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Opera Beta: Vorabversion des WebKit-Browsers zum Download verfügbar


05.03.2013, 09:58 Uhr

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Die komplett überarbeitete mobile Version des Web-Browsers Opera ist ab heute als Beta-Vorabversion aus dem Play Store installierbar. Nach jahrelanger Weiterentwicklung der eigenen Presto-Engine setzt man nun erstmalig auf die Alternative WebKit zum Rendern von Webseiten — und die macht in ersten Versuchen einen hervorragenden Eindruck.

Seit seiner Veröffentlichung arbeitete der Web-Browser Opera mit der parallel entwickelten Presto-Engine, um Webseiteninhalte darzustellen, sowohl auf dem Desktop als auch mobil. Entsprechend groß war das mediale Interesse, als man kürzlich ankündigte, zukünftig auf die weiter verbreitete WebKit-Engine umzusteigen, welche beispielsweise in den konkurrierenden Browsern Chrome und Safari Verwendung findet.

Der Wechsel der Engine brachte eine komplette Überarbeitung der Benutzeroberfläche mit sich, welche Opera gut zu Gesicht steht. Sie orientiert sich nun an Googles Holo-Richtlinien, begrüßt den Nutzer mit 3 Tabs, welche mit einer Wischgeste gewechselt werden können. Zentral finden sich die Speed Dial genannten Lesezeichen, welche als Icon realisiert sind und sich ebenso verhalten: Ein Klick öffnet das Lesezeichen, mit einem langen Klick können sie verschoben und durch Stapeln zu Ordnern hinzugefügt werden. Links davon befindet sich der Browser-Verlauf, rechts eine länderspezifische, konfigurierbare Übersicht von bebilderten Schlagzeilen. Ähnlich einem News-Reader zeigt ein Klick darauf ein Text-Snippet, über welches man zum entsprechenden Artikel gelangt.

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Das Scrollen und Zoomen auf Websites gestaltet sich trotz des frühen Beta-Stadiums schon flüssig und — man möchte meinen — etwas schneller als bei Googles mobilem Chrome Browser. Selbst komplexe Seiten wie die Ingress-Intel-Karte werden meist flott dargestellt. Ab und zu scheinen Seiten jedoch im Hintergrund geladen zu werden und scrollbar zu sein, noch bevor ihr Inhalt sichtbar ist.

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Standardfunktionen wie Tabs, Textsuche auf Websites sowie die Option zur Veränderung des User-Agents sind schon vorhanden und erfüllen ihre Funktion. Auch ein charakteristisches Feature hat man sich trotz der kompletten Überarbeitung erhalten: Die Komprimierung von Inhalten über eigens dafür eingerichtete Server ist weiterhin verfügbar, nennt sich aber jetzt Off-Road-Modus. Einzig die fehlende Funktion zum Import von Lesezeichen macht den frühen Umstieg etwas umständlich; wer von Chrome kommt, wird zudem die Synchronisierung mit dem Desktop-Browser vermissen. Trotzdem: Insgesamt macht Opera mit WebKit-Innenleben schon in diesem Stadium eine hervorragende Figur.

Download: Opera Browser Beta (kostenlos)
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Habt ihr den Browser schon getestet? Welche Features fehlen euch noch, welche gefallen euch besonders gut? Schreibt uns von eurer Erfahrung in den Kommentaren.

[via Android Police]

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