Artikel empfehlen

Android-Pete: Warum eigentlich Lauf-Apps?


17.04.2012, 17:02 Uhr

android-pete-running

Erste Etappe auf dem Weg zum Berlin Marathon: Ein kleiner, gemütlicher Halbmarathon — macht unser Pete mit links und hat dabei noch genug Power eine erste App zu testen. Bevor Ihr aber den Bericht zu runtastic lesen könnt, kommt Pete selbst mit einer Erklärung, warum er das überhaupt alles macht, zu Wort.

Ein Druck auf die Taste der Stoppuhr – der Lauf ist beendet. Nach dem Anhalten dann zwanzig Sekunden Zeige- und Mittelfinger auf die Vene legen, Pulsschläge mitzählen und hochrechnen. Gar nicht so einfach mit hechelndem Atem. Zu Hause wieder angekommen gilt es dann nach langen Läufen noch, die Strecke auf einer Landkarte per Hand auszumessen, um die Entfernung zu errechnen.

Trainingsstatistiken waren vor zwanzig Jahren wohl eher etwas für Profisportler oder übermotivierte Freizeit-Athleten. Zwar sorgte der aufkommende Laufboom sowie der sportliche Erfindergeist, allen voran der Firma Polar, allmählich für eine stärkere Wahrnehmung des Themas herzfrequenzgesteuertes Training – an eine GPS-vermesse Streckenlänge oder ein genaues Geschwindigkeitsprofil, geschweige denn Live Tracking aber war selbst in den späten Neunziger Jahren noch nicht zu denken.

Ganz anders heute: Neben GPS-tauglichen Pulsuhren machen vor allem Smartphones eine genaue Trainingsüberwachung sowie am PC nachvollziehbare Laufstrecken möglich – zumeist gleich mit direkter Anbindung an soziale Netzwerke. Sucht man im Market nach entsprechenden Apps, ist die Auswahl erschlagend. Ein gutes Dutzend populärer Sportapps buhlen um die Gunst der User, etliche weitere, eher unbekannte Apps, stehen zum Download bereit.

Was aber unterscheidet die einzelnen Apps eigentlich? Welche Anwendung bietet die besten Features, welche zudem noch eine vernünftiges Interface? Wie sieht es mit den Online-Portalen zur Auswertung aus? Und wo kann ich mir besten Laufstrecken meiner Umgebung zum Nachlaufen anzeigen lassen?

Genügend offene Fragen also, dem Thema Sport mit Smartphone ein eigenes Special zu widmen und die bekanntesten Apps für Android mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einbezogen werden soll gleich auch diverses Zubehör wie Bluetooth-Brustgurte oder sportgeeignete Kopfhörer. Schlussendlich steht auch die (zumindest für Läufer interessante) Frage im Raum, ob eine vernünftige, GPS-fähige Laufuhr dem Smartphone überlegen ist oder nicht.

Den Anfang macht in den nächsten Tagen mit runtastic die bis dato wahrscheinlich populärste unter den Sport-Apps: Neben dem Einsatz beim feierabendlichen Joggen konnte runtastic seine Fähigkeiten bereits im ersten Härtetest – dem Berliner Halbmarathon am 01. April – unter Beweis stellen.

Fragen und Kritik sind natürlich genauso willkommen wie Hardware-Tipps oder App-Vorschläge. In diesem Sinne: Keep On running!

Bewerte diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Ø 4.56 von 5 - 9 Bewertung(en)
Loading ...
Folge androidnext auf Facebook

  • http://twitter.com/team_flybywire FlyByWire|Team

    orux maps, ist die beste app für solche dinge. runtastic ist teuer und nervt mit emails

  • Chris

    Runtastic hat um Weihnacht herum 0,49 € gekostet und die kostenlose Version hat die meisten Funktionen auch.

  • Wehrmann74

    leute ichkann eine solche app nur empfehlen die sony(ericcson handys) haben meistens schon vom werk her ant+ das zusammen mit nem gurt für den herzschlag von polar is ne feine sache, habe nochwas rausgefunden:-) heute , das xperia active kommt mit micro sd karten der klasse 10 zurecht , mich hats umgehauen, das defy plus hat dabei verloren XD

  • Felix

    Endomondo, Sportstracker & Cardiotrainer hätte ich gerne getestet :)

  • Anonymous

    Alle drei sind auf der Liste und werden natürlich auch intensiv getestet ;)

  • Anonymous

    Auf das Thema ant+ werde ich nochmal genauer eingehen, leider sind im Moment aber Tatsache fast ausschließlich die Sony Xperia Geräte damit ausgestattet.

Verwandte Artikel