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Stardunk: Weltweites Körbewerfen für Android


09.08.2011, 11:37 Uhr

stardunk-titel

Eines der spaßigsten Spiele, die ich in letzter Zeit auf meinem Galaxy S ausprobiert habe, ist Stardunk. Es handelt sich dabei um ein Basketballspiel, aber nur im allerweitesten Sinne. In der grafisch sehr hübschen Android-App geht es darum, aus seitlicher Perspektive einen Ball im richtigen Winkel abzufeuern, so dass er im Korb landet. Der Clou: Dank OpenFeint-Integration kann man sich gleichzeitig mit zahlreichen Spielern auf der ganzen Welt messen und die eigene Highscore mit Freunden vergleichen.

Zugegeben: Ganz neu ist die Idee von Stardunk nicht. Das Browser-Flashgame mit dem schlichten Titel “Basketball” bietet das identische Spielprinzip schon seit mindestens 2 Jahren. Aber es spricht ja nichts dagegen, ein erfolgreiches Konzept zu kopieren.

stardunk

Darum geht’s: Bei Spielstart ist der Spieler mit einem frei in der Luft schwebenden “Basketball” auf der rechten Seite des Bildschirms konfrontiert. Auf der linken Seite befindet sich der Korb, in dem der Ball versenkt werden muss. Angezeigt wird zudem eine halbe Ellipse, die vom Ball ausgeht und dessen Wurfwinkel beschreibt. Durch Verschieben des Fingers auf dem Screen kann dieser Winkel geändert werden. Sobald man den Finger loslässt, wird der Ball geworfen.

stardunk

Wenn der Ball in den Korb geht, gibt’s Punkte — so einfach ist das. Und nach dem Wurf ist vor dem Wurf, sofort geht’s weiter, die Position des Balles varriert dabei auch leicht, damit es nicht zu einfach wird. Wer den Ball gegen die Bande spielt und dort wie beim Flipper nacheinander alle Bandensegmente “aktiviert”, erhält ein zufälliges Powerup. Darunter etwa ein brennender Ball, der mehr Punkte gibt oder ein Dreifachball. Es will also nicht nur genau, sondern auch taktisch klug gezielt sein.

Bei Spielstart hat man die Option, online zu spielen. Das bedeutet, dass es regelmäßig startende Turniere von je 2 Minuten gibt, bei denen hunderte Spieler weltweit gegeneinander antreten.

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Am Ende der Spielzeit wird eine Highscoreliste angezeigt, auf deren Basis man seine eigene Leistung einschätzen kann. Dazu gibt es noch Tabs für Vergleiche auf Länderebene und im Feint-Freundeskreis. In unserem Test hat das aber nicht funktioniert: In einem Spiel, an dem Daniel und ich teilgenommen haben, wurden unsere Spielergebnisse gegenseitig nicht angezeigt. Immerhin: Über Feint kann man die besten Runden einsehen und vergleichen.

Fazit zu Stardunk: Nachdem ich vor Jahren bereits das Flashgame in mein Herz geschlossen hatte, kann ich mich dem Reiz von Stardunk auch heute nicht entziehen. Es spielt sich flott, taktisch, sieht gut aus und eignet sich bestens für längere Klobesuche Wartezeiten auf öffentliche Verkehrsmittel. Einzig die hochfrequente Werbung in der App nervt ein wenig. Die kann man aber gegen 2,09 € per In-App-Kauf ausschalten lassen.

Download Stardunk im Android Market

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  • Christoph Strasen

    Ich hab “Körperwerfen” gelesen und bin nun etwas enttäuscht ;)

  • http://www.androidnext.de/ Frank Ritter | androidnext.de

    Warte, ich ändere die Überschrift für dich gleich mal in “Schlammcatchen”… Not! :)