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HTC One: CyanogenMod-Boss Steve Kondik mag HTCs Spitzen-Smartphone


22.04.2013, 17:06 Uhr

HTC-One-Dock

Der Name Steve Kondik sollte jedem Android-User, der sich schon näher mit sogenannten Custom ROMs befasst hat, ein Begriff sein: Kondik ist Chef des CyanogenMod-Teams, das für die gleichnamige, mit Abstand beliebteste Community-basierte Android-Distribution verantwortlich zeichnet. Der bekannte Brancheninsider ist inzwischen auch glücklicher Besitzer eines HTC One und hat auf Google+ seine ersten Eindrücke vom neuen HTC-Flaggschiff zusammengefasst.

Kondik berichtet, dass das One das erste HTC-Smartphone sei, das er seit längerem in Gebrauch habe. Zuerst sei ihm angenehm aufgefallen, wie einfach der Bootloader im Vergleich zu bisherigen Modellen von HTC und anderen Herstellern habe entsperrt werden können. Die Hardware finde Kondik „sexy“. Er lobt die klare Linienführung und die wertige Haptik. Das 1080p-Display sei großartig und hell. Der Umstand, dass nur zwei kapazitive Hardware-Buttons verbaut worden seien, erfordere bei der Bedienung etwas Eingewöhnungszeit, wie auch wir schon in unserem großen Test konstatiert haben.

Beim HTC-typischen User Interface sei zu spüren, dass der Fokus des Herstellers eher auf Content und Medien liege und nicht so sehr auf zusätzlichen Features der Benutzeroberfläche. Der HTC Sense Launcher könne zwar noch verbessert werden, bündele aber schon jetzt viele Social-Media-Daten und Newsfeeds, was gut funktioniere. Der App Drawer hingegen sei misslungen, da er nur drei Spalten habe (da hat der gute Steve wohl noch nicht herausgefunden, dass sich der sehr wohl auf 4 Spalten umstellen lässt) und sich nur vertikal scrollen lasse, was die Bedienung gerade bei vielen installierten Apps zur Qual mache. Der flexible Lockscreen mit seinen verschiedenen, wählbaren Layouts wiederum findet Kondiks Wohlgefallen.

Von der Geschwindigkeit her sei das HTC One über jeden Zweifel erhaben und biete mehr Leistung, als die meisten Benutzer in nächster Zeit benötigen würden. Es hat den gleichen Chipsatz wie das Samsung Galaxy S4 und daher auch eine vergleichbare Performance.

Insgesamt findet der CyanogenMod-Chef trotz seines zwischenzeitlichen Intermezzos als Samsung-Angestellter lobende Worte für den Weg, den HTC mit dem One eingeschlagen hat. Man habe sich mit Erfolg auf wirkliche Neuerungen konzentriert und es mit dem neuen Spitzenmodell wohl geschafft, „ins Spiel zurückzukehren“. Auch die für ihn und viele andere so wichtige Entwicklerfreundlichkeit bringe das HTC One mit. Da er sich nicht zwischen dem One und dem Galaxy S4 entscheiden könne, werde er wohl künftig mit beiden Smartphones unterwegs sein.

Quelle: Google+, via SmartDroid

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