iPhone vs. Galaxy Nexus: TechCrunch vergleicht und kürt Android als Gewinner
iPhone gegen Android, Apple gegen Samsung, HTC und Co., iOS gegen Android, offen gegen geschlossen. Die Liste an Dichotomien in der mobilen Sphäre der frühen Zehnerjahre lässt sich beliebig fortsetzen. Und genau das wird ja auch kontinuierlich getan. Neuestes Kapitel im „Clash of Philosophies“ ist ein Vergleich der neuesten Iterationen der zwei omnipräsenten mobilen Betriebssysteme, respektive deren prominentester Vertreter, durchgeführt vom nicht unrespektablen US-Blog TechCrunch . Und siehe da: Android begeistert – und gewinnt den Vergleich.
Man kann TechCrunch wirklich nicht vorwerfen, sonderlich Apple-feindlich zu sein. Und doch schreibt Redakteur Jason Kincaid (nicht zu verwechseln mit John Kincade), dass er nach dem Ausprobieren der jeweiligen Flaggschiffe beider Plattformen wieder zu Android zurückkommt. Zwar brilliere iOS in einigen Bereichen und sei immer noch das flüssigere Betriebssystem im direkten Vergleich – jedoch habe Android für ihn trotzdem die Nase vorn.
Im folgenden beleuchtet Kincaid, warum er vom iPhone 4S enttäuscht ist und das Samsung Galaxy Nexus mit Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ vorzieht. Hier die wichtigsten Punkte:
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Siri auf dem iPhone 4S, wohl die maßgebliche neue Funktion, funktioniere nur in ungefähr 3 von 5 Fällen. Unterbewusst entscheide man sich aufgrund dieser Unsicherheit, mit Siri keine kritischen Aufgaben zu erledigen.
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Das schlechte Zusammenspiel von Apps untereinander unter iOS ist ein wichtiger Punkt, warum Android für ihn besser funktioniere. Androids Sharing-System sei jenem von Apple meilenweit überlegen. Kincaid illustriert das mit dem Beispiel von Dropbox. Unter Android integriert sich Dropbox in jede andere App, unter iOS muss eine dritte App entsprechend programmiert sein.
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iOS ist zwar immer noch hübscher und in Sachen Benutzer-Interface durchdachter, aber Android habe mit Ice Cream Sandwich massiv hinzugelernt. Ein wesentlicher Punkt sei der Wegfall des dezidierten Menü-Buttons, außer wenn die aktive App dies explizit erfordere.
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Vorteil von iOS sei nach wie vor, dass App-Entwickler weiterhin nur für einige Auflösungen optimieren müssten und deren Apps deshalb „polierter“ wirken. Unter Android seien die App-Layouts gewissermaßen beliebiger, da sie flexibel programmiert werden müssten.
Im Fazit betont Kincaid, dass in Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ einige Schrauben angezogen wurden und man nun nicht mehr eine angenehme Nutzererfahrung für die Flexibilität von Android opfern müsse. Und das ist doch ein aus unserer Sicht durchaus nachvollziehbares und zustimmenswertes Fazit.
TechCrunch.com: There And Back Again: A Lengthy Weighing Of The Galaxy Nexus And iPhone 4S
Bild: iFixit
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