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Cinemagram: Videoclip-App im Instagram-Stil jetzt auch auf Android


11.04.2013, 18:45 Uhr

cinemagram

Eine weitere populäre iOS-App ist jetzt für Android erschienen: Mit Cinemagram kann man kurze Videoclips aufnehmen, sie mit Filtern versehen und auf kreative Weise animieren. Wir haben uns die App angeschaut.

Die Realität ist dir zu langweilig? Dann pack ‘nen Filter drüber! Dieses Motto verfolgt nun schon seit geraumer Zeit Instagram, um seine Nutzer mithilfe vintagemäßig aufgehübschter quadratischer Bilder bei der Stange zu halten. Da liegt nahe, das Konzept auf Videos auszudehnnen. Vor einigen Monaten stellten wir die von iOS portierte App Viddy vor, die uns final aber nicht überzeugen konnte.

Instagram für Videos, der zweite Versuch

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt Cinemagram, eine App, deren iPhone-Version es bereits zu einem kleinen Internetphänomen geschafft hat. Im Gegensatz zu Viddy wird bei Cinemagram kein Videoclip mit zusätzlichem Sound unterlegt, stattdessen wird das Video eher reduziert. Cinemagrams sind kurze, „loopende“ Animationen oder sogar statische Bilder, bei denen nur ein winziger Teil des Bildes animiert wird, alles ohne Ton. Vom Prinzip her die Fortführung des animierten GIFs. Seit gestern ist Cinemagram auch für Android verfügbar.

Cinemagram: So funktioniert’s

Nach einer kurzen Eingewöhnung geht die Erstellung von solchen Bildern leicht von der Hand: Nach der Erstellung eines Accounts beziehungsweise der Verknüpfung mit Facebook und/oder Twitter kann man schon seinen ersten Clip aufnehmen. Wenn man nur kurz auf den Aufnahmebutton tappt, nimmt man nur einen Frame oder kurze Abschnitte auf, was hilfreich ist, um etwa ein Stop Motion-Video aufzunehmen. Drückt man länger, nimmt man einen Clip auf, dessen Länge maximal rund drei Sekunden betragen darf.

cinemagram recor & edit

Anschließend kann man den entstandenen Clip bearbeiten. Neben den üblichen Farbeffekten im Instagram-Stil. Dazu kann man hinter der „fx“-Schaltfläche versteckten Icons beispielsweise den Loop bearbeiten: Hier kann man entscheiden, ob der Clip in normaler Richtung, rückwärts oder abwechselnd vorwärts und rückwärts abgespielt wird. Zudem kann man Teile des Bildes markieren, die ausschließlich für das Video verwendet werden, der Rest des Bildes bleibt statisch. Des Weiteren ist die Abspielgeschwindigkeit einstellbar.

cinemagram fx

Nach dem Upload kann man das Bild nicht nur im Cinemagram-Stream teilen, sondern, wie auch bei Instagram, direkt an Tumblr, Twitter und Facebook weiterteilen.

Fazit

Ein wenig Einarbeitung erfordert Cinemagram schon, die durchaus komplexen Funktionen löst die App aber gut – man lernt schnell, welche Funktion sich hinter welchen Icons verbirgt und wie man mit der App gute Ergebnisse erzielen kann (Tipp: Smartphone stillhalten). Auch wenn die App noch nicht grundsätzlich stabil läuft – nach dem ersten Login bei Facebook stürzt Cinemagram beispielsweise reproduzierbar ab –, sie nicht an Android-UI-Empfehlungen angepasst ist und die eigenen Bilder oft erst nach einigen Minuten im Stream angezeigt werden, macht es großen Spaß, mit Cinemagram herumzuspielen.

Download

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