Artikel empfehlen

Dropbox: Neue Sync-API für bessere App-Integration freigegeben


07.02.2013, 15:24 Uhr

dropbox-tablet

Dropbox wird immer mehr zum Standard, was das schnelle und komfortable Speichern von Daten in der Cloud angeht. Ein Indikator dafür ist, dass mehr und mehr Apps von Drittanbietern die Option unterstützen, Dateien direkt bei der automatisch synchronisierenden Online-Festplatte abzulegen. Eine neue Sync-API erleichtert Entwicklern dies sogar noch weiter.

In Apps Daten direkt in der eigenen Dropbox zu speichern ist sehr komfortabel, stehen sie damit doch nicht nur auf dem eigenen Smartphone, sondern gleich auch auf dem PC und anderen Geräten zur Verfügung und sind sicher vor lokalem Datenverlust. Jetzt gehen die Macher von Dropbox einen Schritt weiter und erlauben App-Entwicklern deutlich leichteren Zugriff auf die Synchronisierungs-Funktionalität ihres Dienstes.

Während es über die Dropbox-APIs bislang zwar möglich war, Dateien direkt bei dem Dienst zu speichern, diese wieder herunterzuladen und Dropbox-Ordnerinhalte aufzulisten, geht die Sync-API einige Schritte weiter: Sie übernimmt jene gesamte Synchronisierungsarbeit, die Entwickler Drittanbieter-Apps zuvor auf Basis der vorhandenen API-Funktionalität noch selbst aufsetzen mussten.

Mit der neuen Programmierschnittstelle können App-Entwickler Dropbox prinzipiell wie ein reguläres Dateisystem ansprechen, Dropbox übernimmt im Hintergrund Aufgaben wie Synchronisierung und Caching selbsttätig. Das bedeutet zum Beispiel auch, dass Daten von Apps offline geschrieben werden können und mit der Cloud synchronisiert werden, sobald das Gerät wieder über eine Internetverbindung verfügt. Die Codebasis der iOS-Notizen-App Squarespace Note, welche eine Synchronisierung per Dropbox anbietet, soll auf diese Weise um die Hälfte verkleinert worden sein.

Die neue Sync-API von Dropbox steht als Library für Android und iOS zur Verfügung. Natürlich ist die Funktionalität für iOS-Apps interessanter, da der Zugriff auf das lokale Dateisystem von iPhone, iPad und iPod Touch durch Apple stark beschränkt wird. Aber auch Android-Apps dürften von ihr profitieren – Backup-Apps, Notizen- und Bildbearbeitungs-Tool sowie Office-Anwendungen sind nur einige der denkbaren Profiteure.

Wichtige Infos finden sich im Dropbox-Dev-Blog. Ein Tutorial zeigt den Einstieg in API für Android-Apps, außerdem findet man auf der Dropbox-Seite auch eine Code-Dokumentation. Und wer noch nicht bei Dropbox angemeldet ist, kann das über diesen Empfehlungs-Link tun.

Entwickler unter unseren Lesern? Werdet ihr die Dropbox-Sync-API in euren Projekten einsetzen? Sagt’s uns — in den Kommentaren.

Quelle: Dropbox Developer Blog [via engadget]

Bewerte diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Ø 5.00 von 5 - 4 Bewertung(en)
Loading ...
Folge androidnext auf Facebook

Verwandte Artikel