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HTC One: Erster Werbeclip, Ultrapixel-Technik erklärt


26.02.2013, 18:13 Uhr

htc-one-werbeclip-screencap

HTC hat genug von Megapixeln, könnte man meinen, bewirbt man die Kamera des neuen Flaggschiffs doch mit dem Begriff der Ultrapixel. HTCs Director of Special Projects, Symon Whitehorn, erklärt nun, was es mit diesen auf sich hat. Als weitere Feature-Aushängeschilder dienen die BoomSound-Stereo-Lautsprecher, die News-Übersicht BlinkFeed sowie die kurzen Zoe-Videos, die der erste offizielle Werbeclip hervorhebt.

Schauen wir uns zunächst HTCs erstes offizielles Werbefilmchen an, das in knapp einer Minute zu wummerndem Brostep und in künstlerisch verzerrten Bildern drei der werbewirksamsten Features des Flaggschiffs HTC One beleuchtet.

Nachdem in den ersten zwanzig Sekunden in Dalí’schen Einstellungen das Logo des taiwanesischen Unternehmens aus einem Metallblock gefertigt wird, fliegt die Kamera durch ein Band aus Nachrichtenschnipseln, die sich nacheinander in das Display des HTC One fügen und den BlinkFeed formen. Mit einem Kippen des Smartphones, dem verbildlichten Drop, setzen die Bässe ein und verdeutlichen so die druckvolle Klangqualität der BoomSound genannten Stereo-Lautsprecher. Zuletzt dreht sich das Gerät, der Zuschauer fliegt in die Kamera hinein und bekommt dort unzählige kurze Videos eines Mountainbikers im Sprung zu sehen, HTCs Zoe-Feature.

Etwas mehr Substanz bietet da eine gerade veröffentlichte Erklärung der sogenannten Ultrapixel-Kamera in HTCs offiziellem Blog. Symon Whitehorn, der bei HTC für „spezielle Projekte“ wie eben jene Kamera verantwortlich ist, führt zunächst aus, warum Megapixel nicht alles sind: Da die in Smartphones verbauten Kameras möglichst klein sein müssen, ist die Menge an Licht, welches die Linse einfangen kann, sehr beschränkt. Möchte man nun im Megapixel-Rennen ganz vorne mitspielen, so wird das beleuchtete Bild auf sehr viele Pixel verteilt, wodurch vor allem bei schlechter Ausleuchtung Bildrauschen entsteht.

UltraComparison2

Das HTC One beschränkt deshalb die Auflösung der Bilder auf 4 MP, jeder Pixel bekommt also mehr Licht ab, das Bild gewinnt an Qualität, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.

HTCOneUltra

Da mit dem Smartphone geschossene Bilder im Normalfall sowieso nicht auf Posterformat vergrößert werden sollen, entstehen dem User auch weiter keine Nachteile.

Nun kann man heutzutage aber nicht mehr mit 4 MP Auflösung werben, weshalb sich HTC für die Bezeichnung Ultrapixel-Kamera entschlossen hat – das klingt cool und weckt Interesse. Natürlich sind Zweifel gestattet, ob man mit einer Auflösung von 2688 x 1520 wirklich ausreichend Details auf einem Digitalfoto erkennt. Wie gut die Qualität der Bilder tatsächlich ist, werden wir wissen, sobald wir das HTC One durch unseren Testparcours gejagt haben.

Sagt euch HTCs Werbespot zu? Oder wäre euch weniger Show und mehr Detail lieber gewesen? Und wie steht ihr zu Smartphone-Kameras? Sind Megapixel ein Kaufargument für euch, oder glaubt ihr, dass HTCs Entscheidung, im Megapixel-Rennen nicht mehr mitzuspielen, richtig war? Berichtet uns davon im Kommentarbereich.

Quellen: HTC, HTC Source [via TechnoBuffalo, HTC Inside]

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