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WhatsApp-Kosten: Bezahlen jetzt für 3 oder 5 Jahre im Voraus möglich


13.03.2013, 10:05 Uhr

whatsapp-logo

Der Messenger WhatsApp ist eine der beliebtesten Apps unter iOS und Android und hat sich als SMS-Alternative etabliert. Seit Kurzem müssen Android-Nutzer für den Dienst nach einem Testzeitraum Geld zahlen. Bislang war dieser Zeitraum auf ein Jahr begrenzt, jetzt kann man seine WhatsApp-„Gebühren“ auch für drei oder fünf Jahre im Voraus entrichten.

Dass WhatsApp seit einigen Wochen unter Android Kosten verursacht – zumindest, wenn man den Kurznachrichtendienst jenseits der Testphase benutzt – mag manchen ein bisschen ärgern. Nicht deswegen, weil man den Machern der beliebten und mittlerweile weit verbreiteten SMS-Alternative das Geld nicht gönnen würde. Das Problem ist, dass in unseren Breitengraden immer noch ein großer Anteil der WhatsApp-Nutzer nicht im Play Store zahlen kann. Denn Google lässt im Play Store in Deutschland als einzige Bezahlmethode nur Kreditkarten und die Bezahlung per Telefonrechnung (Carrier Billing) zu; kein Bankeinzug, kein PayPal und ebenfalls immer noch keine Guthabenkarten.

Wer weder eine Kreditkarte hat noch bei einem Mobilfunkanbieter ist, der Carrier Billing freigeschaltet hat, kann sich immerhin behelfen, indem er WhatsApp direkt von der Hersteller-Seite installiert und aktualisiert – dann kann er auch seine WhatsApp-Jahresgebühr per PayPal bezahlen.


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Im Grunde ein guter Weg, nur mag mancher es als lästig empfinden, diesen Vorgang jährlich zu wiederholen. WhatsApp hat jetzt sogar ein Herz mit Nutzern, die eine „Flatrate“ bevorzugen. Mit der aktuellsten Testversion 2.9.3697, die man seit gestern Abend unter whatsapp.com/android herunterladen kann, kann man die WhatsApp-Gebühr auf Wunsch nicht nur für ein Jahr, sondern gleich auch für drei oder fünf Jahre im Voraus bezahlen. Dabei bekommt man sogar einen kleinen Rabatt: Während für ein Jahr WhatsApp 89 Cent fällig sind, kosten drei Jahre 2,40 Euro (10 Prozent weniger), 5 Jahre sogar nur 3,34 Euro (25 Prozent weniger).

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Ob es nötig ist, für einen Zeitraum länger als ein Jahr WhatsApp im Voraus zu zahlen, bezweifeln wir aber. Eine Ersparnis von umgerechnet 9 beziehungsweise 23 Cent pro Jahr rechtfertigt ein Dauerabo wohl nicht. Und in einer Industrie, die sich so schnell wandelt wie die Mobilbranche, könnte ein Messenger wie WhatsApp schon in ein paar Monaten veraltet sein, weil es eine bessere Alternative gibt. Überdies ist der WhatsApp Account an eine Telefonnummer gebunden. Wechselt man seinen Vertrag ohne Rufnummernmitnahme, wird man sowieso von WhatsApp erneut zur Kasse gebeten.

Andererseits – ein paar Euro für einen Dienst zu bezahlen, den man täglich nutzt und der die viele Jahre lang ruchlos überteuerte SMS für viele Nutzer komplett abgelöst hat – ist eigentlich vertretbar.

Wie seht ihr das? Umsteigen, WhatsApp für den inneren Seelenfrieden bezahlen oder gleich ein Fünfjahres-Abo abschließen – aus reiner Solidarität? Eure Meinungen in die Kommentare.

WhatsApp-Download von der Herstellerseite [via SmartDroid]

► Tipp: Mit der WhatsApp-Prepaid-SIM immer WhatsAppen – auch ohne Guthaben

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