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Aakash 2: Android-Tablet für 16 Euro in Indien


12.11.2012, 15:17 Uhr

aakash-2

In Indien wurde gestern die zweite Iteration des Aakash-Tablets auf den Markt gebracht, das für sehr wenig Geld ausreichend Leistung für die meisten Anwendungsfälle mitbringt. Hintergrund des Geräts ist Versuch des indischen Staats, preiswerte Geräte zum Lernen für Schüler bereitzustellen – und so kostet das von Datawind gebaute Akaash 2 dank staatlicher Subventionen und günstiger Komponenten gerade mal umgerechnet 16 Euro.

Für dieses Geld erhält man einen Tablet-PC mit 7-Zoll-Display in einer Auflösung von 800 x 480 und kapazitivem Touchscreen, 1 GHz Single Core Cortex A8-CPU, 4 GB Speicher, 512 MB RAM, Android 4.0, 3.000 mAh Akkukapazität, WLAN und sogar einer Frontkamera, mit der man Videotelefonie betreiben kann. Indische Schüler und Studenten zahlen für das Gerät lediglich 1.130 Rupien, umgerechnet rund 16,16 Euro. Das Aakash wird auch nur auf Uni-Campi verkauft, die Internet über WLAN bereitstellen. Eine kommerzielle Version des Aakash mit dem Namen UbiSlate 7C+ mit 3G-Konnektivität kostet umgerechnet rund 64,34 Euro. Zu diesem oder zumindest einem vergleichbaren Preis soll das Tablet mittelfristig sogar im Ausland verkauft werden.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger legt das Aakash 2 also spezifikationsseitig nochmal eine ganze Schippe drauf. Einem Bericht auf VentureBeat zufolge läuft das Tablet sogar richtiggehend flüssig – hier machten die Gigahertz-CPU sowie Android 4.0 einen deutlichen Unterschied. Angry Birds läuft zumindest flüssig, wie dieses kurze Hands-On-Video zeigt.

Natürlich ist das Tablet damit trotzdem noch lange nicht auf dem Niveau von Transformer Infinity, Nexus 10 und Co. – aber es ist benutzbar, erzeugt keine Krämpfe und eröffnet manchen Menschen einen neuen Zugang zu Technologie und Informationen. Davon ab bleibt das Aakash 2 freilich nicht das einzige Tablet mit solchen Spezifikationen und Preispunkten. In China gibt es bereits diverse Anbieter, die vergleichbare Geräte herstellen. Es steht zu vermuten, dass 2013 noch mehr Tablets aus Fernost auch bei uns erhältlich sein werden, die weniger als 100 Euro kosten und kein Totalschrott mehr sind.

Kommen für euch Tablets aus dem Unter-100-Euro-Bereich in Frage? Falls ja, welche Spezifikationen und/oder Eigenschaften müsste ein solches Gerät mitbringen? Und glaubt ihr, dass sich solche Geräte positiv auf die Bildungschancen in Entwicklungsländern auswirken? Meinungen in die Kommentare.

Quelle: Aakash 2 Hands-On bei VentureBeat [via Mobile Geeks]

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