun stellt sich heraus, dass diese Vermutung gar nicht so weit gefehlt war: Was Motorola in einer neuen Werbekampagne als vom Kunden designtes Smartphone vorstellt, weiß Branchenexperte und Android and Me-Gründer Taylor Wimberly genauer auszuführen: Nicht nur die Farbe des Smartphones wird vom Kunden bestimmbar sein, auch das Material seines Gehäuses. So soll man zwischen Plastik, Metall, Kohlefaser und sogar Holz wählen können. Die Akku-Laufzeit soll — auch darum rankten sich schon Gerüchte — die beste am Markt sein, weshalb unter anderem als Prozessor nur der zweikernige Snapdragon S4 SM8960 mit 2 GB RAM zum Einsatz komme. Über die Bildschirmdiagonale kann Wimberley leider keine Auskunft geben, sie soll sich aber zwischen 4 und 5 Zoll bewegen, das Display mit 720p auflösen.

Softwareseitig komme ein intelligenter Assistent zum Einsatz, den Wimberly als „Google Now auf Steroiden“ beschreibt, welcher ständig aktiv und sich seiner Umgebung bewusst sei. Als Google-Tochter bietet Motorola ansonsten ein fast naturbelassenes Android mit Updates ähnlich den Nexus-Smartphones. Die übrige Software wird ebenso vom Kunden bestimmbar sein: Über ein Webportal lassen sich vorinstallierte Apps und Wallpapers konfigurieren.

Das Moto X wird ab August für 300 US-Dollar in den USA verfügbar sein, aber auch international soll das Smartphone in seiner konfigurierbaren Form erscheinen, allerdings erst später im 4. Quartal.

Quelle: The Verge auf Twitter, Taylor Wimberly auf Google+ [via SmartDroid, (2)]

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