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Temple Run 2: Endlose Flucht im Video-Review


25.01.2013, 16:30 Uhr

TempleRun2-Videoreview

Seit gestern steht mit Temple Run 2 der Nachfolger eines der größten Mobile Gaming-Hits des Vorjahres im Play Store bereit, seit gestern ist Kollege Frank auf der Flucht vor diesem schwarz-grauen Monster, seit gestern biegt er halsbrecherisch um Ecken, springt über Abgründe, rutsch unter Flammen durch und sammelt dabei auch noch Münzen. Und das macht er nicht zum Spaß, sondern nur, um euch in unserem Video-Review einen Eindruck des Endless Runners vermitteln zu können.

Temple Run war gut, Temple Run 2 ist ein bisschen besser, baut auf den Erfolg des millionenfach heruntergeladenen Titels auf und verbessert das Spielprinzip an einigen Stellen — allen voran setzte der Endless Runner nun auf die Unity Engine als Grafikgerüst und das tut dem Spiel nicht nur optisch, sondern auch spielerisch gut: So sind die Laufwege und die Abzweige, die es in Sekundenbruchteilen per Fingerwisch zu nehmen gilt nicht mehr ganz so generisch-orthogonal wie noch im Vorgänger, sondern auch schon mal weitwinkliger, die Strecke hat sanfte Biegungen und kleine Hügel und Tälerchen.


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Gleich geblieben ist das Spielprinzip, bei dem ihr rennt und rennt und rennt und springt (Wisch nach oben), rutscht (Wisch nach unten), den Protagonisten nach rechts oder links verlagert (Smartphone kippen) und eben ganz viel abbiegt (Wisch nach rechts oder links). Nebenbei werden fleißig Münzen gesammelt und Spezialfähigkeiten aktiviert (Doppeltipp). Letztere werden mittels der gesammlten Münzen gekauft, wahlweise kann man dazu aber auch Echtgeld per In-App-Einkauf einsetzten — das gilt auch für die verschiedenen Helden-Kostüme.

Übrigens hat Temple Run 2 heute schon ein erstes Update erhalten, das unter anderem das nervige Problem beseitigt, bei dem man die App nicht beenden konnte — geht jetzt ganz einfach mit dem Zurück-Button.

Fazit: Unser erster Eindruck hat sich bestätigt: Temple Run 2 ist nach wie vor die gute alte Sucht-Renntretmühle: Hat man einmal angefangen, denkt man sich bei jedem neuen Versuch „Diesmal halte ich länger durch!“ und eh man sich’s versieht … hat man seine Bushaltestelle verpasst. Die höhere Abwechslung im Streckendesign, der stete Fluss an Belohnungen und das Flow-orientierte Spielprinzip halten den Helden ebenfalls bei der Stange. Auch wenn der Held nach wie vor zum Schluss ja doch immer stirbt – es gibt keinen Grund, warum Temple Run 2 ein ähnlicher Erfolg wie seinem Vorgänger verwehrt bleiben sollte. Absolute Download-Empfehlung!

Download: Temple Run 2 (kostenlos)
Temple Run 2 (kostenlos) qr code

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