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Google Games: Noah Falstein als Chief Game Designer angeheuert


03.05.2013, 14:47 Uhr

Noah-Falstein

Die Hinweise auf einen Gaming-Service von Google verdichten sich: Nach ersten Sichtungen eines entsprechenden Frameworks im Dateisystem der Google Glass-Companion-App und weiteren offenbarten Details in diese Richtung im Zeitplan der Google I/O-Keynote gibt nun auch noch Game Design-Veteran Noah Falstein bei LinkedIn Google selbst als neuen Arbeitgeber und Chief Game Designer als seine Position dort an.

Wem der Name Noah Falstein kein Begriff ist — muss euch nicht peinlich sein, auch in der Redaktion haben wir beim Überfliegen des Namens nicht sofort einstimmig „Aha!“ ausgestoßen. Nach ein wenig Recherche erfuhren wir dann, dass der gute Mann bereits seit 1980 als Freelance-Designer und Produzent in der Gaming Industrie unterwegs ist, zu den ersten Mitarbeitern des inzwischen geschlossenen legendären Studio Lucasfilm Games, später Lucas Arts, gehörte und dort unter anderem an den beiden Indiana Jones-Adventures „Last Crusade“ und „Fate of Atlantis“ (aus ersterem zitiere ich bei jeder Rückkehr nach Berlin immer noch gerne Indys Ausspruch „Ahhh, Venedig“ — nur eben mit der Spree-Metropole, statt der Lagunenstadt). Zuletzt war er Präsident einer Games Consulting-Firma, die sowohl Rat zum klassischen Spieldesign, als auch zur Nutzung von Games-Konzepten in Gesundheits- und Edutainment-Apps sowie zum Serious Gaming gibt.

Ein Spiele-Konzepter also … was kann der wohl bei Google tun? Games für Google entwickeln? Das denken wir eher nicht — viel näher liegt die Vermutung, dass Mr. Falstein in Mountain View am bereits mehrfach vermuteten Gaming-Framework arbeiten wird, das uns unter Umständen zur I/O vorgestellt wird und diverse Features wie Multiplayer-Server und -Lobbies, Trophäen respektive Achievements und hoffentlich auch Cloud-Speicherstände bringen könnte. Dafür spricht umso mehr, dass in einer inzwischen überarbeiteteten, aber gecachten Version der Falsteinschen-LinkedIn-Präsenz ganz explizit „Chief Game Designer at Android Play Studio“ stand.

Ein Android Play Studio zur Google I/O würde uns nun sehr gefallen — euch auch, oder?

Quelle: LinkedIn [via phoneArena]

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