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ADzero Bamboo: Bambus-Smartphone in Kürze bei Kickstarter


07.11.2012, 15:46 Uhr

adzero-bamboo

Der eine oder andere unserer Leser mag sich noch an das ADzero Bamboo erinnern – ein Smartphone, das aus Bambus gefertigt ist und auch sonst einige interessante Eigenschaften besitzen sollte. Nach den ersten präsentierten Prototypen und der angeblich kurz bevorstehenden Marktreife im Februar des Jahres wurde es allerdings still um das Projekt. Nun gibt es endlich Lebenszeichen vom Bamboo – in Kürze soll das Smartphone in runderneuerter Variante bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter an den Start gehen.

Die Idee des Bamboo klang und klingt wirklich interessant. Nach der Idee des britischen Designstudenten Kieron-Scott Woodhouse sollte das Gerät ein komplettes Chassis aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus erhalten. Wie so oft steckte der Teufel aber im Detail: Wie Woodhouse in einem Interview mit The Verge erläutert, war die Fertigungsweise der Prototypen nicht für die Massenproduktion geeignet. Der Unibody-Block aus Bambus wurde beim maschinellen Ausfräsen zu häufig beschädigt und die Aussparungen – so zum Beispiel für den micro-USB-Port zu instabil waren. Aus diesem Grund musste eine neue Konstruktion erdacht werden.

adzero bamboo

In der zweiten Iteration, die in Kürze per Kickstarter bestellt werden kann, besitzt das ADzero Bamboo nun Teile aus „Eco-Plastic“ an der Ober- und Unterseite des Geräts, die das Gehäuse stabilisieren. Auf der Droidcon in London konnte das Bamboo in der neuen Variante endlich begutachtet werden. Das Gerät wirkt jetzt ein wenig tiefer, ist aber nach wie vor sehr hübsch – zumindest wenn man ein Faible für die Holzoptik hat.

Aber auch spezifikationsseitig hat das Bamboo einiges zu bieten: Im Innern taktet dieselbe Quad Core Exynos 4412-CPU wie im Samsung Galaxy S3 und Note 2. Das 4,5-Zoll LCD-Display wird in 1280 x 720 auflösen. 1 GB RAM und 16 GB interner Speicher ergänzen das Paket – keine schlechten Voraussetzungen für ein performantes Smartphone. Außerdem soll ein 2500 mAh-Akku an Bord sein.

Was gleich bleibt, sind der Ringförmige Blitz, der besonders gute und gleichmäßig ausgeleuchtete Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen entstehen lassen soll, sowie die eigens angepasste Benutzeroberfläche „ADAOS“, die noch auf Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“-Basis läuft. Dem Nutzer wird allerdings die Wahl gelassen, auch Stock-Android zu verwenden, zudem wird der Code der Oberfläche quelloffen sein und an die Dev-Community übergeben.

aadzero bamboo adaos

Ob das Bamboo in dieser Form auf den Markt kommt und für einen guten Preis gekauft (bzw. bei Kickstarter vorbestellt) werden kann? Wir klopfen auf Holz. Oder besser: Auf Bambus.

Quellen: The Verge, ADzero @ Google+, GizMag
Bildquelle: ADzero, The Verge

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