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Google: Zuspruch für günstige Tablets von Acer & Asus, MeMo Pad im Hands-On


18.01.2013, 18:23 Uhr

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Ende Januar werden sowohl Acer als auch Asus günstige Einsteiger-Tablets für den südostasiatischen sowie den südamerikanischen Markt ausliefern. Trotz des „Kampfpreises“ von 149 US-Dollar sieht Google hier keine Konkurrenz für das in Zusammenarbeit mit ASUS gefertigte Nexus 7, sondern begrüßt diesen Schritt seiner Lizenznehmer. Das Asus MeMo Pad ist außerdem nun auch in einem ersten Hands-On zu sehen.

Android-Tablets ist im vergangenen Jahr endlich der Durchbruch gelungen. Auf dem vom Kindle Fire geebneten Weg erzielten zumindest Geräte mit Displaydiagonalen um 7 Zoll, allen voran das Nexus 7, unerwartete Erfolge. Die Formel für diesen Erfolg: Ausreichend Leistung trotz unverschämt gutem Preis.

Acer und Asus versuchen nun, den Preis noch etwas weiter zu drücken. Beide wollen ab Ende Januar Siebenzoller zu Preisen zwischen 99 und 149 US-Dollar anbieten. Besonders im Falle von Asus, verantwortlich für die Produktion des Nexus 7, hatte manch einer wohl schon mit einer Rüge seitens Google gerechnet. Die Kritik am Konkurrenzprodukt, zumal aus derselben Manufaktur, blieb allerdings aus. Im Gegenteil: Google lobte das Vorhaben, mit beiden Produkten Schwellenmärkte wie Südostasien und Südamerika zu erschließen.

Ernsthafte Konkurrenz zu Googles Nexus 7 stellen die Geräte bei genauerem Blick auch gar nicht dar. Während Google trotz des günstigen Preises dank Querfinanzierung über Google Play einigermaßen potente Hardware verbauen kann, müssen Acer und Asus hier massive Abstriche machen: Acers Tablet wird von günstigen MediaTek-Prozessoren betrieben, während Asus auf Prozessoren von Via setzt. Beide besitzen nur einen einzigen Prozessorkern, und beider Geräte Displays lösen mit lediglich 1024 x 600 Bildpunkten auf. Weiterhin zielen beide Geräte auf Märkte ab, auf denen das Nexus 7 nicht oder nur beschränkt verfügbar ist.

Wer sich ein Bild von der Hardware machen möchte, der sei auf folgendes Hands-On-Video des Asus MeMo Pad hingewiesen:

Dank der geringen Bildschirmauflösung ist der nur 1 GHz schnelle Single Core-Prozessor, unterstützt von immerhin 1 GB RAM, in der Lage zumindest die Navigation durch Android 4.1 „Jelly Bean“ einigermaßen flüssig zu gestalten, laufende Anwendungen werden im Video leider nicht gezeigt.

Des günstigen Preises und der schwachen Spezifikationen zum Trotz wird sich das Gerät ebenso wie jenes von Acer voraussichtlich gut verkaufen (Acer allein rechnet mit 600.000 bis 700.000 Exemplaren im ersten Quartal). Dadurch wird es zu einer weiteren Verbreitung Androids und einer höheren Reichweite der über Google geschalteten Anzeigen beitragen – und warum sollten die Verantwortlichen Google da verärgert sein?

Wäre solch ein günstiges Tablet – zumindest als Zweitgerät – interessant für euch? Oder begnügt ihr euch für diesen Fall mit ähnlich günstigen No-Name-Produkten? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren.

Quelle: DigiTimes [via Android Authority, TabletBlog]

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