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Google Glass: Porno-Apps sind „im Kommen“


27.05.2013, 17:32 Uhr

rule-34

Zeit die berühmte, beliebte und völlig korrekte Rule 34 zu zitieren: „If it exists, there is porn of it.“ Nun, Google Glass existiert und ja, es wird schon fleißig an pornografischen Inhalten gearbeitet, die mit Hilfe der und für „Cyberbrille“ produziert werden. So will der Anbieter von Erwachsenen-Applikationen MiKandi nicht nur eigene Videos sondern noch diese Woche auch eine entsprechende App für Glass veröffentlichen.

Dass sich Google Glass vorzüglich zum Konsumieren aber auch produzieren von Pornografie eignet, liegt auf der Hand — die interaktive Brille dürfte sich bei zahlreichen der großen Porno-Studios bereits in heißen Konzept- oder gar Testphasen befinden. So hatte unter anderem Peter Acworth, CEO und Gründer eines Studios für recht explizite und drastischen Filmchen, jüngst verkündet, Glass wird „Porno für immer verändern.“ (Wir haben oben mal ein höchst professionelles Foto-Konzept gebastelt, wie man sich das vorstellen muss …)

MiKandi, Anbieter eines Erwachsenen-App-Stores für Android hat nun bekannt gegeben, dass man nicht nur an entsprechenden POV-Filmen (Point-of-View, also aus Darstellerperspektive gedreht) arbeite, sondern in Kürze auch ein bis zwei entsprechende Apps für Google Glass veröffentlichen wird. Was genau diese können oder tun werden, ist nicht im Detail bekannt, das folgende Video gibt aber ein paar Andeutungen (nicht dramatisch, aber auch nicht ganz safe-for-workplace):

MiKandi-Mitbegründerin Jennifer McEwen erklärte den Kollegen von ZDNet dazu (von uns übersetzt):

Glass kann Daten senden und empfangen, dadurch gibt es ein Menge interessanter Interaktions-Möglichkeiten, die wir ausprobieren möchten. Die Hände frei zu haben, ist ein großer Vorteil, den Glass gegenüber anderen Gadgets hat; die Brille ist so einach und intuitiv zu tragen und zu bedienen, dass man die Technik dahinter vergessen und einfach nur den Moment genießen kann.

Außerdem kann man mittels Glass mit seinen Followern interagieren und Inhalte mit ihnen teilen und sie so ganz intim am eigenen Erleben teilhaben lassen. Das ist wie im [gleichnamigen] Film John Malkovich zu sein und die Welt durch die Augen eines anderen wahrzunehmen.

Wir ahnen schemenhaft, was Frau McEwen damit meint … und erinnern uns neben „Being John Malkovich“ vor allem an den Streifen „Strange Days“ und den dort gefallenen Satz „Sie waren gerade ein 18-jähriges Mädchen beim Duschen …“

Freut ihr euch bereits auf die nächste Generation der Pornographie durch Google Glass oder macht so viel Technologie die ganze Stimmung beim Konsumieren von Schmuddelfilmchen kaputt?

MiKandi-Blog (NSFW) [via ZDNet]

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