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Bang with Friends: Sex-Partner unter Facebook-Freunden finden per Android-App


10.05.2013, 10:49 Uhr

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Man lebt nicht nur von Luft und Marmeladenbrötchen. Gerade in der jetzigen Zeit des Jahres geraten Hormone verstärkt in Wallung, es wollen Fleischeslüste befriedigt werden. Wer keine Lust hat, auf Diskoklos oder jenen Spalten der Tageszeitung auf Geschlechtsverkehrsuche zu gehen, in denen immer alle witzig und spontan sind, kann auch mal einen Blick in seine Freundesliste wagen: Die App Bang with Friends vermittelt Sex unter Facebook-Freunden.

Das Prinzip ist einfach, aber durchaus genial: Nach der Installation verbindet sich die für iPhone und Android verfügbare App mit dem eigenen Facebook-Konto. Man wischt dann horizontal durch die eigenen Kontakte – ob man an Männlein oder Weiblein interessiert ist, lässt sich einstellen. Bei einer attraktiven Menschen angelangt, wischt man hingegen nach oben oder unten. Nach oben bedeutet „Up for Hang“, sinngemäß übersetzt: „Kann man mal was unternehmen mit“. Pikant wird’s aber erst, wenn man nach unten wischt („Down for Bang“). Denn damit markiert man den entsprechenden Facebook-Kontakt als, äh, durchaus beschlafenswert.

bang with friends

Sollte eine als „Down to Bang“ markierte Person nun die App ebenfalls nutzen und gegenüber einem selbst gleichsam die Bang-Option gewählt haben, dann – und nur dann – werden beide Beteiligten per E-Mail informiert. Die Konditionen des Vollzugs machen die Beteiligten dann natürlich unter sich aus, das in die App integrierte Messaging-System hilft auf Wunsch dabei.

[Update]: Unser Leser Simon hat uns auf einen Artikel des Vice-Magazin hingewiesen, in dem die Webseite bangwithfriendsexposed.com vorgestellt wird. Über diese kann man sich bei Verknüpfung mit dem eigenen Facebook-Konto anzeigen lassen, welche der eigenen Freunde den frivolen Service nutzen. Ganz so diskret ist die Sache also doch nicht, zumindest dann nicht, wenn die jeweiligen Nutzer die Sichtbarkeit der App-Nutzung unter den Privatsphäre-Einstellungen bei FB nicht auf „Nur ich“ gesetzt haben. [/Update]

Ob das Konzept wirklich trägt, sei mal dahingestellt. Es steht und fällt wohl mit der Adoptionsrate. Soll heißen: Wenn es keine kritische Masse an Nutzern gibt, wird kaum jemand einen Sex-Partner über BWF finden. Wer also im Freundeskreis viele Menschen hat, die ihn oder sie auch horizontal interessieren würden, sollte beiläufig den Namen der App erwähnen.

Etwas schade: Beim Ausprobieren der App wurde uns mitgeteilt, dass die Server von BWF gerade überlastet sind und der Service deswegen nicht richtig funktioniert, auch wenn man die App sonst normal nutzen kann. Dieser Ausfall mag nicht verwundern angesichts des Medieninteresses, das Bang with Friends in den vergangenen Tagen widerfuhr. Wir wollen das mal als ein gutes Zeichen für die Verbreitung des Dienstes werten und hoffen, dass er mit mehr Server-„Bang“ bald wieder in vollem Umfang nutzbar ist.

Download: Bang with Friends (kostenlos)
Bang with Friends (kostenlos) qr code

Wie findet ihr das Bang with Friends-Konzept? Unromatisch oder effizient? Überflüssig oder prickelnd? Meinungen in die Kommentare.

Bang with Friends [via SmartDroid]

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