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Google Glass: Neues User Interface im Video


20.02.2013, 16:05 Uhr

Google-Glass-UI

Das erste Video zu Google Glass hatte im vergangenen Jahr für einigen Wirbel gesorgt, allerdings wurde kurz darauf klar, dass es sich lediglich um ein Konzept handelte, da das tatsächliche UI sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsstufe befand. Diese hat es nun verlassen und Google präsentiert den derzeitigen Stand nicht ganz ohne Stolz in einem neuen Video.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben sollten, bei Google Glass handelt es sich um ein Brillengestell mit einem Display, das verschiedene Informationen im Sichtfeld des Nutzers einblenden kann. Dank einer eingebauten Kamera sowie Sprachsteuerung können zudem Fotos und Videos quasi freihändig aufgenommen werden. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklung und wurde nach den ersten Gerüchten vor genau einem Jahr im vergangenen April in einem ersten Video von Google präsentiert — bei dem es sich allerdings nur um ein Konzept handelte und nicht um den tatsächlichen Entwicklungsstand.

Dies wurde zwischendurch auch durch einen Journalisten bestätigt, der eher ernüchtert war, nachdem er die Google-Brille ein wenig ausprobieren durfte. Google hatte allerdings von vornherein erklärt, dass das UI noch nicht fertig sei und fleißig daran gearbeitet werde.

Diese Arbeiten scheinen sehr fruchtbar gewesen zu sein, wie ein neues Video nun zeigt: Hier werden immer wieder nützliche Informationen, Kameraaufnahmen oder Google+-Hangouts in eine Ecke des Blickfeldes eingeblendet. Die Steuerung funktioniert dabei hauptsächlich per Spracheingabe.

Für alle Einwohner der USA hat Google zudem einen kleinen Wettbewerb gestartet, in dem die Option, eine der begehrten Entwickler-Versionen der Brille für saftige 1.500 Dollar (plus Steuern!) zu erstehen, verlost wird. Den aktuellen Preis mal beiseite, die Entwicklung von Google Glass scheint also sehr zügig fortzuschreiten – wann genau die Brille Marktreife erlangt, steht allerdings nach wie vor in den Sternen. Nach dem neuen Einblick können wir es allerdings kaum noch abwarten, das digitale Nasenfahrrad selber mal aufsetzen zu können.

Quelle: Google [via The Verge]

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