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Google Glass: Programmierschnittstellen und Hackathons angekündigt


16.01.2013, 11:25 Uhr

Google Co-Founder Sergey Brin Sports the New Google Glasses at D

Als Google im vergangenen Jahr die Augmented Reality-Brille Google Glass vorgestellt hatte, war die Begeisterung zunächst groß. Mit ihr können die Umgebung konstant gefilmt werden und in einem kleinen Display zusätzliche Informationen angezeigt werden. Einen Dämpfer bekam der allgemeine Enthusiasmus, als bekannt wurde, dass man als Ottonormalbürger so schnell nicht in den Genuss der potentiell zukunftsweisenden „smarten Brille“ kommen würde. Nachdem Google in puncto Glass zuletzt sogar etwas planlos wirkte, greift das Unternehmen nun auf die Entwickler-Community zurück und veranstaltet Ende Januar zwei Hackathons, auf denen auch die „Mirror API“ vorgestellt wird.

Eine Vision, wie die Benutzung von Google Glass am Ende aussehen könnte, hatte Google bereits bei der ersten Ankündigung des Projekts in einem Video gezeigt. Kurz darauf mussten die Entwickler des Projekts allerdings eingestehen, dass der derzeitige Entwicklungsstand der Google Glasses noch meilenweit von der gezeigten Vision entfernt ist. Aber das Interesse der Öffentlichkeit war geweckt – spätestens mit der Aufsehen erregenden Demo der Glasses auf der letztjährigen Google I/O – und auch viele Entwickler konnten es kaum erwarten, ihre ersten Ideen an den Brillengestellen auszuprobieren. Immerhin konnten diese sich bereits für das Developer-Programm anmelden, dessen Teilnehmer Anfang dieses Jahres die ersten Geräte erhalten sollen.

Dies könnte nun doch schneller der Fall zu sein als ursprünglich angenommen. Während Google zuletzt noch etwas planlos wirkte, wohin die Reise mit Google Glass eigentlich gehen soll, greift das Unternehmen nun auf die Entwickler-Community zurück und veranstaltet unter dem Namen „Glass Foundry“ Ende Januar und Anfang Februar jeweils einen Hackathon in San Francisco und New York für Entwickler, die sich für das Developer-Programm registriert hatten. Dort wird nicht nur die sogenannte Mirror API vorgestellt, sondern die Anwesenden bekommen auch die Möglichkeit mit den Geräten herumzuspielen und erste Apps zu entwickeln. In einem Video-Interview werden zudem erste Details zu den unterstützen Programmiersprachen bekannt gegeben:

Wir können also davon ausgehen, in naher Zukunft einige spannende neue Meldungen zu Googles Brillencomputer zu lesen. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht – für die Registrierung in dem Developer-Programm sind 1.500 Dollar zu zahlen, was Google Glass derzeit wirklich nur für Entwickler interessant machen dürfte.

Welche Apps und Anwendungen könnt ihr euch mit Google Glass vorstellen? Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: TechCrunch [via Smartdroid]

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