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Fancy: Auf Android schick einkaufen


Fancy

Liebhaber schicker Designer-Produkte werden hier fündig: Auf der Plattform Fancy kann man sich eine Menge hochwertiger Konsumartikel reinziehen, vormerken, diskutieren und bei Lust auch kaufen. Aber ist das Luxus-Shopping per App wirklich ein Vergnügen? Wir haben Fancy kurz angetestet.

Fancy ist eine Kombination aus virtuellem Einkaufskatalog und sozialem Netzwerk. Als User kann man, nachdem man sich eingeloggt hat, was auch per Facebook- und Twitter-Account funktioniert, schicke Waren aus aller Welt betrachten, liken — Verzeihung, „fancyen“ — und Kaufartikel kommentieren. Falls man tatsächlich etwas gefunden hat, kann man sich aus der App heraus direkt zum Shop weiterleiten lassen und das gewünschte Stück kaufen. Bei den Produkten, die sich auf Fancy finden lassen, handelt es sich hauptsächlich um Designer-Klamotten und hochwertige Möbel- und andere Einrichtungsgegenstände, aber auch Computer-Zubehör und Designer-Accessoires lassen sich hier aufstöbern.

Schnell wird aber klar: Wer glaubt, Fancy zur virtuellen Schnäppchenjagd verwenden zu können, der liegt falsch. Der Fokus liegt hier eindeutig auf hochwertigen Designer-Stücken und für derlei Dinge muss man schon das nötige Kleingeld mitbringen. Wie wäre es zum Beispiel mit der „Purescape Unicus Freestanding Bathtub“ für bescheidene 3950 US-Dollar? Werden sicher viele schick finden, aber sich nur die wenigsten leisten können.

Das Design der Fancy-App ist dann auch konsequent ans designverwöhnte Publikum angepasst: Das reduzierte Anwendungs-Design kann man durchaus als schick (oder englisch: fancy) bezeichnen, das Stöbern durch die hochwertigen Ware gestaltet sich dadurch auch sehr angenehm. Negativ fällt allerdings die lange Wartezeit auf, die Fancy braucht, um die Artikelbilder in der Browsing-Ansicht zu laden: Selbst bei flotter WLAN-Verbindung dauert das deutlich länger, als es dürfte und strapaziert etwas die Geduld. Wenn es dann aber geladen ist, sieht’s gut aus!

Ein arger Wermutstropfen ist allerdings die Kaufoption, zumindest für deutsche Fancy-Shopper: Viele Produkte sind nur in den USA erhältlich oder nur unter hohen Importkosten auch nach Deutschland verschiffbar. So wird es für viele deutsche User wohl beim Gucken, statt beim Shoppen bleiben.

Fazit

In Deutschland ist Fancy dann auch eher zum Schauen und Träumen, als tatsächlich zum Einkaufen geeignet. Wer allerdings 4000 Dollar für ein Designersofa plus Importkosten übrig hat oder auch für eine Sonnenbrille mal 200 Dollar aufwärts ausgeben möchte, der kann hier eine Menge Kohle loswerden – fragt sich nur, ob diese Zielgruppe besonders groß ist. Zumal sich Listen mit schicken Designer-Artikeln alternativ auch über Tumblr oder Instagram-Fotostrecken aufstöbern lassen. Eine schicke Optik hat die App auf alle Fälle, auch wenn der lahmende Bildaufbau der virtuellen Shopping-Tour einiges an Spaß raubt. Wer aber gerne von extravaganten Stühlen, Brillen oder Uhren träumt, der kann mit Fancy schon einiges an Zeit totschlagen —- oder Geld ausgeben.

Fancy steht im Play Store zum kostenlosen Download bereit, eine Anmeldung auf der Plattform ist natürlich auch kostenfrei:

Download: Fancy (kostenlos)
Fancy (kostenlos) qr code

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