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Huawei Ascend P2: Superhelden-Smartphone im Hands-on-Video [MWC 2013]


25.02.2013, 11:34 Uhr

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Auf dem MWC stellte Huawei gestern im Rahmen einer Pressekonferenz sein neues Flaggschiff, das Huawei Ascend P2 vor. Als „Superhelden-Smartphone“ angepriesen sind unsere Erwartungen natürlich sehr hoch – im Hands-on-Check überprüfen wir, ob Huawei ihnen gerecht wird.

Immer ein wenig zu spät, dies könnte man hämisch zu Huaweis Motto erklären. Wollte man den Smartphone- und Tablet-Markt mit günstigen und – für damalige Verhältnisse – extravagant ausgestatteten Geräten wie dem Ascend D quad und dem MediaPad FHD aufmischen, so scheiterte das noble Vorhaben an Lieferverzögerungen und Produktionsschwierigkeiten.

Mit dem Ascend P2, dem Nachfolger des soliden Ascend P1, tritt man trotz des Vergleiches mit Superhelden einen Schritt kürzer, hier unser Hands-On:


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Das 4,7 Zoll große IPS-Display löst mit den inzwischen zum guten Ton gehörenden 1280 x 720 Bildpunkten auf, den Takt von 1,5 Gigahertz gibt der hauseigene K3V2-Quad Core-Prozessor vor, der Arbeitsspeicher umfasst 1 GB. Ein erstes Highlight soll die 13 MP starke Hauptkamera sein, die Videos in Full-HD mit High Dynamic Range aufnehmen kann, ein weiteres das LTE-Modem. Dieses bedient die hierzulande gängigen Frequenzen, was Download-Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s erlaubt – vorausgesetzt, der Provider lässt dies zu. Für Apps und Medien stehen 16 GB interner Speicher sowie ein micro SD-Karten-Slot zur Verfügung.

Als Softwaregrundlage dient Android 4.1.2 Jelly Bean, über welches Huawei sein eigenes, iPhone- und MIUI-inspiriertes Emotion UI legt. Entgegen früherer Gerüchte ist dieses aber nicht deaktivierbar; Wer Stock-Android lieber mag, muss wohl einen Alternativ-Launcher bemühen.

Das Huawei Ascend P2 soll im Juni dieses Jahres für 449 Euro UVP erscheinen. Ob es sich dann noch gegen die Masse der konkurrierenden Full-HD-Smartphones durchsetzen kann, wird wohl davon abhängen, wie weit Huawei den Preis noch drücken kann. Als kompakteres LTE-Smartphone hätte es vielleicht eine Chance. Was meint ihr?

Quelle: Pressemitteilung

Unsere gesamte Berichterstattung aus Barcelona findet ihr auf unserer Sonderseite zum MWC 2013.

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